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vom 08. April 2005
Eine weltweite Radiosendung im Rahmen der Kosmischen Lebensschule
Der Totenkult des Stuhls Petri und das lebendige Wort Gottes
1. Sprecher: Liebe Hörerinnen, liebe Hörer! RADIO SANTEC begrüßt Sie zur Kleinen Gesprächsrunde der Urchristen im Universellen Leben. Die Gesprächsrunde hat sich aus aktuellem Anlass heute versammelt und befasst sich mit dem Thema: Der Totenkult des Stuhls Petri und das lebendige Wort Gottes. Wenn eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens stirbt, die vielen Menschen viel bedeutet – gleich, ob zu Recht oder Unrecht –, dann wird öffentlich getrauert. Dann sprechen Politiker Beileidsbekundungen und Lobeshymnen aus, dann berichten die Medien mit großem Pomp darüber, dann beginnt auch der einfache Bürger, sich vor einem Toten zu verneigen, den er vielleicht gar nicht so genau kannte, bloß, weil sich alle Welt vor ihm verneigt. Und dann kann es passieren, dass sich die Trauer gewissermaßen verselbstständigt zu einem öffentlichen Spektakel, das einen Sog ausübt. So war es beim Tod der Prinzessin Diana, und so ist es, noch vielfach vergrößert, nunmehr beim Tod des Papstes. Das heißt nicht, liebe Hörerinnen und Hörer, dass man die echte Trauer gläubiger Katholiken nicht respektieren soll; doch hier greift ein Trauerkult um sich, der alles verdrängt, was sonst auf der Welt passiert: Kriegsgefahren, Hunger, Not und Naturkatastrophen. All das wirft Fragen auf. Ist die kollektive Trauer vielleicht eine willkommene Flucht aus der Wirklichkeit? Wird aus dem Grundsatz, dass man über Tote nur Gutes spricht, vielleicht eine kollektive Verblendung zugunsten eines neuen Idols? Gab es wirklich so viele Leute, die das glaubten, was dieser Papst verkündete? So viele, die ihn so verehrten, dass sie nun in berechtigtes Schluchzen ausbrechen? Oder nähert sich die von den Medien rund um die Uhr angefeuerte Trauer nicht bereits einer Art Kollektivpsychose einer heimatlosen Menschheit, die immer neue Idole braucht, weil sie Gott verloren hat? Und die sich deshalb besonders bereitwillig an einen Menschen klammert, der sich als „Stellvertreter Gottes“ ausgibt? Und vor allem: Was hat dieser Totenkult, der im christlichen Namen, aber auf römisch-katholische Weise inszeniert wird, noch mit der Lehre des Nazareners zu tun?
Bevor der Mann in Rom starb, wurde sogar verkündet, dass er bereits jetzt Christus sehe - obwohl nach seiner eigenen Lehre doch jeder Tote bis zum Jüngsten Gericht warten müsse, um vor das Angesicht Gottes zu treten? Gilt für einen Papst, der sich entgegen dem Gebot Jesu den Titel „Heiliger Vater“ anmaßt, etwas anderes? So, wie das Leben des Papstes, den man den „Medienpapst“ nennt und der bereits in jungen Jahren als Schauspieler tätig war, zu einem globalen Schauspiel wurde, so mussten die Stationen seines Sterbens für einen Werbefeldzug herhalten, den man normalerweise eher als peinlich empfindet. Als der Papst nach seiner Operation aus der Klinik in den Vatikan zurücktransportiert wurde, sorgte er sogar noch rechtzeitig dafür, dass im Rücksitz des Autos eine Kamera installiert wurde, um den Rücktransport des Sterbenden medienwirksam zu vermarkten. Zum Höhepunkt - zum peinlichen Höhepunkt, möchte ich sagen - wurde das Röcheln seiner Stimme am Ostersonntag, als er noch einmal versuchte, die Welt mit seinem „Urbi et orbi“ zu konfrontieren. Die Welt – so hatte man den Eindruck – sollte mitleiden, wenn der Papst leidet. Der vatikanische Totenkult, der so viel Mitleid und Schluchzen provoziert, provoziert allerdings auch Gegenfragen – vor allem die Frage: Wer trauert hier eigentlich um wen? War Johannes Paul wirklich ein Mann des Friedens, als der er jetzt gepriesen wird? Er hat schließlich die Lehre vom „gerechten Krieg“, die fester Bestandteil der Kirche ist, nicht abgeschafft. Er hat während des Balkankriegs sogar erklärt: „Wir sind keine Pazifisten“. Und er hat die Bombardements auf Serbien für richtig gehalten. Hat sich der Papst ehrlich gegen die Todesstrafe ausgesprochen, wie ihm jetzt nachgerühmt wird? In seinem Katechismus wurde sie jedenfalls weiterhin gerechtfertigt. Warum hat er sie nicht herausgestrichen, wenn er es ernst meinte? Hat er sich wirklich für die Gräuel und die Verbrechensgeschichte seiner Kirche entschuldigt? Er hat sie als Verirrungen einiger verblendeter Christen verurteilt. Dass seine Kirche und seine Vorgänger selbst die Urheber der Kreuzzüge, der Hexenverbrennungen und die geistigen Brandstifter für den Holocaust waren, das hat er verschwiegen. War Johannes Paul wirklich der Papst der Armen? Wieviel hat er vom unsagbaren Reichtum seiner Kirche für die Dritte Welt gespendet? Meist hat er dafür nur sammeln und andere spenden lassen. An der Elfenbeinküste wandte er sich nicht gegen die Verblendung, den Petersdom nachzubauen - mit einem finanziellen Aufwand von Millionen, während ringsum die Menschen in Hunger und Not leben. Er segnete das Bauwerk am Ende. Und wer hat die PR-Reisen des Papstes finanziert, für die er jetzt so gerühmt wird? Nicht der Vatikan, liebe Hörerinnen und Hörer, sondern die Länder, in denen er sich feiern ließ. Und vor allem: Was hat dieser Papst mit Jesus von Nazareth zu tun, auf Den er sich ständig berief? Hatte Jesus von Nazareth verkündet, dass man seine Sünden los wird, wenn man eine Pforte durchschreitet und dafür Geld spendet, wie es dieser Papst im Jahre 2000 verkündet hat? Hatte Jesus von Nazareth gelehrt, dass man durch Heiligsprechung Toter immer neue Kultstätten schaffen soll? Das erinnert eher an heidnische Magie als an die Lehre des Nazareners. Müsste man nicht sagen: Hier starb nicht ein Nachfolger Jesu, sondern ein großer Magier einer Organisation, die Jesus von Nazareth nie eingesetzt hat? Über all diese Fragen, liebe Hörerinnen und Hörer, wollen wir uns in der heutigen Gesprächsrunde austauschen.
2. Sprecher: Du hast jetzt schon viele Fragen angeschnitten, die uns ähnlich auch auf der Seele brennen. Wir sind einige junge Leute, die mit dir jetzt hier im Studio sind. Wir sind natürlich nicht so tief im katholischen Glauben erzogen und aufgewachsen, so viele Jahre, wie du es zum Beispiel bist. Wir haben gehört, dass du dich sehr intensiv mit der katholischen Lehre beschäftigt hast. Und nach den letzten Tagen sind in uns einfach brennende Fragen entstanden, die wir im Rahmen dieser Gesprächsrunde stellen wollen.
3. Sprecher: Wenn man sich in den letzten Tagen das Fernsehen angeschaut hat, vor allem jetzt, nach dem Tod des Papstes – das hat mich schon etwas schockiert, was man da gesehen hat: Der Papst war aufgebahrt in einem Raum, in dem – so hieß es in dieser Sendung – nur die römische Kurie und hohe Politiker ihn besuchen durften. Die Großen in Staat und Kirche huldigen ihm vor den laufenden Kameras der Fernsehsender dieser Welt. Könnte es sein, dass sich die Herrscher in Kirche und Staat für das Begräbnis rüsten, aber eher, um sich selbst und den Oberen des Kirchenstaates die Ehre zu erweisen und nicht dem Oberhaupt, für das sie jetzt so „wirkungsvoll“ beten?
1. Sprecher: Es ist sicherlich so, dass sich viele Politiker und Staatsmänner vom Glanz dieser Feierlichkeiten einiges versprechen, was für sie abfällt. Die Welt schaut nach Rom auf diesen toten Papst, und die Prominenz dieser Welt versammelt sich an seiner Bahre. Das Volk darf auf der Straße schluchzen, aber die Diplomaten dürfen in das „Allerheiligste“ des Vatikans hinein, um dort von diesem Papst Abschied zu nehmen, an dessen Lehre übrigens die meisten gar nicht glaubten. Es ist ein diplomatisches Ritual, das hier abläuft, aber hat eigentlich mit einer herzlichen Verbindung nichts zu tun. Und man stellt sich natürlich auch hier die Frage: Was würde Jesus von Nazareth zu diesem Pomp und zu diesen Zeremonien sagen? Jesus von Nazareth war ein Mann des Volkes und nicht ein Mann der Diplomaten. Aber die Päpste dieser Römisch-katholischen Kirche haben seit jeher Machtpolitik betrieben und Umgang mit den Mächtigen gepflogen; und so ist es auch heute.
3. Sprecher: Das, was sich da abspielt, ist ja eine Riesenansammlung von Zeremonien, die nach dem Ableben eines Papstes angestoßen werden. Vom Abnehmen eines sogenannten Fischerringes, der das Symbol päpstlicher Macht sein soll und dessen Zerstörung vor den versammelten Kardinälen über viele Stufen bis hin zur Einberufung dieses Konklave, wo dann viele Kardinäle wieder den neuen Papst wählen. Natürlich bin ich schon bei diesem Fischerring stutzig geworden: Was hat denn ein Fischerring mit Jesus oder mit Christus zu tun? Kann es sein, dass es mit Christentum ziemlich wenig zu tun hat und alles eher aus dem Heidentum kommt?
1. Sprecher: Viele Insignien des Papstes und seiner Kardinäle sind heidnischen Bräuchen nachempfunden. Auch die Mitra gab es bereits im Heidentum und wurde von der Römisch-katholischen Kirche übernommen – genauso wie die Bezeichnung „Pontifex Maximus“; es handelt sich um einen Begriff aus dem alten Rom. Diese Kirche hat sich angelehnt an den Kaiserkult der alten Römer und hat sich religiös angelehnt an den Kult der ägyptischen Heidenbräuche und der altrömischen Bräuche. Deshalb ist es kein Wunder, dass diese Kulte und Rituale im Laufe der Jahrhunderte erstarrt sind, denn sie sind nicht erfüllt von Leben. Jesus von Nazareth hat gesagt: „Ich Bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ und hat ein Christentum des Inneren gelehrt. Die Kirche hat ein veräußerlichtes Christentum gebracht, und diese Veräußerlichung spiegelt sich natürlich auch in diesen Bräuchen wider, die manchen Menschen, die ihren gesunden Menschenverstand nicht aufgegeben haben, befremdlich und merkwürdig erscheinen. Was soll der Fischerring? Jesus von Nazareth hat Seine Apostel ausgesandt, für Ihn Menschen zu fischen, Er hat sie zu Menschenfischern ernannt. Aber für Ihn - und nicht, um Menschen durch Zwangstaufe zu Mitgliedern einer Organisation zu machen und sie hinterher zur Kasse zu bitten. Er hat nicht gesagt: Schafft eine machtvolle und reiche Organisation, die Menschen unterdrückt und in euren Glauben zwingt, sondern: „Geht hinaus, und lehret alle Völker. Und dann taufet sie!“ - aber nicht vorher. Die Kirche hat das meiste im konträren Gegensatz zur Lehre des Nazareners getan und ist erstarrt in ihren Bräuchen. Diese Erstarrung kommt bei einer solchen Gelegenheit besonders deutlich zum Ausdruck.
2. Sprecher: Ein weiteres Thema, das wir gerne ansprechen wollten, kommt auch wieder in den Presseberichten vor. Dort bezeichnen die verschiedenen Zeitungen den Papst immer wieder als Verteidiger der Armen, Kranken und Unterdrückten. Z.B. in einer Meldung in B 5 am 03.04., wo es heißt: „Übereinstimmend würdigten die Staatsführer in Lateinamerika“ – wo es sehr viele arme Länder gibt – „den Einsatz des Pontifex auch für die Armen“. Jetzt habe ich gelesen, dass diese Reisen, die der Papst in die verschiedenen Länder gemacht hat, oft immens teuer waren. Allein die erste Deutschlandreise soll 30 Millionen - DM damals noch - gekostet haben. Das kleine Land Goa in Indien stöhnte über 10 Millionen DM Kosten, die damals der Papstbesuch verursacht hat. Diese Kosten hat nicht etwa der Vatikan getragen, habe ich gelesen - sondern die Länder selber. Oft wurde sogar bei den Armen und Ärmsten für diese Reisen gesammelt. Da hat sich mir automatisch die Frage gestellt: Wäre es nicht besser gewesen, um es mal salopp auszudrücken, der Papst wäre zu Hause geblieben, und man hätte dieses Geld für die Armen genommen? Dann wäre es doch ein wirklicher Einsatz für die Armen gewesen. So weiß ich nicht, wie die Presse dazu kommt, ihn als „Verteidiger der Armen“ zu bezeichnen?
1. Sprecher: Das gehört zu den vielen Phänomenen dieses
Trauerkults, dass man die Realität mehr und mehr ausblendet. Du hast
vollkommen recht: Die Staaten, die er besucht hat, mussten diese Reisen
finanzieren, auf Kosten ihrer Bürger. Und es hat den Armen in Brasilien
oder sonstwo auf der Welt nichts gebracht, dass vor der Anreise des
Papstes noch irgendwo eine Kapelle gebaut wurde, die er dann besuchte,
während ringsum die Armenviertel völlig unverändert blieben – bis zum
heutigen Tag. Daher habe ich mir eingangs erlaubt, von einer Art Massenpsychose zu sprechen.
3. Sprecher: Hier stellt sich natürlich die Frage, wie so eine Massenpsychose zustandekommen kann, weil es ja absolut offensichtlich ist, dass das meiste von dem, was berichtet wird, überhaupt nicht der Fall war. Und das ist ja schon ein Mechanismus, der gar nicht so leicht zu verstehen ist. Hast du irgendeine Erklärung dafür?
1. Sprecher: Ich kann es mir nur so erklären, dass die heutige Menschheit ihre Geborgenheit in Gott verloren hat, ihre Ausweglosigkeit erkennt, ihre Hilflosigkeit, und in dieser Hilflosigkeit einen Lebenssinn sucht, den sie nicht findet und deshalb Zuflucht nimmt zu Idolen. Ich hatte es eingangs erwähnt, ob dieses Idol einmal eine junge Frau ist, die man als „Königin der Herzen“ bezeichnet, ein anderes Mal ein alter Mann, den man als den „Vater aller Menschen“ bezeichnet. Es ist im Grunde genommen immer derselbe Mechanismus, der hier am Werk ist: Die Menschen suchen einen Führer, und suchen ihn in einem Menschen, wenn sie Gott aus dem Gesichtskreis verloren haben.
4. Sprecher: Wie kann es angehen, dass so viele Menschen in dieser Massenpsychose steckengeblieben sind und nicht einfach das Wort, das in ihrer eigenen Bibel steht, mal hinterfragen? Ich denke da vor allem an Matthäus, wo Christus sagt: „Aber, ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen. Denn einer ist euer Meister. Ihr aber alle seid Brüder. Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden, denn einer ist euer Vater, der, der im Himmel ist.“ Wie ist es dann zum Papst gekommen, der sich als „Heiliger Vater“ verehren lässt? Ist doch ein krasser Widerspruch!
1. Sprecher: Jesus von Nazareth hat das Friedensreich gelehrt - und gekommen ist die Kirche! Und der Kirche ist es gelungen, den Menschen einzureden, sie sei von Jesus von Nazareth gestiftet. Und der Kirche ist es gelungen, das, was du eben von Jesus von Nazareth zitiert hast - und nicht nur das! -, zu verdrängen. Im Grunde genommen ist es eine Gotteslästerung, dass sich ein Mensch „Heiliger Vater“ nennt, nachdem Jesus von Nazareth die Menschen gelehrt hat: „Nur einer ist heilig, nämlich euer Vater im Himmel.“ Doch das fällt niemandem mehr auf, weil man sich an die Gotteslästerungen dieser Kirche genauso gewöhnt hat wie an ihre Rituale. Und weil es dieser Kirche gelungen ist, an die Stelle Gottes einen sogenannten „Stellvertreter Gottes“ zu setzen, ist es ihr gelungen, diese Massentrauer auszulösen, die jetzt stattfindet.
5. Sprecher: Dieser Mensch, der sich „Stellvertreter Gottes“ nennt - da wurde ja sehr viel gebetet, bevor er gestorben ist. Und nachdem er verstorben war, wird viel über ihn gesprochen. Aber es ging immer um den Menschen, um das Oberhaupt. Im Radio hieß es, nach der Trauerfeier würde der Leichnam aufgebahrt und Vertreter der Kurie und ranghohe Politiker würden sich vor dem Sarg verbeugen. - Ich hab’ dann einen anderen Radiosender eingestellt, doch dann ging es wieder um den Menschen: „Johannes Paul II. wird in den Petersdom überführt werden, damit ihn dort noch einmal die Gläubigen sehen können.“ Immer geht’s um das verstorbene Oberhaupt, um den Menschen, den Leichnam. Ja, hat denn der überhaupt eine Seele?
1. Sprecher: Die Frage ist sehr berechtigt, denn die Kirche konzentriert sich sehr auf die körperlichen Abläufe, jedenfalls beim Tod dieses Papstes. Wenn der Mensch stirbt, landet er nach der kirchlichen Lehre zunächst im Fegefeuer, um am Jüngsten Tag mit Leib und Seele aufzuerstehen. Diese Lehre von der leiblichen Auferstehung fokussiert den Blick auf das Körperliche. Das kommt bei der Verehrung der Gebeine sogenannter Heiliger ebenso zum Ausdruck wie bei dem jetzigen Totenkult. Man salbt den sterbenden Körper und macht einen Kult um den Leichnam des Papstes, zu dem dann Hunderttausende pilgern, obwohl es sich doch nur mehr um den körperlichen Mantel der Seele des Verstorbenen handelt. Dieser Kult verliert die Seele aus den Augen und verehrt den Körper. Der Papst hat dies offenbar so gewollt, denn er hat zu Lebzeiten das Ritual seiner Beerdigung festgelegt. Offenbar wollte er auch noch als Leichnam der Medienstar bleiben, der er zu Lebzeiten war.
4. Sprecher: In der Tageszeitung vom Montag, dem 4. April, habe ich folgendes gelesen: „Der polnische Priester, Jarek Cielecki hat als Augenzeuge am Sterbebett die letzten Minuten des Papstes geschildert: Nach einer Messe und einer weiteren letzten Ölung in seinen Privatgemächern über dem Petersplatz habe der geschwächte und abgemagerte Papst am Samstagabend sein Gesicht zum Fenster gewandt. Auf dem Platz hätten in diesen Minuten Zehntausende Menschen den Rosenkrank gebetet.“ - Wieso bekommt ein Mensch eigentlich mehrere „Letzte Ölungen“?
1. Sprecher: Auch das hängt mit jener Komponente der katholischen Lehre zusammen, die ich eingangs als Magie bezeichnet habe: Es gibt sogenannte Sakramente, denen man bestimmte Wirkungen zuspricht. Bei dem Sakrament der Buße, behauptet die Kirche, werden die Sünden hinweggewischt. Wenn man im sogenannten „Heiligen Jahr“ durch eine Pforte schreitet und etwas spendet, bekommt man die „Sündenstrafen“ erlassen. Und wenn man als Sterbender die „Letzte Ölung“ empfängt, dann soll dies bewirken, dass man ebenfalls sündenfrei wird. Hat Jesus dies gelehrt? Jesus von Nazareth war kein Zauberer, und Er hat auch keine Zauberei gelehrt, sondern Er hat gelehrt: „Bereut eure Sünden. Bittet die anderen um Verzeihung, die ihr verletzt habt, und tut das Böse nicht mehr.“ Er hat keine Sakramente gespendet. All das sind heidnische Bräuche; all das sind Rituale, die auf das Äußere bezogen sind, in magischer Form. Und ich kann es mir nur so erklären, dass die römischen Prälaten, die um den Papst herumwaren, als er starb, an diese Magie gedacht haben und deshalb beschlossen, ihn immer wieder neu mit der Salbung zu versehen, um ihn für diese letzte Reise vorzubereiten.
Er war das Oberhaupt einer Organisation, die im Namen des Christus Gottes gehandelt hat, obwohl sie die Lehre des Jesus von Nazareth längst verraten hatte. Und er muss vor seinem Herrgott selbst verantworten, was es bedeutet, einer solchen Organisation vorzustehen, die den Namen des Nazareners über Jahrhunderte hinweg so missbrauchte. Mir steht hierüber kein Urteil zu. Die Seele dieses Papstes wird den Weg gehen, den jeder Tote geht, nämlich sie wird dem Gesetz von Ursache und Wirkung unterliegen und wird nicht sofort nun in den ewigen Himmel eingehen, sondern wird dafür sorgen müssen, dass die Belastungen, die ihr verblieben sind und die durch „Letzte Ölungen“ nicht entfernt werden können, bereinigt werden. Inwieweit dieser Seele dies gelingt, kann kein Mensch beurteilen. Dies weiß allein Gott.
6. Sprecher: Du hast schon eingangs erwähnt, dass ein Kurienkardinal Camillo Ruini gesagt hat – als er noch nicht gestorben war: „Der Papst sieht und berührt bereits den Herrn.“ Mit der katholischen Lehre, soweit ich das verstehe, hat das doch gar nichts zu tun. Man kommt doch erst am Jüngsten Tag mit Christus in Verbindung. Das sind alles Fragen und Widersprüche, die ich nicht ganz verstehe.
1. Sprecher: Auch dies ist eine berechtigte Frage, denn die katholische Kirche lehrt allen Ernstes, dass am Jüngsten Tag die Verstorbenen mit ihrem Fleisch, mit Haut und Knochen wieder auferstehen. Das ist nicht nur symbolisch gemeint! Also, diese Fragen stellen sich, und wer sie als Katholik einfach beiseiteschieben möchte, dem muss ich sagen: „Du hast deinen Katechismus nicht gelesen“. Dieser Papst lehrte auch, dass Leib und Seele in den Himmel aufgenommen würden, aber nicht sofort, sondern erst eben am Tag des Jüngsten Gerichts.
Der Kardinal, der hier davon sprach, dass der Papst bereits Christus sehe, der erinnert mich ein wenig an das, was beim Tod Pius XII. alles verkündet wurde: Pius XII. hat z.B. behauptet, er hätte plötzlich die Sonne rotieren sehen. Also, sterbende Päpste pflegen die Menschheit noch mit Visionen zu beglücken, die offenbar zu einer Selbsterhöhung führen sollen. Bei Pius XII. war es so. Johannes Paul versuchte ja Pius XII. heilig zu sprechen. Kein Papst hat übrigens so viele Verstorbene heiliggesprochen wie dieser Papst, und er hat wohl gute Chancen, dass sein Nachfolger sich diesem Brauch verpflichtet fühlt. Die Polen werden dafür sorgen, dass demnächst ein solcher Heiligsprechungsprozess eingeleitet wird. Aber, um auf deine Frage zurückzukommen: Die Aussage dieses Kardinals ist paradox nach der eigenen Lehre der Kirche. Aber sie ist wohl auch paradox nach dem, was Jesus von Nazareth gelehrt hat. Jesus von Nazareth hat nicht gelehrt, dass wir sofort, wenn wir gestorben sind, ohne Rücksicht auf unser Leben in den ewigen Himmel aufgenommen werden, denn in der Bibel ist vom Gesetz von Ursache und Wirkung die Rede. Und in dem, was der Christus Gottes heute offenbart, ist davon die Rede, dass der Mensch mehrmals Gelegenheit hat, auf die Erde zurückzukommen, um sich zu reinigen, und dass er, wenn er stirbt, all das mitnimmt, was er in seinem Leben an Belastungen auf sich geladen hat, und dass er dann Gelegenheit erhält, wieder zurückzukehren, um sich zu reinigen.
3. Sprecher: Aufgrund dessen, was jetzt hier vorgelesen wurde an Meldungen, kommt ja nur eines in Frage: Entweder es ist ein Widerspruch zur eigenen Lehre, oder Gott macht für den Papst eine Ausnahme. Eine andere Möglichkeit gibt es dann eigentlich nicht.
1. Sprecher: Die katholische Kirche war immer schon sehr wundergläubig und hat verlangt, dass das, was sie verkündete – soweit es sich mit dem gesunden Menschenverstand nicht vertrug –, als „Geheimnis Gottes“ und als „Wunder“ akzeptiert wurde, bis hin zu Galilei, bis hin zu anderen Wahrheiten der modernen Naturwissenschaft, die die Kirche einfach leugnete, weil sie ihrer Lehre widersprachen. So ist es auch hier: Man versucht, eine neue Legende zu kreieren, dass dieser Papst bereits am Totenbett Christus gesehen habe, wie man bei Pius XII. die Legende kreierte, dass er plötzlich ein Sonnenwunder hatte.
2. Sprecher: Es heißt doch in den Geboten: „Du sollst keine fremden Götter neben Mir haben.“ Könnte man da nicht die Frage stellen: Wird hier nicht schon wieder ein fremder Gott geschaffen?
1. Sprecher: Die römischen Päpste leben seit Jahrhunderten wie Halbgötter. Wenn man sich überlegt, welches Zeremoniell erforderlich ist, um zu diesem Papst vorzudringen, durch wie viele Paläste und Stufenfolgen und durch wie viele Wachen man schreiten muss, um endlich in das „Allerheiligste“ eingelassen zu werden, dann erinnert dies an altrömische Bräuche, an die Verhaltensweisen altrömischer Kaiser, die in ihren Palästen lebten, streng bewacht, zu denen das Volk kaum Zugang hatte. Mit Jesus von Nazareth hat all dies nichts zu tun.
4. Sprecher: Bei der Amtseinführung eines Papstes, die jetzt ja auch wieder kurz bevorsteht, habe ich vor einigen Tagen in den Zeitungen gelesen, dass der krönende Kardinal zum neuen Papst sagt: „Wisse, dass du bist der Vater der Fürsten und der Könige, der Lenker des Erdkreises.“ Wir sehen also auch hier, welcher absolute Machtanspruch an diesen Titel hingetragen wird. Und wenn wir jetzt fragen – die letzten 26 Jahre, was hat sich auf dieser Erde alles an Schlimmem entwickelt? Und wenn der Papst als Lenker des Erdkreises bezeichnet wird, dann ist das schon eine Sache, die man kaum noch nachvollziehen kann.
1. Sprecher: Wo war der Papst in Ruanda, als innerhalb von wenigen Wochen Hunderttausende hingemetzelt wurden – unter Beteiligung katholischer Nonnen und Mönche? Warum hat der Papst nicht all die exkommuniziert, aus seiner Kirche ausgeschlossen, die sich nicht gegen diesen Völkermord zur Wehr setzten, ja sogar mitgemacht haben? Wo war der Papst, als der Krieg auf dem Balkan begann? Er hielt ihn für richtig. Beim Irakkrieg hat er die Katastrophe gesehen wie ein Realpolitiker und hat gesagt: „Den Krieg würde ich nicht führen.“ Aber warum hat er nicht allen Christen gesagt, die seiner Kirche angehören: Wer diesen Krieg befürwortet, kann nicht Mitglied meiner Organisation sein? Warum hat dieser Papst die große Macht, die er für sich in Anspruch nahm als der „Vater aller Fürsten und Könige“ – warum hat er diese Macht nicht gebraucht, um den Frieden dieser Welt zu schaffen? Warum hat er nicht alle Christen dazu aufgerufen, nie mehr Krieg zu führen, unter keinen Umständen – wie es Jesus von Nazareth getan hat, Der gesagt hat: „Wer zum Schwert greift, kommt durch das Schwert um“? Warum hat er nicht seinen Reichtum hergegeben, um die Armut dieser Welt zu bekämpfen? Warum hat er Skandale seines eigenen Finanzimperiums gedeckt, bei denen es sogar zu Mord und Totschlag kam? Warum hat er einen Marcinkus, der in Verbrechen verstrickt war, gedeckt? Viele Fragen könnte man anfügen, die die Legende von dem „Papst der Armen“, von dem „Papst des Friedens“ erheblich gefährden würden.
3. Sprecher: Können wir die vielen Fragen, die du jetzt erwähnt hast, vielleicht mit der einen Antwort beantworten: Weil weder das Papsttum noch der Katholizismus irgendetwas mit der Lehre des Jesus von Nazareth zu tun hat? Ich denke, das beantwortet vielleicht fast alle der Fragen, die du jetzt grad aufgeworfen hast.
1. Sprecher: Ich glaube, dem ist nichts hinzuzufügen. Vielleicht sollte man sich bewusst sein, dass es nicht möglich ist, innerhalb einer Stunde all die vielen Fragen zu stellen und zu beantworten, die dieser Totenkult des Stuhles Petri, der jetzt die ganze Welt ergreift, aufwirft. Aber eines, glaube ich, ist bereits jetzt deutlich geworden: Nämlich dass die sich überstürzende Trauer die Wirklichkeit dieser Kirche und dieses Papstes ausblendet. Dies gilt sowohl für die Lobeshymnen der Politiker als auch für die Tränen der Menschen auf dem Petersplatz, die dabei vieles nicht in Betracht ziehen, was zu dem Pontifikat dieses Papstes gehörte. Man kann sich des Eindrucks kaum erwehren, dass im Strudel der Emotionen viele ihre eigene Ausweglosigkeit betrauern - auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und auf der Suche nach Gott, Der nach der Lehre der Römisch-katholischen Kirche angeblich schweigt.
3. Sprecher: Diesen Satz – du hast jetzt ihn grade gebracht, ich
habe das auch gehört am Tag bevor der Papst gestorben ist, in einer
Sendung auf News-Sender
1. Sprecher: Warum verkündet die Kirche wohl, dass Gott schweigt? Ich kann mir es nur so erklären: Damit um so mehr die Päpste und Kardinäle zu Wort kommen. Doch wir dürfen all diesen Menschen, die das Schweigen Gottes betrauern und sich deshalb als ausweglos empfinden – wir dürfen diesen Menschen sagen: Gott schweigt nicht! Gott spricht heute wieder – nicht durch Päpste und Kardinäle, sondern durch Prophetenmund, so, wie Er es zu allen Zeiten getan hat, vor allem zu großen Zeitenwenden. Durch Sein Instrument, eine Frau mit dem Namen Gabriele, die Er die Prophetin und Botschafterin Gottes für unsere Zeit nennt, ist in den letzten 30 Jahren ein großes Offenbarungswerk entstanden, das an die Lehre des Jesus von Nazareth unmittelbar anknüpft, ein Offenbarungswerk, in dem der Christus-Gottes-Geist der Menschheit sagt: Ich habe als Jesus von Nazareth ein inneres Christentum verkündet. Ich habe nicht eine Machtkirche gegründet. - Ein Offenbarungswerk, aus dem wir erfahren, dass wir Menschen mehrmals Gelegenheit haben, wieder auf diese Erde zurückzukehren, um uns allmählich zu läutern und schließlich in die ewige Heimat zurückzukehren. Ein Offenbarungswerk, in dem Gott als der liebende Vater aller Menschen dargestellt wird, der niemanden ewig verdammt, sondern jedem Menschen die Möglichkeit gibt, zu Ihm zurückzukehren; ein Offenbarungswerk, aus dem wir erfahren, dass Gott der All-Geist ist, der alles durchwirkt: die Seele des Menschen und seinen Körper, jede Pflanze, jedes Tier und jeden Stein. Derselbe All-Geist, der zugleich unser Vater ist, zu dem wir DU sagen können, und Der uns unendlich liebt. All das erfährt die Menschheit heute durch den redenden Gott, Der erneut durch Prophetenmund spricht.
Und, liebe Hörerinnen und Hörer! Es geht nicht nur um eine Lehre, denn es geht auch um ihre praktische Umsetzung. Durch Gabriele ist der Innere Weg zu Gott als ein großes Lehrwerk entstanden, und in unendlich vielen Schulungen und Seminaren hat sie den Menschen, die aufnahmebereit waren, diesen Inneren Weg zu Gott immer wieder nahezubringen versucht. Und es gibt nicht wenige Menschen, die mit ihrer Hilfe täglich versuchen, diesen Inneren Weg umzusetzen, durch ein Leben in der Einheit unter den Menschen und mit der Natur. Auch für die Tiere hat sie viel getan. Während im römisch-katholischen Katechismus immer noch steht, dass man die Tiere zu Versuchszwecken quälen darf, wird durch die Prophetin Gottes gelehrt, dass das Gebot „Du sollst nicht töten“ auch für die Tiere gilt. Weshalb die Urchristen im Universellen Leben davon Abstand genommen haben, Fleisch zu essen. Es entsteht das, was Jesaja bereits angekündigt und Jesus von Nazareth wiederholt hat: nämlich im Kleinen ein Friedensreich, das immer größer wird und wächst, ein Reich, in dem Friede herrscht zwischen den Menschen und zwischen den Menschen und den Tieren und Pflanzen. Es handelt sich um ein Urchristentum der Tat. Es geht nicht nur um eine Lehre, eine Doktrin, sondern es geht um den Alltag, in dem die Lehre des Nazareners und die großen Gottesoffenbarungen für unsere Zeit umgesetzt werden.
6. Sprecher: Du hast von der Prophetin Gottes gesprochen: Braucht denn die Prophetin Gottes auch so Paläste, Gewänder, Reichtum, Dome und eine ganze Schweizer Armee um sich rum, oder wie lebt denn die Frau? Wie ist sie denn? Auch so auf Macht besessen? Vielleicht könntest du uns da auch Näheres sagen?
1. Sprecher: Es handelt sich um eine Frau, die ihre Berufung vor 30 Jahren erlebte und davor erschrak. Sie hörte die Stimme des Herrn in sich: „Ich will durch dich Mein Friedensreich aufbauen“ - sinngemäß –, und „Ich habe dich dazu berufen, Mein Wort der Welt weiterzugeben, als Mein Instrument zu handeln.“ Es war ein gewaltiger Vorgang, der sich hier ereignete – aber ohne Pomp und Rituale –, im Herzen einer einfachen Frau mit dem Namen Gabriele. Und sie hat diesen Auftrag erfüllt. Und durch sie ist in den letzten 30 Jahren dieses Offenbarungswerk entstanden, von dem ich gesprochen habe – ohne Schweizer Garde, ohne Pomp und Rituale und ohne Paläste.
5. Sprecher: Gabriele stellt sich ja nie in den Vordergrund. Sie will nicht, dass die Blicke der Menschen auf sie gerichtet sind. Immer versucht sie, uns Christus näherzubringen. Sie lenkt unsere Aufmerksamkeit stets auf das, was Gottes Wille ist und wie wir Gott in unserem Leben näherkommen können. Gabriele trennt nicht zwischen den Oberen auf der einen Seite und den Gläubigen auf der anderen Seite. Sie lebt uns die Liebe zu dem einen Gott vor, denn vor Gott sind alle Menschen gleich.
3. Sprecher: Ihr habt von dem gesprochen, was Gabriele in dieser Zeit alles geschaffen hat. In dem Offenbarungswerk, aus dem wir vorher schon gehört haben, „Das ist Mein Wort – Alpha und Omega“, offenbart Christus selbst durch Gabriele auch etwas über sie, was ich gerne noch vorlesen möchte: „Es ist die übermenschliche Leistung einer Frau, die im Vater und in Mir, dem Christus, lebt, daß in wenigen Jahren das Werk der Erlösung weltweit geworden ist. Sie steht im göttlichen Auftrag, zusammen mit den Pionieren für die Neue Zeit alle Menschen, die guten Willens sind, zu rufen und sie zu lehren, damit sie das Innere Licht der Liebe und das wahre Leben finden, das ewige Gesetz des Alls. Denn die Wahrheit, das Gesetz des Alls, ist inwendig in jedem Menschen.“
5. Sprecher: Du sagtest: Gott spricht seit 30 Jahren durch einen Propheten, und das Wort ging weltweit hinaus. Ja, hat denn die katholische Kirche davon nichts erfahren?
3. Sprecher: Ich habe hier ein Buch „Der Steinadler und sein Schwefelgeruch“, wo einiges darüber geschrieben steht, und da kann man lesen, dass schon im November 1980 Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes, ein Gesprächsangebot an das Oberhaupt der katholischen Kirche, Papst Johannes Paul II., gemacht hat. Und auf dieses erste Gesprächsangebot ist überhaupt keine Reaktion gekommen.
1. Sprecher: Und dann war es doch so, dass im Jahre 1992 der Christus-Gottes-Geist im Rahmen einer Offenbarung durch Gabriele die Römisch-Katholische Kirche unmittelbar angesprochen hat und sie dazu aufgerufen hat, zur Kenntnis zu nehmen, dass Sich Christus erneut offenbart. Und da sagt Er unter anderem: „Ich bedarf nicht der Obrigkeiten, sondern der demütigen Brüder und Schwestern, die in Mir, dem Geist des Christus, leben. Ich, Christus, bedarf nicht der goldverbrämten Paläste, der Roben und der Menschen, die sich mit ihrem Habitus und ihren Lehrmeinungen über Gott, Meinen Vater, stellen, die Meinen Namen missbrauchen und das Wort des Ewigen durch die Propheten in den Schmutz treten. Dies und weiteres wollte Ich ihnen offenbaren, ihnen die Hand reichen, um sie aus dem Gefängnis ihres Ichs und aus dem Tyrannisieren ihrer Nächsten herauszuführen.“ So sprach Christus im Jahr 1992. Doch diese Kirche, die die Worte des Nazareners längst nicht mehr annimmt, nahm auch diesen Aufruf des auferstandenen Christus nicht an und ignorierte Ihn.
3. Sprecher: Man kann also sagen: Es ist durchaus nicht so, dass der Vatikan und auch der Papst selbst nichts davon wissen, dass Christus in dieser Zeit durch einen Propheten spricht. Das kann man ganz klar ausschließen. Dieses Wissen ist vorhanden.
4. Sprecher: Wir haben ja eben einige Auszüge aus einer Offenbarung gehört, die direkt an den Papst, an die Kardinäle und Bischöfe ging. Es sind unzählige Offenbarungen und Schriften gegeben worden durch Gabriele. Und eine ganz zentrale Offenbarung, ist das Buch: „Das ist Mein Wort – Alpha und Omega – Das Evangelium Jesu, Die Christus-Offenbarung, welche inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen“. Auf Seite 676 spricht dort Christus: „Wer die reißenden Wölfe im Schafspelz des Scheinchristen erkennen möchte, der prüfe die kirchlichen Obrigkeiten und ihre Anhänger - unter ihnen sind auch viele Regierende dieser Welt, die Meinen Namen als Mittel zum Zweck verwenden: Sind diese kirchlichen und weltlichen Amtsträger Nachfolger des Nazareners? Macht die Lehre der kirchlichen Obrigkeiten die Menschen gesund und glücklich? Ist die Mutter Erde gesund, und bietet die Erdatmosphäre der Erde und den Menschen Schutz? Wer sind jene, die das Töten befürworten? Suchet die Wölfe im Schafspelz des Scheinchristen! Dann findet ihr den Antichristen, der euch mit Meinem Namen - Christus - entgegentritt und euch täuscht und in die Irre führt. Seit Meiner Zeit als Jesus von Nazareth bis heute sind es immer wieder dieselben Heuchler - nur in anderen Erdenkörpern -, die sich der dämonischen Gewalt und dem Satan der Sinne verschrieben haben, um mit einem christlichen Mäntelchen die Menschen zu verführen. Wer sich der Finsternis verschreibt, der dient auch der Finsternis. Sie wird die Ihren immer wieder in die Welt schicken, um die Menschen zu täuschen und sie in die Irre zu führen. Viele Völker sind als Herde menschlichen Hirten gefolgt und wurden von ihnen in das Chaos geführt. Doch selbst im Chaos ist die Hoffnung auf das Gute, auf die Neue Zeit, die Zeit des Christus.“
1. Sprecher: Liebe Hörerinnen und Hörer! Es mag unbequem sein, in diesen Tagen solche Wahrheiten zu hören. Aber jeder sollte seinen eigenen Verstand benutzen und sich kritisch fragen, ob das, was sich in dieser Welt mit diesem Totenkult aus dem Vatikan momentan abspielt, der Lehre des Nazareners entspricht.
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