|
|
|
CNA-Meldung vom 15. Januar 2002:
Kommentar:Die Zukunft des Universums
Was aus unserem Sonnensystem eines Tages wird, glauben die Astrophysiker seit langem zu wissen: Unser Zentralgestirn ist inzwischen 5 Milliarden Jahre alt und nährt sein Feuer durch die Umwandlung von Wasserstoff in Helium. Das Brennmaterial für diesen Kernfusionsprozess reicht noch für weitere 5 Milliarden Jahre aus. Dann verwandelt sich die Sonne in einen Roten Riesen, 30 mal größer als jetzt und 200 mal heller. Während der Feuerball sich ausdehnt, verschlingt er die vier inneren Planeten unseres Sonnensystems, Merkur, Venus, die Erde und den Mars. Nach weiteren Milliarden von Jahren schrumpft unsere Sonne zu einer kleinen Kugel, etwa von der Größe eines kleinen Planeten, zu einem Weißen Zwerg, wie die Astronomen sagen, in dem der Gasdruck nicht mehr ausreicht, der Gravitation der Masse standzuhalten. Am Ende verblasst die Sonne in der Dunkelheit des Weltraums, so die Perspektive der Himmelsforscher.
Doch unser Sonnensystem ist nur ein Sandkorn im Universum, entstanden am Rande einer Galaxie mit 300 Milliarden Sternen, die wiederum nur eine von mehreren hundert Milliarden ähnlicher Sternhaufen ist, die im Universum existieren - in einem Weltall, das vor 15 Milliarden Jahren blitzartig "aus dem Nichts" entstand und seither mit Lichtgeschwindigkeit auseinander fliegt. Wird die Zentrifugalkraft des Urknalls niemals enden? Oder wird sich die Ausdehnung angesichts der gegenseitigen Anziehung der kosmischen Sternmassen allmählich verlangsamen und schließlich zum Stillstand kommen, um in einer dramatischen Umkehr den Rücklauf anzutreten, auf dem das Weltall im Sog der eigenen Schwerkraft zum Ausgangspunkt zusammenschrumpft, immer dichter, immer kleiner, immer heißer werdend und am Ende einen neuen Urknall produzierend, nicht nur einen, sondern viele, unzählige "Big Bangs" im Sinne eines pulsierenden Weltalls? Bis vor kurzem blieben diese Fragen offen.
Seit einigen Monaten glauben die Astrophysiker die Antwort zu kennen. Von der Antarktis aus ließen sie hochmoderne Messballons aufsteigen, mit denen die kosmische Hintergrundstrahlung des Urknalls noch genauer als bisher untersucht werden konnte. Einige der Forscher erläuterten jüngst der Öffentlichkeit die Ergebnisse: Der Schwung des Urknalls erwies sich als groß genug, um der Schwerkraft der Materiedichte des Universums zu widerstehen. "Das Universum wurde gewogen und für zu leicht befunden", so der saloppe Kommentar des Garchinger Astrophysikers Matthias Bartelmann. Die Folge davon ist: Das Universum wird sich immer weiter ausdehnen, die Billionen von Sternen werden zu Roten Riesen und Weißen Zwergen. Nach gegenwärtigen Schätzungen der Himmelsforscher wird es noch 100 Milliarden Jahre dauern, bis die letzten Sonnen verglüht sind. "Tote" Materie soll dann das Weltall erfüllen, bis sich die Materie selbst auflöst und mit ihr alle Weißen Zwerge, alle Planeten und Monde und Partikelwolken des Kosmos. Selbst Protonen und Neutronen, die Bausteine der Atomkerne, sollen in extrem langen Zeiträumen zerfallen, und nach und nach auch alle chemischen Elemente, und sich in Strahlung verwandeln. Das alles ist unvorstellbar und unendlich fern. Bezieht man dieses Ende des Weltalls auf ein Erdenjahr, dann ist seit dem Urknall erst eine Stunde vergangen.
Haben die Physiker mit ihrer jüngsten Aussage nun gar die Apokalypse "abgeschafft", die in Form von kosmischen Katastrophen in fast allen Mythen der Menschheit eine Rolle spielt, von der Jesus von Nazareth spricht und die sich in den Bildern der Johannes-Offenbarung widerspiegelt? Sicherlich nicht. Unsere Erde bleibt weiterhin von Kometen und Planetoiden bedroht, die alle paar Millionen Jahre auf die Erde stürzen - das letzte Mal vor 65 Millionen Jahren, als die Dinosaurier ausstarben. Andererseits ist die Erde, auf welche die apokalyptischen Vorhersagen bezogen sind, in das Entstehen und Vergehen des ganzen Universums eingebunden. Was uns die Kosmologen jetzt über das Ende des Universums sagen, betrifft auch unser materielles Dasein, seine Struktur, seine Entstehung und sein Ende.
Alles Irdische ist entstanden aus dem Fallgeschehen in der geistigen Welt. Der Urknall war vermutlich der "Umschlag" vom geistigen ins materielle Dasein. Doch dieses Dasein in Raum und Zeit ist nicht ewig. Ewigkeit ist nur im göttlichen Sein. Was aus den reinen Himmeln kam und durch Verdichtung grobstofflich wurde, wird sich läutern und wieder verfeinern, auf dass alle Dinge zu Gott zurückkehren können. Die Hypothese der Physiker, dass sich alles Materielle am Ende der Zeit auflöst in "Strahlung", erinnert in mancher Hinsicht an das, was durch Prophetenmund für die Jetztzeit offenbart wurde: Dass zunächst das Friedensreich des Christus-Gottes auf dieser Erde entsteht, in dem sich die Menschen und die Materie allmählich verfeinern. Dass es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben wird und dass die Menschen in eine lichtvolle Zeit hineinwachsen werden. Sodann heißt es in der großen Christus-Offenbarung Das ist Mein Wort. A und Omega:
Auf diesem Evolutionsweg hin zu lichteren und feineren Formen wird sich alles mehr und mehr vergeistigen - bis hin zur Lichtstofflichkeit, zur feinen Materie. Denn die Menschen der neuen Zeit werden das Licht in und auf der Materie vermehren und durch ihr geistiges Leben die Erde und das gesamte Sonnensystem weiterhin in der Schwingung anheben. Ist dann das Friedensreich auf der feineren Materie, der lichtstofflichen Erde, entstanden, wird auch eine andere Sonne scheinen. Erkennet: Nach dem Friedensreich darf sich das Satanische, der Dämon, noch einmal mit Mir, dem Christus, messen, denn auch noch dann ist er darauf bedacht, die Erde zurückzuerobern. Dann jedoch muss er erkennen, dass das Es Werde Gottes in vollem Gange ist und dass er die Zeitspanne, die Gnadenfrist, die ihm von Gott, unserem Vater, noch einmal gegeben wurde, voll verbraucht hat. Nach diesem erdumspannenden Geschehen werden nach und nach all stark verdichteten Planeten zerbrechen, und die rein geistigen Substanzen in den materiellen Planeten werden aus ihren Hüllen treten, ähnlich wie die Seelen der Menschen, deren Körper hingeschieden sind. Die verlassenen materiellen Planetenteile werden sich dann mehr und mehr auflösen. Nach und nach wird dann alles Grobstoffliche feinstofflich, denn Gott ist reine, feinstoffliche Energie. Gott ist Geist, Kraft, Liebe und Weisheit.
Niemand weiß, in welchen Zeiträumen dies geschieht. In der Christus-Offenbarung scheint es auf unsere Erde bezogen. Doch die geistige Wiederkunft des Mitregenten der Himmel, die für das Friedensreich angekündigt ist, wird das gesamte Universum verändern und alles Materielle vergeistigen. Wenn der Fall rückgängig gemacht ist und alle Dinge und Menschen in die ewige Heimat zurückgekehrt sind, ist kein Raum mehr für die grobstoffliche Welt.
Zurück zur CNA-Nachrichten-Übersicht
CNA - Christliche Nachrichten-Agentur im Universellen Leben e.V.
Universelles Leben, Postfach 5643, D-97006
Würzburg, Deutschland |