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CNA-Meldung vom 29. Januar 2002:
Kommentar:Das Spinat-Schwein
Die Gentechniker wollen uns wirklich nichts ersparen. Mussten wir noch vor kurzem über den Schweine-Menschen berichten, der durch Organtransplantation entsteht, steht uns nun das Spinat-Schwein ins Haus. Erstmals ist es gelungen, ein pflanzliches Gen in das Erbgut eines Säugetieres einzupflanzen, behauptet ein Professor der japanischen Kinki-Universität bei Osaka. Das hierbei verwendete Gen aus dem Spinat solle künftig für gesünderes Schweinefleisch sorgen. Es verändere den Stoffwechsel der Schweine und beeinflusse die Produktion von Fettsäuren. Das Fleisch der Spinat-Schweine soll mehr ungesättigte Fettsäuren als das Fleisch der natürlichen Schweine enthalten. Diese Änderung sei für eine gesunde Ernährung des Menschen von Bedeutung.
Ob das Fleisch der Spinat-Schweine für den Menschen wirklich gesünder sei, so der Japaner, wisse man noch nicht. Man hoffe jedoch, dass entsprechende Sicherheitstests den Menschen die Scheu vor dem Genfleisch nehmen werden.
Da kann man nur sagen: Wohl bekomms! Der Materialismus feiert neue Triumphe. Denn nur, wer Pflanzen und Tiere nicht als Lebewesen, sondern als pure Materie ansieht, kann auf den Gedanken verfallen, man könne beides mischen wie zwei chemische Stoffe. Doch alles, was lebt, ist beseelt, jede Zelle und jedes Organ. Und alles, was beseelt ist, hat seine eigenen Programme - Pflanzen, Tiere und Menschen, Programme und Energiefelder, die sich nicht ungestraft vermischen lassen. Hoffentlich kommt niemand auf den Gedanken, Spinat-Schweine auch noch für Organtransplantationen zu präparieren und sich damit zu brüsten, ein Menschen-Spinat-Schwein zu kreieren.
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