Wo ist Gott

vom 13. März 2005

 

Eine weltweite Radiosendung im Rahmen der Kosmischen Lebensschule

 

Die katholische und lutherische Kirche

widerspricht ihrer eigenen Bibel

 

1. Sprecher: Liebe Hörerinnen, liebe Hörer! In unserer Kleinen Gesprächsrunde haben wir uns heute vorgenommen, über das Thema zu sprechen: Die katholische und lutherische Kirche widerspricht ihrer eigenen Bibel. Vielleicht werden Sie sich jetzt fragen, wie wir auf dieses Thema gekommen sind. Dazu möchte ich ein bisschen weiter ausholen. Ich glaube, jeder von uns liebt die Freiheit. Freiheit ist ein hohes Gut, das in vielen Ländern dieser Welt auch im Rahmen einer demokratischen Verfassung festgeschrieben ist. Dass diese Freiheit in vielen Ländern nicht für alle Menschen gilt, das wissen wir. Und viele, die uns schon öfter gehört haben, wissen z.B. auch, dass gerade in Deutschland ein Aspekt der Freiheit nicht gilt, das ist die Religionsfreiheit. Man kann sagen: Deutschland ist ein Land, in dem die Religions-Unfreiheit gilt. Wir haben dazu schon einige Beispiele gebracht. Ich möchte diese nur kurz streifen, vielleicht zum Verständnis für jene, die davon nichts gehört haben.

In Deutschland sieht es mit der Religions-Unfreiheit so aus, dass die Luther- und die Vatikankirche bestimmen, was in Glaubensfragen getan werden darf und was nicht. Der Einfluss der Vatikankirche und der Lutherkirche in Deutschland geht sehr weit. Er geht über die Medien, er geht quer durch die Gesellschaft, bis hinein in die Regierung und in staatliche Behörden. Das geht so weit, dass z.B. Menschen, die aus der Luther- und Vatikankirche ausgetreten sind, ihren Beruf nicht frei ausüben können, dass man ihnen Schwierigkeiten macht, wenn sie als Selbstständige ihren Lebensunterhalt verdienen wollen. Das geht so weit, dass, wenn diese Menschen etwas für ihre Nächsten tun oder für die Übernächsten, die Tiere und die Natur, man ihnen Steine in den Weg legt, weil vielleicht die Biotope, die sie anlegen, nicht katholisch oder lutherisch sind. Das geht sogar so weit, dass man ein gewachsenes Heckenbiotop mutwillig zerstört, nur weil dieses Heckenbiotop nicht katholisch oder lutherisch ist. Man könnte auf viele Beispiele im Einzelnen eingehen, und wir werden dies an anderer Stelle sicher auch noch tun.

Jetzt werden sich viele die weitere Frage stellen: Warum handeln die Luther- und die Vatikankirche so? Warum gehen sie gegen Menschen vor, die aus ihren Institutionen ausgetreten sind und in Deutschland auch keine Kirchensteuer mehr zahlen? Ist es nur die Tatsache, dass ihnen dabei Geld verloren geht? - Ich glaube, sie sind deswegen so aggressiv gegen freidenkende Menschen, weil diese den Mund nicht halten!

Was uns betrifft, die Urchristen im Universellen Leben, so gehören wir zu denen, die sich den Mund nicht verbieten lassen. Wir haben nichts dagegen, wenn sich eine Organisation "katholisch" oder "lutherisch" nennt. Wir haben vor allen Dingen nichts gegen die Menschen, die bereit sind, diesen Organisationen ihren Obolus zu entrichten und dafür zu zahlen. Wir haben nichts gegen das, was diese Organisationen treiben, solange es unter dem Namen "lutherisch" oder "katholisch" geschieht. Wo wir aber unseren Mund nicht halten, ist dort, wo der Name des Jesus, des Christus, missbraucht wird. Und das geschieht eben seit vielen Jahrhunderten in einer Art und Weise, zu der man nicht schweigen kann.

Jesus, der Christus, ist der Erlöser aller Seelen und Menschen und der große Weisheitslehrer. Den Missbrauch Seines Namens nehmen wir nicht hin. Wir sind angetreten, Seinen Namen zu rehabilitieren, der von den Amtskirchen Katholisch und Evangelisch in den Schmutz gezogen wird. Und nur darum geht es uns. Ich wiederhole noch einmal: Wir haben nichts gegen die Menschen, die in diesen Organisationen verhaftet sind. Wir haben auch nichts gegen die Organisationen, wenn sie sich so nennen, wie sie sind, nämlich "lutherisch" und "katholisch". Sie können auch mit all ihrer Unmoral und den Verbrechen in der Vergangenheit und in der Gegenwart so bleiben, wie sie sind, aber sie sollen den Namen CHRISTUS nicht missbrauchen.

Unter diesem Vorzeichen wollen wir Ihnen heute aufzeigen, wie unglaubwürdig die beiden großen Amtskirchen schon dann erscheinen, wenn man das, was sie tun und was sie an Dogmen verbreiten, mit dem vergleicht, was in ihrer eigenen Bibel steht, die nach ihrer eigenen Aussage unmittelbares Gotteswort ist. Das wollen wir Ihnen heute in unserer Kleinen Gesprächsrunde aufzeigen. Und dazu wollen wir verschiedene Aspekte beleuchten. Lassen wir einmal dahingestellt, ob das, was in der Bibel steht, wirklich das Wort Gottes ist. Gehen wir einfach mal davon aus, dass die Organisationen Lutherisch und Katholisch behaupten, es sei Gottes Wort. Und damit ist es ja für diese Institutionen verbindlich. Vergleichen wir einmal die verbindlichen Aussagen ihrer eigenen Bibel mit dem, was sie sonst reden und tun.

 

2. Sprecher: Wir möchten heute einmal nicht auf die Widersprüche eingehen, die in der Bibel zu finden sind, denn auch das könnte eine eigene Sendung mehr als füllen. Doch wir gehen davon aus, dass sich in der Bibel so manches Körnchen der Wahrheit befindet. Und einige dieser Bibelstellen wollen wir heute vortragen und dann darüber sprechen, was die katholische und die lutherische Kirche daraus gemacht hat:

 

Gott ist nicht in Tempeln aus Stein

In der Kirche ist es üblich, sonntags den Gottesdienst zu besuchen, und dazu wird in der Regel ein so genanntes "Gotteshaus" aufgesucht. Was steht dazu in der Bibel?

In Matthäus 6,6 lesen wir in der Übersetzung nach Luther von 1984:

Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.

Hier wird nicht dazu aufgefordert, dass man zum Beten ein so genanntes "Gotteshaus" aufsuchen muss! Noch deutlicher wird es, wenn wir das lesen, was in der Apostelgeschichte 7,48-50 zu lesen ist. Dort heißt es ganz klar:
Aber der Allerhöchste wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, wie der Prophet spricht: "Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße; was wollt ihr mir denn für ein Haus bauen", spricht der Herr, "oder was ist die Stätte meiner Ruhe? Hat nicht meine Hand das alles gemacht?"

Warum legt nun die Kirche so viel Wert auf Tempel aus Stein, die jeder Katholik oder Protestant aufzusuchen hat?

 

3. Sprecher: Man hat Gott gewissermaßen in ein eigenes Haus verbannt und dort wiederum in einen Tabernakel eingesperrt. Man hat riesige Dome und Prachtpaläste gebaut und gesagt: Hier, und nur hier, wohnt Gott. Am Sonntag in einen dieser Prachtbauten zu gehen und nur dort zu Gott zu beten, ist ein Gebot dieser Kirche.

 

2. Sprecher: Dagegen sprach schon Jesus von Nazareth: Das Reich Gottes ist mitten unter euch. (Lukas 17,21) Es ist also nicht in Kirchen aus Stein zu finden, sondern es ist mitten unter uns.

 

1. Sprecher: Pracht- und Prunkbauten findet man ja immer wieder in der Geschichte. Sie sind immer Ausdruck des Willens, die anderen Menschen von der eigenen Macht zu überzeugen und zu beeindrucken. Und die größten Prunkbauten gab es immer dann, wenn die Regime besonders diktatorisch, besonders brutal und besonders totalitär waren. Man brauchte das, um die Menschen gefügig zu halten.

 

Kein »Heiliger Vater« auf Erden

2. Sprecher: Dass dieses Regime diktatorisch aufgebaut ist und eine besondere hierarchische Struktur aufweist, sieht man am deutlichsten in der katholischen Kirche, wo an oberster Stelle ein Papst steht, ihm untergeordnet alle möglichen Exzellenzen, Hochwürden, Kardinäle. Vielleicht lesen wir auch hierzu, was Jesus von Nazareth gesagt hat, was auch heute noch in jeder Bibel nachzulesen ist. Bei Matthäus 23,8-9 heißt es:

Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden: denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.

 

1. Sprecher: Die Aussage, die man von der katholischen Kirche kennt, dass der Führer dieser Institution "heiliger Vater" heißt, kann man sich also eigentlich nur dadurch erklären, dass die Katholiken die Bibel nicht kennen. Man weiß ja, dass die Menschen viele Jahrhunderte lang die Bibel nicht lesen durften. Aber dass heute jemand, der in dieser Institution ist, einen "heiligen" Vater verehrt angesichts dieser Aussage in der Bibel, das ist doch mehr als erstaunlich.

 

2. Sprecher: Vor allem, wenn man sich diese Würdenträger einmal genauer betrachtet, mit welchen "Würden" sie sich präsentieren. Woher kommt das? Von Jesus, dem Christus, kann es doch wohl nicht kommen.

 

3. Sprecher: Der Papst trägt die Insignien von heidnischen Priestern. Und viele der kirchlichen Dogmen und Sakramente sind im Grunde genommen nichts anderes als die Fortsetzung des römischen Kaiserkults und des altägyptischen Heidentums.

 

4. Sprecher: Der Papst heißt ja bis heute auch "Pontifex Maximus", trägt also den Titel der damaligen römischen Statthalter. Im Laufe der Geschichte kamen aber sehr viele andere Titel dazu. Neben "heiliger Vater" heißt der Papst auch "Stellvertreter Petri", später dann "Stellvertreter unseres Erlösers Jesus Christus", auch "Beherrscher der Welt" - nachzulesen bei Papst Innozenz III. Papst Gregor IX. sah sich bereits "als Herrn und Meister über das Universum, sowohl über Dinge als auch Menschen".

Bis ins 20. Jahrhundert hinein wurde der Papst durch ein Krönungsritual in sein Amt eingeführt, indem der krönende Kardinal zum neuen Papst sagt: "Wisse, dass du bist der Vater der Fürsten und Könige, der Lenker des Erdkreises." Also auch hier sehen wir, welcher absolute Machtanspruch in diese Titel hineingelegt wird.

 

1. Sprecher: Wenn man diese Aussagen vergleicht, dann darf man eigentlich nicht schweigen, wenn irgendein Mensch behauptet, er sei der "Stellvertreter Gottes auf Erden". Denn eine größere Blasphemie als diese Behauptung gibt es nicht. Dazu zu schweigen heißt, dass man die Verhöhnung und Missachtung Gottes unterstützt. Und deshalb schweigen Urchristen auch in diesem Falle nicht.

Ein Mensch hat nicht das Recht, sich anzumaßen, sich "Stellvertreter Gottes" titulieren zu lassen. Und, liebe Hörerinnen und Hörer, Hand aufs Herz: Wie stellen Sie sich eigentlich, wenn es so etwas gäbe, einen legitimen "Stellvertreter Gottes" auf Erden vor?

Stellen Sie ihn sich so vor, wie sich diejenigen, die sich diesen Titel angemaßt haben, auf Erden benommen haben? Zum Beispiel wie die Borgia-Päpste mit all ihren Perversitäten und Verbrechen? Oder schauen Sie auf den Menschen, der heute dieses Amt innehat. Können Sie sich vorstellen, dass Gott sich solch einen Stellvertreter nehmen würde? Mehr über die Taten und das Verhalten der Päpste kann man nachlesen in dem Buch von Uli Weyland “Strafsache Vatikan. Jesus klagt an” (ISBN 3-9808322-2-8).

 

2. Sprecher: Allein wenn man schon sieht, wie Jesus über diese Erde gegangen ist, kann man sich das nicht vorstellen, denn Jesus war ein Mann des Volkes. Und wen machte Er zu Seinen Jüngern? Es waren Männer und Frauen aus dem Volk. Unter Seinen Jüngern war kein einziger Schriftgelehrter. Es waren Menschen, die handwerkliche Berufe ausgeführt haben, wir würden heute sagen, einfache Menschen, aber Menschen mit Herz.

Von all diesen Strukturen war damals nichts zu sehen und sollte auch heute nichts zu sehen sein.

 

3. Sprecher: Und deshalb ist es eine weitere Blasphemie, dass sich diese kirchliche Organisation - ich zitiere wörtlich - als "den Leib Christi" bezeichnet, als "den fleischgewordenen Gott". Eine Organisation, die diese Erde mit Blut und Tränen übersät hat! Im Grunde genommen ist es der größte Etikettenschwindel der Menschheitsgeschichte, dass die Kirche sich mit dem Christentum gleichsetzt. Ich glaube, darauf muss man immer wieder hinweisen. Wer "Christentum" sagt und ernsthaft meint, der kann nicht gleichzeitig "Kirche" sagen. Das ist ein Gegensatz, der sich aus der Bibel ohne weiteres ergibt.

 

Marienkult ist heidnischen Ursprungs

2. Sprecher: Wir kennen das Vaterunser, das Gebet der Christenheit. Und uns allen ist vertraut, dass wir in diesem Gebet unseren Vater im Himmel mit Du ansprechen, und Ihn persönlich. Denn jeder Mensch ist ein Kind Gottes.

Aber in der Kirche ist es üblich, dass es verschiedene Heilige gibt, die sozusagen zwischen Gott und dem Menschen stehen, die man als Fürbitter ansprechen kann, wenn man etwas von Gott möchte. Eine besondere Stellung hat hier Maria. Der Marienverehrung wird ja auch unter dem derzeitigen Papst, Johannes Paul II., eine besondere Rolle zuteil.

Die Frage ist: Was hat Jesus, der Christus, dazu gesagt? Was ist heute noch darüber in der Bibel zu finden?

In Matthäus 12,48-50 lesen wir:

Jesus antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe, da, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder! Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.

Wir sehen schon, hier wird von Jesus keine bevorzugte Stellung von Maria bestätigt. Noch deutlicher wird es, wenn wir die zweierlei Seligpreisungen bei Lukas 11,27-28 nachlesen:

Und es begab sich, als er so redete, da erhob eine Frau im Volk ihre Stimme und sprach zu ihm: Selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, an denen du gesogen hast. Er aber sprach: Ja, selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.

Also, Jesus, der Christus, wollte nicht, dass Maria zwischen Gott und den Menschen steht. Er wollte nicht, dass Maria angebetet wird, sondern Er wollte, dass all diejenigen, die das Wort Gottes hören, es bewahren, also in ihrem Leben anwenden.

Woher kommt nun diese ausgeprägte Marienverehrung?

 

5. Sprecher: Der Marienkult ist uralt. Eigentlich gab es ihn in vielen heidnischen Mysterien-Religionen. Es ist wirklich erstaunlich, dass fast in jeder heidnischen Religion eine Frau auftaucht, meist mit einem Kind. Und - man höre! - fast alle haben das Kind "jungfräulich empfangen". Da gibt es z.B. die Diana, die Semiramis mit dem kleinen Nimrod, die Indrani mit Kind, die Gevaki mit dem Krischna - das war mehr im Osten -, die Athene oder die Astarte mit dem kleinen Baal. Oder die Isis, die Göttin der Fruchtbarkeit, mit Horus - das kommt wieder aus dem ägyptischen Gebiet.

Dieser Kult wurde also übernommen, weil die Menschen es gewohnt waren, eine Frau anzubeten, und meist eben eine Frau, die "jungfräulich ein Kind empfangen" hat. Dass Maria die "Gottesgebärerin" sei, wurde aber erst auf dem Konzil von Ephesus im Jahre 431 beschlossen - und zum Dogma erhoben. Es gab aber auch damals schon Gegner; z.B. der damalige Patriarch von Konstantinopel, Denestorius, war absolut dagegen. Er erklärte, man könne höchstens sagen "Christusgebärerin", aber doch niemals "Gottesgebärerin". Aber schon während dieses Konzils gab es Tumult auf den Straßen, und die Leute wollten einen Ersatz für ihre Diana. Und so wurde nachgegeben und beschlossen, dass Maria die Gottesgebärerin sei. Später kamen andere Dogmen dazu: dass sie leiblich in den Himmel aufgefahren sei, und so weiter. Aber der Urgrund ist absolut heidnischer Kult, wie bei vielem anderen in der katholischen Kirche.

 

3. Sprecher: Auch dies lenkt wieder vom Zentrum der Lehre des Jesus von Nazareth ab. Viele Menschen beten mehr diese Maria an als Gott. Viele Menschen wenden sich an diese mysteriöse Jungfrau, anstatt an Christus, unseren Erlöser. Man sieht, dass immer wieder die Lehre des Nazareners durch die kirchliche Organisation in geradezu satanischer Weise verfälscht wird.

 

Zwangschristianisierung durch die Säuglingstaufe

2. Sprecher: Wir haben nun schon einiges über die wahre Lehre des Jesus von Nazareth gehört. Und man fragt sich in unserer Zeit:

Warum werden eigentlich Kinder getauft? Kinder werden meist schon kurz nach ihrer Geburt in diese Institutionen hineingetauft, obwohl es in der Bibel (Markus 16,15-16) heißt:

Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

Das bedeutet: Eine Taufe setzt normalerweise voraus, dass man zuvor das Evangelium kennengelernt hat, die Lehre der Liebe, dass man daran glaubt, die Lehre also in seinem Leben anwendet - und dann getauft wird. In der Kirche ist es doch aber ganz anders üblich!

 

3. Sprecher: Würde sich die Kirche an diese Lehre des Nazareners halten, dann wäre sie eine verschwindende Minderheit, die niemand mehr beachten würde, denn jeder würde dann darauf achten, ob er an das Evangelium glaubt und ob er sich dann diesem Evangelium zuwenden kann und vielleicht auch einer Gemeinschaft zuwenden kann, die dieses Evangelium lebt.

Die Kirche macht es umgekehrt. Sie fragt nicht nach dem Glauben, sondern sie verhaftet die Säuglinge gewissermaßen über die Eltern mit Drohungen der ewigen Verdammnis: Wenn ihr euer Kind nicht taufen lasst, begeht ihr Eltern eine schwere Sünde und das Kind wird nie in der Anschauung Gottes leben. - Das sind massive und totalitäre Drohungen, mit denen die Kirche ihre Mitglieder requiriert. Und wenn sie einmal in diese Organisation hineingetauft, hineingezwungen sind, dann dürfen sie nicht mehr austreten, denn der Austritt aus dieser Organisation gilt wieder als schwere Sünde, die mit der ewigen Verdammnis bedroht ist. Es handelt sich also um eine Zwangsorganisation, die mit der Lehre des Jesus von Nazareth nicht das Geringste zu tun hat.

 

2. Sprecher: Wir haben nun über das Sakrament der Taufe gehört, wie Menschen praktisch zwangsweise in eine Organisation hineingetauft werden, noch bevor sie sich dagegen wehren können. Es gibt aber noch mehrere Sakramente, die großes Leid über die so genannte Christenheit gebracht haben. Eines dieser Sakramente, das vor allem die Unterdrückung der Gläubigen zum Ziel hat, ist die Ohrenbeichte.

 

Ohrenbeichte statt Versöhnung

In der Bibel ist davon nicht die Rede.

Jesus hat gesagt - wir können es nachlesen in Matthäus 6,14-15 -:

Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

Hier ist also kein Priester zwischengeschaltet, sondern Menschen, die sich gegenseitig etwas zu vergeben haben, sollten dies miteinander tun, nicht über einen Priester.

 

3. Sprecher: Im Grunde genommen wird man darauf ja bei jedem Vaterunser aufmerksam gemacht, wenn man betet "Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern". Es kann also nicht sein, dass es Menschen gibt, denen die magische Macht verliehen wurde, im Rahmen eines so genannten Sakramentes, wie es die katholische Kirche lehrt, Sünden zu vergeben. Verfehlungen, die man gegen andere begangen hat, für die muss man die Betroffenen selbst um Verzeihung bitten. So hat es auch Jesus von Nazareth gelehrt. Aber die Ohrenbeichte ist ein weiteres Machtinstrument dieser totalitären Organisation katholische Kirche. Man hat damit Politik gemacht. Man hat Menschen in das Abseits getrieben. Man hat Angst verbreitet. "Wenn ein Priester deine Sünden nicht vergibt, dann bist du ewig verdammt", hieß es immer wieder. Also wiederum ein Missbrauch der Lehre des Nazareners!

 

Sakramente sind heidnisch

Übrigens noch eine Bemerkung zu dem Begriff "Sakrament". Auch das kommt aus dem Heidentum. Es handelt sich um eine Handlung, die - sei es die Taufe, die Firmung, die Beichte oder das Abendmahl - mit magischen Wirkungen versehen sein soll. Bei der Beichte bzw. der "Absolution", wie es dann heißt, sollen plötzlich die Sünden verschwinden. Bei der Taufe wird aus dem verworfenen Gotteskind, von dem die Kirche ausgeht, das mit der Erbsünde belastet ist, plötzlich ein Mensch, der zu Gott zurückkehren kann, bloß weil er in die Kirche hineingetauft wird. Wer das glaubt, ist - salopp gesagt - selber schuld.

Und bei dem Sakrament des Abendmahls ging man dazu über, in magischer Form Fleisch und Blut des Jesus von Nazareth zu produzieren und den Menschen zu essen zu geben. Es handelt sich um nichts anderes als um den alten heidnischen Brauch des Gottessens. In der frühen Christenheit übrigens war dies noch nicht der Fall. Dort fand ein so genanntes Liebemahl statt, bei dem sich die Nachfolger des Jesus von Nazareth schlicht zu einem Mal versammelten, um ihres Erlösers zu gedenken. Erst später hat man aus diesem Mahl ein magisches Mahl gemacht und lehrt bis heute, dass in dieser Hostie das wahre Fleisch des Jesus von Nazareth und in diesem Wein das wahre Blut des Verstorbenen enthalten sei. - Wer würde da nicht an Kannibalismus denken!?

 

5. Sprecher: Man kann es vielleicht verstehen, wenn man bedenkt, dass die Römer heidnischen Religionen anhingen. Und die Priester und die Kaiser haben versucht, einfach dem Christentum dieses Gewand überzustülpen. Eine Verfälschung hat stattgefunden, denn im Mitras- und Osiris-Kult war es üblich, dass solche Wandlungen passieren. Oder z.B. in Ägypten wurde ein Kuchen gebacken, und man hat gesagt, man isst das Fleisch Gottes, wenn man diesen Kuchen isst. Also, dieser kannibalische Ursprung, den gab's in vielen Mysterienkulten. Das ist, wie fast alles, was man im Katholizismus und auch z.T. in der evangelischen Kirche sieht und erlebt, pures Heidentum - außer es wird einmal etwas aus der Bergpredigt vorgelesen. Der ganze Rest aber ist Heidentum. Seien es Prozessionen, Wallfahrten, Heiligenverehrung, Ministranten, Weihwasser, Messgewänder, Monstranzen, Altar, Kanzel, die Mitra, alle Gewänder eigentlich, der Weihrauch, die Ritualmorde.

Da stutzt man wohl - Ritualmorde? Aber was war die ganze Inquisition? Man hat Menschen rituell getötet. Das ging 12 Stunden lang mit Musik, mit Gesängen. Das kennt man im Voodoo... Exorzismus, der Totenkult, der Reliquienkult ist ja was ganz Seltsames, nicht? Oder der Kelch, der ganze Opferkult, das Segnen von Gegenständen beim Voodoo-Kult nennt man es Schutzzauber. Die Kirche praktizierte die Bannflüche, sie praktiziert die letzte Ölung: Auch der Rosenkranz - in anderen Religionen sind das die Wiederholungsgebete. Aber auch die Feiertage, Weihnachten, Ostern und die Festtagsgebräuche, alles das stammt ja nicht von Jesus. All das, was man eigentlich als Katholizismus kennt, stammt nicht von Jesus, sondern kommt aus anderen Mysterienkulten.

 

3. Sprecher: Vor allem auch dieses so genannte Blutopfer, das Paulus lehrte - nicht Jesus von Nazareth, sondern Paulus, der mit all diesen Mysterienkulten vertraut war. Das Blutopfer ist zum Zentrum dieser kirchlichen Organisation mit dem Namen "katholisch" geworden. Sie lehrt die Menschen, Gott hätte Seinen Sohn auf die Erde geschickt, um Ihn als Opferlamm schlachten zu lassen. Im Grunde genommen ein satanischer Gedanke, der auch viele Menschen so irritiert, dass sie an der Güte Gottes zweifeln. Dieser Blutopfergedanke, den Paulus in das Kirchen-Christentum einführte, ist pures Heidentum und hat mit der Lehre des Nazareners nichts zu tun.

 

1. Sprecher: Das heißt also: Von all dem, was wir gerade gehört haben, findet man in der Bibel gar nichts oder allenfalls dort, wo nicht über Jesus selbst berichtet wird, also zu späteren Zeiten - in Schriftstücken, die angeblich von Paulus oder anderen verfasst wurden.

 

5. Sprecher: Das stimmt, man weiß heute nicht, ob Paulus diese Briefe auch wirklich geschrieben hat oder ob sie ihm nicht später "untergejubelt" wurden. Das kann man heute auch nicht mehr beweisen. Aber die Kirche stützt sich natürlich ganz gern auf diese Briefe, wenn es darin z.B. heißt: "Esst alles, was auf dem Fleischmarkt erhältlich ist." Es gibt ja apokryphe Schriften, aus denen klar hervorgeht: Jesus und die Apostel waren Vegetarier und haben kein Fleisch gegessen.

 

1. Sprecher: Ein Thema wäre die Frage: Wie sind die Fälschungen in der Bibel zustandegekommen? Über Hieronymus wird in Kürze eine Broschüre erscheinen. Da geht es darum, inwieweit das, was in der Bibel steht, überhaupt von den angeblichen Autoren stammt, oder ob es nicht gefälscht, nachträglich verändert oder nachträglich hinein- oder herausgeschrieben wurde. - Gehen wir nun noch einmal zurück zu den Aussagen, die auch in der jetzt geltenden Bibel zu finden sind, die im Widerspruch zu dem stehen, was die Institutionen Lutherisch und Vatikanisch tatsächlich tun und von ihren Anhängern verlangen.

 

Du sollst nicht töten!

2. Sprecher: Einer der deutlichsten Widersprüche ist sicherlich Du sollst nicht töten. Das steht heute noch so in den Zehn Geboten, in der Luther-Übersetzung. In der Einheitsübersetzung heißt es Du sollst nicht morden. Aber was sprach Jesus? Bei Matthäus 5, 21-22 heißt es:

Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist, "Du sollst nicht töten"; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein. Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig.

Und einige Verse danach geht Jesus, der Christus, noch einen Schritt weiter und sagt:

Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

Wenn man auf diese Aussage Jesu hin einen Blick in die Kirchengeschichte wirft, so findet man doch das totale Gegenteil!

 

4. Sprecher: Dazu könnte man natürlich sehr, sehr viel sagen. Da gibt es viele Bücher, die die blutige Kirchengeschichte darstellen: wie viele Millionen Menschen auf Betreiben der Kirchen als Hexen oder Ketzer verfolgt worden sind. Der Kern des Evangeliums ist doch die Liebe und die Friedfertigkeit. Und die Kirche hat genau das Gegenteil in die Welt hinausgetragen - viele Hunderte von Jahren.

Nur einen Aspekt möchte ich herausgreifen: die Kreuzzüge. In dem Buch "Teurer Segen" von Gert v. Paczensky, dem ehemaligen stellvertretenden Chefredakteur des "Stern" heißt es:

"Auf diese Weise forderte schon der erste Kreuzzug im Jahre 1096 etwa 12000 Opfer. Schwangeren Frauen mit dem Schwert den Leib aufzuschlitzen, war eine frühe Spezialität dieser vielfach gesegneten Mörder, ebenso wie das Umbringen kleiner Kinder auf möglichst grässliche Weise. Dem Morden folgten gewaltige Plünderungen, mit denen sich nicht wenige Kreuzfahrer erst die Mittel verschafften, überhaupt an dem Zuge teilnehmen zu können." Das war im Jahre 1096. Und jetzt könnte man sagen: Gut, dann kam das “finstere” Mittelalter mit Inquisition und Hexenverfolgungen und Verfolgung Andersgläubiger, aber in der neueren Zeit ist doch die Gesinnung der Kirche bestimmt anders geworden.

800 Jahre später wurde Papst Urban II., der die Kreuzzüge befohlen hat, selig gesprochen. Das ist ein Zeichen, dass die Kirche nicht etwa aus ihren Fehlern gelernt hätte, sondern sie hat den Mann, der diese Gräueltaten befohlen hat, sogar noch selig gesprochen. Und nochmal 60 Jahre später - also im 20. Jahrhundert schon - sind wieder die Kreuzzüge im Gespräch, und es heißt:

"Der Eichstätter Bischof Michael Hackl schreibt kurz nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Russland am 05.10.1941 in einem Hirtenbrief: Dieser Krieg ist ein Feldzug gegen den Bolschewismus, wirklich ein Kreuzzug, ein heiliger Krieg für Heimat und Volk, für Glauben und Kirche, für Christus und Heiliges Kreuz."

Damit reiht sich der Eichstätter Hirte in die große Zahl der Kirchenfürsten beider Konfessionen ein, die deutsche Soldaten bis zuletzt zum Weiterkämpfen für ein verbrecherisches Regime aufforderten. Nur dieser Aspekt der Kreuzzüge, der sich bis in das 20. Jahrhundert und auch in die neueste Zeit hineinzieht, zeigt schon, dass die Kirche nicht das Evangelium der Liebe und Friedfertigkeit in die Welt brachte, sondern Gewalttaten, blutige Morde, Folterungen und Verfolgungen Andersgläubiger.

 

5. Sprecher: Sie hat auch gerettet - nämlich die Nazigrößen. Diese hat sie ja nach dem Krieg außer Landes geschleust, über die Klöster nach Südamerika. Sie hat also den Massenmördern sogar geholfen.

 

1. Sprecher: Diese Gräueltaten, die dem Gebot "Du sollst nicht töten" widersprechen, beziehen sich natürlich nicht nur auf die katholische Kirche.

Martin Luther hat schon in seinen Schriften dazu aufgefordert, all diejenigen, die entgegen der staatlich herrschenden Dogmatik ihren Glauben verbreiten wollen, dem Henker zu überantworten. Er hat dazu aufgerufen, die damaligen ideellen Gegner, die Bauern, umzubringen; er hat zur Ermordung der Türken aufgerufen; er hat zum Kampf gegen Juden und zu ihrer Unterdrückung aufgerufen. Die Lutherkirche hat also seit ihrem Gründer den gleichen Weg eingeschlagen. Und wie sieht es heute aus?

 

3. Sprecher: Bis zum heutigen Tag gibt es in der katholischen Kirche die Lehre vom so genannten "gerechten Krieg". Bis vor wenigen Jahrzehnten haben katholische Jesuiten das Vorhalten von Atomwaffen gerechtfertigt und gebilligt. Der Papst, der gegenwärtig noch regiert, hat während des Kosovokriegs zum Besten gegeben: "Wir sind schließlich keine Pazifisten." Sicherlich, beim Irakkrieg hat er erkannt, dass dieser ein totales Desaster wird, und hat davor gewarnt. Aber von der Lehre, die so viel Unheil mit sich gebracht hat, nämlich von der Lehre, dass Krieg unter bestimmten Umständen - über die jeweils die Kirche dann entscheidet - erlaubt sei, ist diese Organisation bis heute nicht abgerückt. Und deshalb ist diese Organisation auch unter dem Gesichtspunkt des Völkerrechts und der heute angestrebten Ethik globaler Art eine gefährliche Organisation. Denn sie ist unkalkulierbar. Niemand weiß, wann der nächste Papst den nächsten "gerechten Krieg" ausruft. Und das sollte jeder Katholik wissen, der an diese Organisation Kirchensteuern zahlt.

 

1. Sprecher: Viele Millionen Menschen sind Opfer der Kirchen geworden, die das Gebot "Du sollst nicht töten" missachtet haben. Vergessen wir aber auch nicht: Abermilliarden von Tieren sind dem kirchlichen Irrglauben zum Opfer gefallen. Denn die Kirchen sind entscheidend dafür mitverantwortlich, dass die Menschen in vielen Teilen dieser Erde Tiere als Sache behandeln und, ohne Rücksicht auf deren Leben und Leiden, sie so für sich ausnützen, wie es eines anständigen, christlichen Menschen nicht würdig ist. Wie geht der Mensch mit den Tieren um? Denken wir nur einmal an die Massentierhaltung, an die Tierghettos. Denken wir daran, wie Kühe in großen Ställen zusammengepfercht werden, wie ihnen gleich nach der Geburt, die Kälber weggenommen werden - die dann entweder alsbald geschlachtet oder kurz aufgezogen und schließlich vom Menschen verzehrt werden. Denken wir daran, wie man die Fische aus dem Wasser zerrt. Wie man sie bestialisch auf den Schiffen zugrunde gehen lässt. Oder denken wir daran, wie man Tieren das Fell abzieht, damit Menschen sich damit bekleiden. Denken wir an die Millionen von Versuchstieren, die jährlich grausam zu Tode gequält und gemartert werden - zum "Wohle des Menschen"! All dieses Leid, das in den vergangenen Jahrhunderten über die Tierwelt gekommen ist und auch heute noch über sie kommt, ist darauf zurückzuführen, dass die Vatikankirche und die Lutherkirche die Menschen ermuntert und es befürwortet haben, das Wort Gottes "Du sollst nicht töten" schlichtweg zu missachten.

 

Der Reichtum der Kirchen

2. Sprecher: Töten hat ja immer ein Ziel: mehr Macht zu erreichen. Zur Macht gehört aber auch das Geld. Auch diesbezüglich hat sich die Kirche schwer belastet.

Allerdings kann sie sich hierbei nicht auf die Bibel stützen, denn Jesus von Nazareth hat gesagt, und wir können es nachlesen bei Matthäus 6, 19-21:

Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

 

4. Sprecher: Der Reichtum der Kirchen ist natürlich unermesslich. Es gibt einige, die probiert haben, sich da einen Überblick zu verschaffen. Z.B. gibt es das Buch von C.G. Frerg, "Das Vermögen der Kirchen in Deutschland" oder eines von Gerhard Rampp, der auch sehr ausgiebig recherchiert hat. Es ist ein sehr schwieriges Unterfangen, den unermesslichen Reichtum der Kirchen zu durchschauen. Die Kirchen müssen ja teilweise keine Bilanzen abgeben, so dass man nur Schätzungen erstellen kann.

Was denken Sie, wieviel Vermögen die Kirchen haben? Allein ihr Vermögen in Deutschland beläuft sich auf über fünfhundert Milliarden Euro. Können Sie sich diese Summe vorstellen? Das ist eine halbe Billion Euro, die sich zusammensetzt aus Grundbesitz, aus Beteiligungen u.s.w., nicht mitgerechnet all die Kunstschätze und Goldreserven, die die Kirche auch noch hat.

Der Grundbesitz in Deutschland beläuft sich bei beiden Kirchen jeweils auf 4.500 Quadratkilometer. Das sind auch wieder Zahlen, die man sich nur ganz schwierig vorstellen kann. Wir haben mal versucht, es in einen Vergleich zu fassen. Was die Kirche hier in Deutschland an Grundbesitz hat, umfasst eine Fläche vom Stadtstaat Hamburg, von Berlin, Bremen und Bremerhaven plus dem Saarland zusammen. Und das sind nicht nur Waldstücke oder Äcker; sie besitzt auch in den Städten so genannte "Filet-Grundstücke", das heißt in besten Lagen, wo der Quadratmeter dann nicht nur bei zwei, drei Euro liegt, sondern in die Hunderte oder Tausende Euro geht.

 

5. Sprecher: Es ist international in allen Ländern mit dem Grundeigentum der Kirche ähnlich: In Italien sind es 500.000 Hektar, in Amerika über eine Million usw. Bezüglich der "Filetstücke" in den Städten hat 1977 ein Journalist in Rom recherchiert und kam zu dem Schluss, dass ein Viertel der ganzen Stadt bereits in den Händen des Vatikans war, aufgeteilt auf 325 katholische Nonnen-, und 87 Mönchsorden und so weiter. 12 Jahre später, 1989, hat ein anderer Journalist erneut recherchiert und stellte fest, dass nun fast ein Drittel aller Häuser Roms bereits im Besitz des Vatikans waren. Das hat man in Verona nicht geglaubt. Also hat er dort auch nachgeforscht und hat einen Plan erstellt, auf dem alle Häuser, die der Kirche gehörten, schwarz gefärbt zu sehen waren. Und siehe da, die Hälfte des Stadtplans war schwarz. Man kann sich vorstellen, wie es in anderen Städten aussieht, vor allem im Süden, in Spanien und Italien.

Dem Vatikan gehören ja auch viele Konzerne: Bekannt sind Alitalia und Fiat, aber sie haben Beteiligungen an vielen, vielen anderen großen Konzernen, sei es Stahl, Zement, Textilien, Chemie usw.

Der Goldschatz ist natürlich ein Geheimnis. Aber einmal ist Kunde davon nach außen gedrungen, das war 1952. Damals war er der zweitgrößte Goldschatz der Welt mit etwa 3 ½ Milliarden Euro. Inzwischen dürfte die Höhe um einige Hundert Prozent gestiegen sein. Auch die Aktien - da hat man eine Zahl von 1958. Damals waren es 50 Milliarden DM. Heute sind es vielleicht auch einige Hundert Milliarden. Wie gesagt, das kann man alles nur schätzen. Aber jedenfalls sind es Riesenbeträge. Nur - woher kommt das Geld? Wie hat es angefangen? Im Prinzip ist es Blutgeld, denn das Geld wurde früher durch Mord und Totschlag "erwirtschaftet". Bei der Inquisition z.B. hat man erbarmungslos von den Verurteilten alles Vermögen eingezogen. Das Geld fiel zu einem Drittel dem Bischof zu, ein Drittel bekam der Vatikan, ein Drittel die Inquisitionsbehörde - es ist jedenfalls immer in die Hände der Kirche gelangt. Und so hat sich jahrhundertelang das Geld durch viele kriminelle Machenschaften angesammelt - und es hat sich vermehrt. Man weiß ja: Wenn man vor 1000 Jahren 1000 Euro auf die Bank getan hätte, wäre man heute Millionär; es vermehrt sich einfach automatisch. Und der heutige Besitz der Kirche basiert im Grunde genommen auf Blutgeld. Die Kirche hat z.B. die Eroberer legitimiert; Z.B. hat Papst Nikolaus V. gesagt: "Die Länder der Ungläubigen zu erobern, ihre Bewohner zu vertreiben, zu unterjochen und in die ewige Knechtschaft zu zwingen, ist erlaubt", das heißt, ist sogar vorgegeben vom Vatikan.

Und die Sklaverei - da hat die Kirche immer die Hände drin gehabt. Die Kirche selber hat natürlich viele Sklaven gehabt und hat sie nicht unbedingt gut behandelt. Gehen wir weiter: Leib- eigene - das waren eigentlich Zwangsarbeiter; möchte man sagen, sie hatten etwa den gleichen Status wie Sklaven. Viele Klöster hatten Tausende von Leibeigenen, die für sie gearbeitet haben.

Geld gemacht wird auch mit den Segen und Titeln. Wenn man einen Barontitel will, kostet es etwa 150.000 Euro, eine Heiligsprechung 250.000 Euro u.a.m. Auf diese Weise wird, vor allem mit dem jetzigen Papst, weiterhin ein riesiges Vermögen gemacht.

Sehr, sehr viel hat der Kirche durch die Jahrhunderte der Ablasshandel eingebracht. Ein Historiker recherchierte und sagt: Allein in den 600 Jahren des Mittelalters wurden damit von der Kirche über eine Milliarde Gulden hereingeholt.

 

3. Sprecher: Ablasshandel bedeutete: Geld gegen Sündenvergebung.

 

5. Sprecher: Genau. Und Sie denken vielleicht: Ja, gut, früher haben die Leute das geglaubt. - Doch erinnern wir uns an das Jahr 2000, ans Jubeljahr, als in Rom Tore aufgebaut wurden, wo die Gläubigen durchgingen in dem Glauben, ihnen wären jetzt die Sünden vergeben. Es ist doch unglaublich, dass dieser - auch wieder heidnische - Kult bis heute praktiziert wird! Und man fasst sich an den Kopf, warum die Menschen nicht mehr Verstand haben, das zu durchschauen!

 

3. Sprecher: Man "fasst sich auch an den Kopf", um deine Worte zu wiederholen, warum so wenig Menschen Anstoß nehmen, wenn sie in Rom an der Banco di Santo Spirito vorbeigehen, auf Deutsch: an der "Bank des Heiligen Geistes". Wie sehr missbraucht diese Organisation den Gottesgeist für ihre materiellen Ziele!

 

5. Sprecher: Es wird noch absurder! Man denkt, Raubmord sei ein ganz extremes Verbrechen. Aber Tatsache ist: Die Indianer wurden umgebracht - 90 Prozent von ihnen. Das Gold wurde nach Europa geschafft - und was hat man damit gemacht? Die Kirchen ausgekleidet. In Spanien, z.B. in Toledo, steht eine Monstranz, die ist drei Meter hoch - massives Gold. Und man sagt, der Hochaltar sei mit 20 Tonnen Blattgold verkleidet. Ich habe mal nachgeschaut in alten Büchern, da stand, sie hätten Mühe gehabt, diese Goldschätze einzuschmelzen. Z.B. haben sie einen Monat lang Tag und Nacht gearbeitet, um für 1.300.000 Gulden Gold einzuschmelzen. Wenn man, ausgehend von dem Wert, den damals 1 Gulden hatte, die Summe umrechnet, so kommt man auf 450 Millionen Euro - und das allein in einem Monat! Dermaßen viel Gold der Indianer haben die Eroberer nach Europa gebracht und die Kirchen damit geschmückt! Und wenn ich mir vorstelle, ich gehe heute in eine Kirche und sehe das Gold, da friert es mich. Denn schließlich wurden dafür Indianer hingemetzelt!

 

3. Sprecher: Was in den Ländern, in denen die Indianer lebten, durch die Missionare und die Kolonialländer an Verbrechen verübt wurde, geht in die Millionen und Abermillionen von Toten. Es wurden Raubzüge durchgeführt, es wurde Mord und Totschlag betrieben, und es wurden ganze Völker ausgerottet.

 

4. Sprecher: Nicht dass der Hörer jetzt denkt, der Reichtum der Kirchen würde nur aus der Vergangenheit resultieren. Das ist bestimmt der größere Anteil, aber die Kirchen häufen auch heute weiter Reichtum an. Und das ist den wenigsten Menschen bekannt, dass die Kirchen auch heute im Geld schwimmen. Sie haben ja nicht nur die Kirchensteuer, die immerhin 8,5 Milliarden Euro hier in Deutschland beträgt, sondern, und das wissen auch nur wenige Menschen, die Kirchen werden vom Staat subventioniert mit einem Betrag, der um vieles höher ist als die Kirchensteuer, nämlich fast 20 Milliarden Euro, 19,8 Milliarden Euro, nach Recherchen des Politikwissenschaftlers C.G. Frerk, die der Staat jährlich den beiden Kirchen bezahlt. Zieht man davon die Milliarden ab, die dann vielleicht für soziale Zwecke verwendet werden, bleiben immer noch rund 15 Milliarden Euro übrig, die der Staat an Subventionen für rein innerkirchliche Zwecke bezahlt. Und was heißt "innerkirchliche Zwecke"? Es sind die Gehälter von Kardinälen, von Bischöfen, von Domvikaren, von Kanonikern usw. Das ist eigentlich der Hauptposten. Aber auch der Religionsunterricht oder die Ausbildung der Theologen, die Militärseelsorge. Auf diesem Wege wird sogar der Messwein subventioniert, also vom Staat bezahlt, vom Bürger also. Da sieht man - der Reichtum der Kirchen ist nicht etwa ein Status quo, sondern er baut sich immer weiter auf. Und warum sind da die Kirchen in der heutigen Zeit so stark hinterher? Geld ist halt in der heutigen Zeit der Faktor, mit dem man am besten Macht ausüben kann. Also wieder der gleiche Charakter, den die Kirche schon im Mittelalter hatte - heute auf eine andere Weise: nicht mehr offensichtlicher Raubmord, heute wird es subtiler gemacht: Das Volk blutet, und die Kardinäle bewegen sich in einem Reichtum, der unermesslich ist.

Wieviel verdienen Sie z.B.? Ein normaler Bischof verdient zwischen 7.500 Euro und ein Kardinal bis zu 10.000 oder 11.000 Euro plus Vergünstigungen bei der Wohnung, beim Dienstwagen.

 

3. Sprecher: Ich hab' ja nichts dagegen, dass bestimmte Funktionäre gut verdienen, aber ich habe etwas dagegen, dass diese Funktionäre, die ihr Geld mithilfe einer von ihnen verkündeten Lehre verdienen, von allen subventioniert werden, die mit dieser Lehre gar nichts mehr zu tun haben, nämlich aus dem allgemeinen Steuerauf- kommen des Staates. Und ich habe etwas dagegen, dass diese Kirche, die so reich ist, sich "christlich" nennt. Wenn die Mafia reich ist, von mir aus. Wenn die Drogenhändler reich sind, von mir aus. Aber dass jene Organisation, die sich auf Jesus von Nazareth beruft, solche Gold- und Geldberge aufhäuft in einer Zeit, in der Millionen Menschen verhungern, das ist ein Skandal, der wiederum aufgedeckt werden muss, um die Diskrepanz zwischen der Lehre des Nazareners und der Praxis dieser Organisation zu zeigen.

Wenn die Kirchen ihre Reichtümer verschenken würden, so wie es Jesus von Nazareth gelehrt hat, dann wäre der größte Teil des Hungers dieser Welt, der Millionen Menschen das Leben kostet, beseitigt.

 

2. Sprecher: Wir sehen hier wieder eine der größten Diskrepanzen von dem, was Jesus, der Christus, lehrte, zu dem, was die Kirche tut. Denn Jesus ging als einfacher Mann über diese Erde und brachte den Menschen die Lehre der Friedfertigkeit. Allen voran ist diese Lehre auch heute noch in der Bibel zu finden: in der Bergpredigt. Und die Bergpredigt endet mit den Worten: Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.

 

Die Tat entscheidet

Also, es geht eindeutig darum, die Lehre des Jesus von Nazareth zu tun! Das wird auch deutlich in einer weiteren Stelle, die zu finden ist bei Jakobus 2, 14.24. Dort heißt es:

Was hilft's, liebe Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und hat doch keine Werke? Kann denn der Glaube ihn selig machen? ... So seht ihr nun, dass der Mensch durch Werke gerecht wird, nicht durch Glauben allein.

Doch in der evangelischen Kirche, in der so genannten Lutherkirche, finden wir die gegenteilige Aussage: "Der Glaube allein genügt."

 

1. Sprecher: In dieser Aussage findet sich vielleicht auch die Erklärung, warum all diese Dinge, von denen wir jetzt gerade gesprochen haben, in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden geschehen konnten. Man hat den Menschen eingeredet, dass das, was sie tun, keine Konsequenzen und keine Folgen haben würde. Normalerweise müsste man sich ja daran erschrecken, wenn man hört, mit welchen Gräueln und mit welchen Verbrechen die Institutionen Katholisch und Evangelisch durch die Jahrhunderte gegangen sind. Und jeder, der dazugehört, müsste sich mit Grausen wenden.

Aber offenbar hat man es verstanden, den Menschen einzureden, dass das, was man an Ungeheuerlichem tut, überhaupt keine Auswirkung hat. Es genügt, dass man glaubt - und dann ist alles vergessen. Dass das nicht so ist, das haben wir gerade gehört, das ergibt sich auch aus der Bibel der beiden Institutionen. Der Glaube allein genügt eben gerade nicht, sondern es geht darum, was man tut. Und was unmittelbar mit dieser Erkenntnis zusammenhängt, das ist das Gesetz von Ursache und Wirkung, das so genannte Kausalgesetz, das von den Kirchen totgeschwiegen und geleugnet wird. Doch auch das findet man in ihrer Bibel heute noch bei dem von ihnen so hochverehrten Paulus. In dem Brief an die Galater 6, 7 schreibt er:

Täuscht euch nicht! Gott lässt keinen Spott mit sich treiben. Was der Mensch sät, wird er ernten.

Nehmen wir das ernst, so ergibt sich daraus ganz klar: Für alles, was wir tun, tragen wir die Verantwortung, und wir werden die Wirkungen erhalten.

Aber dem Menschen wird eingeredet, es gebe dieses Gesetz nicht; er kann also sündigen, ohne Folgen befürchten zu müssen. Luther hat ja gesagt: Sündige tapfer, aber glaube noch tapferer. Damit hat man gewährleistet, dass die Unmoral, das, was der Lehre des Jesus, des Christus, widerspricht, zum Standard erhoben wird. Und mit dieser antichristlichen Lehre hat man sich auf unmoralische, auf kriminelle Art und Weise durch die Jahrhunderte bewegt, die Menschen ausgebeutet und die eigenen Schätze angehäuft. Obwohl man, wenn man die eigene Bibel der Institutionen liest, darin das Gegenteil erkennen könnte.

Vielleicht haben einige der Beispiele, die wir heute vorgetragen haben, den einen oder anderen nachdenklich gemacht. Vielleicht fragt sich der eine oder andere auch: Was ist zu tun, wenn ich jetzt erkenne, dass ich von den Institutionen jahrelang, vielleicht jahrzehntelang getäuscht worden bin, wenn ich von ihnen finanziell ausgenommen worden bin, vielleicht auch sogar, ohne dass ich es wusste?

 

2. Sprecher: Auch hier finden wir in der Bibel eine Aussage, die uns einen Hinweis gibt, was wir tun können. In der Offenbarung des Johannes 18,4 heißt es:

Gehet hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen.

Ein Hinweis für Sie, liebe Hörer und Hörerinnen! Jeder ist frei, was er aus diesem Hinweis machen möchte. Was die Sünden der Kirche sind, haben wir ja heute hinlänglich gehört.

 

Wir haben heute einige Sätze aus der so genannten Bibel gehört und haben gesehen, dass auch darin noch Körnchen der Wahrheit zu finden sind. Doch in unserer Zeit sind wir nicht auf Körnchen der Wahrheit angewiesen, denn die volle Wahrheit - soweit sie Menschen gegeben werden kann - ist durch Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes, in den vergangenen 30 Jahren auf diese Erde gekommen. Wir können sie nachlesen in unzähligen Büchern oder auf Tonträgern hören. In einem der Bücher, in dem göttlichen Offenbarungswerk Das ist Mein Wort - Alpha und Omega - Das Evangelium Jesu - Die Christusoffenbarung, welche inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen finden wir die Originallehre des Jesus von Nazareth. Er berichtigt darin Auszüge aus einem apokryphen Evangelium und erklärt, was es für unsere Zeit bedeutet. Auch das Thema, über das wir heute gesprochen haben, kommt darin zur Sprache. Und Christus erklärt in dem Buch Das ist Mein Wort:

Das heilige Wort, das für die Erde und für die Menschen Gültigkeit hat, nahmen und nehmen sie [hier ist Bezug genommen auf die Kirchen] unter ihre Herrschaft und unter ihre Zensur und machen daraus ihr Buch, ihre “Heilige Schrift”. Sie lehren wohl in Meinem Namen, im Namen des Jesus und des Christus; sie bezeichnen ihr Buch als die Wahrheit - leben jedoch selbst nicht, was sie als Wahrheit verkünden.

Um Menschen unter ihre Herrschaft zu zwingen, stellen sie Lehrsätze auf, die von Menschen ausgedacht sind. Diese Lehrsätze sind nicht das Gesetz des Lebens, das Ich als Jesus von Nazareth gelehrt habe und als Christus Gottes wieder offenbare.

Sie erhoben heidnische Bräuche, erstellten “Traditionen” und verschleierten und verschleiern damit die Wahrheit. (S. 1013)

 

Doch heute ist die Wahrheit für Sie wieder zu finden. Und wenn Sie es tun wollen, dann schlagen Sie selbst nach in dem göttlichen Offenbarungswerk Das ist Mein Wort, das Sie bestellen können im Verlag DAS WORT, Postfach 5643 in 97006 Würzburg, in Deutschland und im Internet unter: www.das-wort.com
 

 

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