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Ausgabe Nr. 4
Juli 2003
Gottes Wort, das Gesetz
der Liebe und Einheit,
und die Rechtlosen
dieser Erde
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Inhalt:
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Gottes Wort, das Gesetz der Liebe und Einheit, und die Rechtlosen
dieser Erde
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Die
Christus-Gottes-Kraft im Menschen - der Tatfunke
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Die Pharisäer und Schriftgelehrten - und ihre Vasallen:
feige Duckmäuser und servile Untertanen
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Die angeblichen »Geheimnisse Gottes« - bis heute verheerende Folgen
der Unwissenheit für viele Menschen
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Das gegensätzliche Energiefeld der Indoktrination, das
»Kirchen-Christentum«.
Der »gerechte Krieg« und »rechtes« Töten
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Priesterkaste, Staat und Landwirte folgen dem Fallgedanken, alles zu
töten und töten zu lassen, was nicht in ihr Konzept paßt
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Die harmonische Ordnung des Ewigen in Seiner Schöpfung - sofern der
Mensch nicht eingreift
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Die »christlichen« Kirchen haben nur Leid, Not und Tod über Mensch,
Natur und Tiere gebracht
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»Tiere haben ansteckende Krankheiten - wer hat sie angesteckt?«
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Mahnende Stimmen
durch die Jahrtausende
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Der Fallgedanke - gigantisch in seinen Folgen ... Christus brachte
die Wende
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Der Fallgedanke bedeutet Trennung von der Einheit: ich will - für
mich! Jeder ist sich selbst der Richter
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Das Tier - ein wunderbares Geschöpf aus Gottes Hand ... Lernen, die
Tiere zu verstehen
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Das Erleben der Einheit des Lebens in der Natur - die Erfahrung: ich
im »Wir«. Die »Sprache« der Natur: Bildübertragungs-Vorgänge
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Vom Verstand
zu Verständnis und Verstehen
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Menschen töten
Tiere. Gott ist das Leben!
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Alles floh vor der »Krone der Schöpfung«.
Im »Vierbeiner« Expeditionen in der Natur.
Die Ernte ist auch für die Tiere da!
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Erste unmittelbare Begegnung mit den »gefährlichen Wildschweinen«.
»Tiere haben keine warme Wohnung.«
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Die Schritte vom »Vierbeiner« zum Zweibeiner.
»Hinein in die Wildschweinkluft - zum Wohle der Einheit!«
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Ein
würdiges Zuhause für Schafe und Urrinder
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Reh-, Fuchs- und Igelmutter zeigen uns ihre Kinder.
Die Mutter Erde ist geduldig und nachsichtig mit den Tieren
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Die
Natur gibt dem, der selbstlos den Tieren gibt
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Wie Thyrinus
und ich Freundschaft schlossen
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Thyrinus und
sein »Schüler«, der Apfelbauer
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Abenteuerliche Begegnung mit einem mächtigen Keiler. Tiere wollen
uns Menschen Freunde sein, denn sie wissen um die Einheit
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Ein verletztes Wildschwein läßt sich gesund pflegen. -
Freudentränen! Mutter Wildschwein hat mich als Menschenschwester
angenommen
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Die »schwarze Majestät« spricht: Macht euch die Erde gewaltsam
untertan!
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Eine herzliche
Bitte für Natur und Tiere
A U S Z Ü G E: |
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Gottes Wort, das Gesetz der Liebe und Einheit,
und die Rechtlosen dieser Erde
Liebe Freunde, das Prophetische Wort ist das Wort Gottes an die
Menschen, gesprochen aus der Liebe und All-Einheit, damit die Menschen
wieder den Weg erkennen und finden, der zur Liebe und All-Einheit
Gottes führt. Im allmächtigen Geist der Liebe und All-Einheit zu
denken und zu leben, ist das schönste Geschenk Gottes an uns Menschen.
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Die
Christus-Gottes-Kraft im Menschen –
der Tatfunke
Durch Sein
Wort der Wahrheit erhält die Menschheit auch detailliert Kenntnis von
der wahren Lehre des Jesus von Nazareth, die durch eine in äußeren
Kulthandlungen erstarrte Religion, eine dem Fallgedanken zugehörige
Kirchenlehre, in Vergessenheit geraten ist. So gibt uns das Wort des
Heils auch Aufschluß über die Bedeutung der Erlösertat des Christus
Gottes; denn es sollte den Menschen bewußt werden, daß Jesus, der
Christus, in alle Seelen, auch in die Seele jedes Menschen, den
Erlöserfunken einströmen ließ, der die Hilfe, der Weg, die Wahrheit
und das Leben ist.
Jede Seele
und jeder Mensch ist Träger der großen Gottes- und Nächstenliebe, der
Liebe und All-Einheit. Das unumstößliche All-Gesetz der Liebe und
Einheit ist das Leben; es ist die geistige Trägersubstanz aller
verdichteten Formen, zu der auch die Tiere und die Natur unserer Erde
gehören. Die göttliche All-Einheit umfaßt sämtliche Mineralien,
Pflanzen und Tiere. Sie alle sind ebenfalls, wie der Mensch, Träger
des ewigen Lebens. Tiere, Pflanzen und Mineralien sind formgewordene
göttliche Bewußtseinskräfte, die im reinen Sein in Evolutionszyklen
den vollkommenen Reifegrad eines göttlichen Wesens erlangen. Dieser
gesamte gesetzmäßige Entwicklungsverlauf vollzieht sich im
All-Einheitsgesetz, Gott.
Die
irdischen Lebensformen der Natur tragen nicht den Erlöserfunken; sie
bedürfen nicht der Erlösung, weil sie dem Fallgedanken nicht angehören
wie die Seelen in den Stätten der Reinigung und die Menschen dieser
Erde. Mineralien, Pflanzen und Tiere haben ihre innere, ursprüngliche,
geistige Substanz nicht belastet durch Gegensätzliches; sie sind nicht
aus der All-Einheit herausgefallen wie die Fallwesen, deren Abfall von
Gott aufgrund ihres freien Willens möglich wurde.
Die
Erlöserkraft ist der Christus-Gottes-Funke, der sich bei dem
»Vollbracht« des Jesus auf Golgatha in alle Seelen und Menschen
einsenkte. Die Christus-Gottes-Kraft, aus der der Erlöserfunke kam,
ist die All-Einheit, denn sie ist die allgegenwärtige göttliche
Schöpferkraft, aus der die große Einheit aller Wesen und
Schöpfungsformen hervorgeht. Die Christus-Gottes-Kraft im Menschen ist
auch der Tatfunke, was besagt, daß der Glaube allein nicht genügt,
sondern dem Glauben die wahre Tat im Geiste Gottes, im Geiste des
Christus, entspringen soll. Am Ende der Bergpredigt sprach Jesus von
der wahren Tat in und aus Seinem Geiste: »Wer diese meine Worte
hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf
Fels baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen
heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da
stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut. Wer aber meine
Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann,
der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die
Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus
rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.«
Wir
Menschen sollen also das tun, was uns Jesus, der Christus, gelehrt
hat. Durch die Erfüllung Seiner Lehre entfacht der wahre Tatchrist den
Erlöserfunken, der dann mehr und mehr zur inneren Flamme wird, die die
Seele und den Menschen durchglüht. Wer Seine Lehre hört und sie auch
tut, der geht den Weg der Wahrheit und wird so von innen, vom Christus
Gottes, erleuchtet. Dadurch verfeinert der Wanderer auf dem Weg der
Wahrheit seine Sinne, weil sein Denken, Reden und Tun lichter, also
zunehmend gottgewollt wird. Aufgrund der wachsenden Erhellung seines
Bewußtseins erkennt der durchlichtete Mensch den Willen Gottes in den
unterschiedlichen Facetten seines Erdenlebens.
Menschen
im Geiste der Wahrheit betrachten die Dinge und Geschehnisse, die sich
in ihrer unmittelbaren Umgebung und in dieser Welt ereignen, mit den
Augen des Allgesetzes, der Gottesliebe und All-Einheit. Durch den
klaren Blick, den Weit- und Einblick, den der Erleuchtete durch die
Nachfolge des Jesus, des Christus, erlangt, wird er zum wachen
Betrachter, der analytisch zu denken vermag. Daraus entwickeln sich
Herz und Verstand und werden zu einem Instrument des geistigen
Bewußtseins.
Menschen
mit Herz und Verstand sind nicht engstirnig; sie sind keine geistigen
Schwärmer, sondern ernsthafte Geistrealisten, die die Dinge und
Ereignisse mit Maß, Gerechtigkeit und Weisheit auf den Punkt bringen,
der dem ewigen Allgesetz entspricht.
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Die Pharisäer und Schriftgelehrten – und ihre Vasallen:
feige Duckmäuser und servile Untertanen
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Die angeblichen »Geheimnisse Gottes« –
bis heute verheerende Folgen der Unwissenheit für viele Menschen
Warum
sprechen die katholische und lutherische Kirche immer wieder von den
»Geheimnissen Gottes« oder halten es gar mit dem »Credo quia
absurdum«, was besagt: »Ich glaube, weil es absurd ist«?
Das
allwaltende, ewige, unumstößliche Gesetz Gottes ist alles andere als
absurd. Es ist Logik, Weisheit, Größe, in seiner Schlichtheit
unübertrefflich und genial; es ist höchstes Bewußtsein, göttliche
Intelligenz, Klarheit, die Wahrheit – es ist absolut. Und, wie der
ewige Geist uns einmal im Prophetischen Wort zum Absoluten Gesetz
sagte: »Absolut ist nun mal absolut. Darüber hinaus gibt es nichts
mehr.«
Das Gesetz
Gottes ist alles in allem. In jedem Aspekt des Gesetzes ist das Ganze
offenbar, wirksam und lebendig, und das Absolute Gesetz als Ganzes ist
wiederum mit jedem seiner Aspekte in Übereinstimmung. Alles ist, wie
gesagt, klar und absolut stimmig, weil Gott ewig und unwandelbar
derselbe ist: das ICH BIN.
Wird
allerdings von Menschen der Wahrheit, die Gott ist, die Unwahrheit,
die Lüge also, beigemischt, so kann dieses Konglomerat in sich nicht
mehr schlüssig und stimmig sein. Man wird es mit Recht als absurd
bezeichnen.
Werden
zwei einander widersprechende Aussagen in ein und demselben
Zusammenhang genannt, so kann nur eine von beiden wahr und richtig
sein. Die scheinchristliche Kirchenlehre jedoch spricht dann von den
»Geheimnissen Gottes«.
Gott, der
Ewige, hat Geheimnisse nicht nötig, sondern jene, die sich zwar damit
schmücken, Gott studiert zu haben, doch von Ihm weniger wissen, Ihn
weniger kennen als so mancher einfache Mann des Volkes, der um ein
gottbewußtes Leben und um den Frieden mit seinen Nächsten bemüht ist.
Die angeblichen Geheimnisse Gottes sind eine Folge menschlicher
Wesensfernheit, eine Gewissenlosigkeit jener, die anderes fühlen,
denken und im Schilde führen, als sie reden und predigen, und deren
Handlungen dem Fallgedanken entsprechen.
Die
Geheimnisse Gottes sind kirchliche Aussagen, weil diese Institutionen
die Gesamtschau des Lebens verloren haben.
Auf dem
Konzil zu Konstantinopel wurde im Jahr 553 durch Mehrheitsbeschluß
verurteilt, was der frühchristliche Lehrer Origines lehrte: Daß die
Seelen der Menschen vor ihrer leiblichen Geburt als Geistwesen
existierten und daß das Fallgeschehen sie in die Körperlichkeit
führte. Gleichzeitig wurde der Glaube verurteilt, daß eines Tages alle
Seelen und Menschen zu Gott zurückkehren würden. An seine Stelle
setzte das Konzil die Lehre von der ewigen Verdammnis.
Menschen
also haben auf jenem Konzil die Lehre des Jesus von Nazareth
verworfen: die Botschaft von einem liebenden Vater-Gott, der niemanden
verdammt, geschweige denn ewig, sondern alle Seelen und Menschen
zurückführt - mit Hilfe der Erlöserkraft des Christus Gottes, die
wirksam wird durch die Befolgung Seiner Lehre. Verworfen wurde das
Wissen um die Vorexistenz der Seele, eine der Grundlagen der Lehre von
der Reinkarnation, die auch Jesus von Nazareth lehrte, wie aus
mehreren frühchristlichen Schriften hervorgeht. Es ist die Lehre, die
in engem Zusammenhang steht mit dem Gesetz von Saat und Ernte. Die
Wiederverkörperungslehre läßt uns Menschen verstehen, warum die
Menschen im Abendland so geworden sind, wie sie sich heute darstellen.
Menschen, die die Botschaft Gottes nicht begreifen konnten oder nicht
begreifen wollten – weil ihre Interessen nicht darauf gerichtet waren,
Gottes Willen zu erfüllen –, haben die Lehren aus dem Reich Gottes
entstellt und verändert. Die großen Weisheiten der Überbringer der
Botschaft aus den Himmeln wurden von Selbstbeweihräucherern in das
enge Rohr der Unbegreiflichkeit gezwängt.
Die
Gottesbotschaft wurde im Laufe der Jahrhunderte immer mehr und mehr
vermenschlicht und letztlich den Wünschen und Ambitionen der
veräußerlichten Religionsführer angepaßt. Diese haben das Gottesbild
und die Gesetze Gottes, auch das Reinkarnationsgesetz, »Was du heute
säst, wirst du morgen oder in einer weiteren Inkarnation ernten«, so
gestutzt und zugerichtet, wie es eben die Religionsführer wollten.
Weil die verwässerte Lehre der Amtskirchen immer unstimmiger, in sich
widersprüchlicher wurde, legten die kirchlich »Würdigen« das
Mäntelchen »Gottes Geheimnisse« darüber.
Hätten
sich im Jahr 553 beim Konzil in Konstantinopel nur einige weniger der
geistig Bewußtlosen anders entschieden, so wäre das »Geheimnis«
gelüftet, und im Abendland wüßten die Menschen von der Existenz der
menschlichen Seele vor ihrer körperlichen Einverleibung und damit über
die Grundlagen der Lehre von der Reinkarnation Bescheid.
Dieser
unselige Beschluß raubte vielen Menschen das Wissen um den Sinn und
Zweck ihres Erdenlebens. Sie kannten die Zusammenhänge ihres
Schicksals nicht mehr, wußten nicht, daß die Bedingungen für die
Eingeburt der Seele in andere Welten, also in das Jenseits, von dem
Verhalten des Menschen in seinem Erdenleben abhängen, je nachdem, was
der Mensch gedacht, gesprochen und getan hat, und sie wußten nicht,
daß die Wiederkunft der Seele als Mensch dazu genutzt werden sollte,
um wiedergutzumachen, was der Mensch in Vorinkarnationen verursacht
hat.
Machen wir
uns bewußt: Der Mensch hat sich damals – im Jahr 553 – angemaßt, zu
bestimmen, was wahr und was richtig ist, und so hält er es auch heute.
Fragt ein Kirchgänger nach dem Woher und Wohin, so legt der
Verunstalter der Wahrheit, der Priester, das Geheimnis Gottes darüber
mit der Begründung: »Gott läßt sich nicht in Seine Geheimnisse
schauen.«
Die
verheerenden Auswirkungen jener Fehlentscheidung sind in ihren
Dimensionen kaum noch zu überblicken.
Machen wir
uns bewußt: Die fatale Folge dieser Unwissenheit ist, daß viele
meinen, ihr egoistisches Denken und Leben, das Abwerten und
Beherrschen ihrer Mitmenschen, das Quälen, Ausbeuten und Morden von
Menschen und Mitgeschöpfen, der rücksichtslose Kampf gegen das Leben
anderer, das Sein- und Habenwollen in seinen vielfältigen Varianten
und, und, und, und ... brächte ihnen ungestraft nur Vorteil und Profit
ein.
Gott
straft niemals. Der Mensch straft sich selbst, denn er hat die
Wirkungen, die er dann – in diesem Erdenleben oder in den
Seelenreichen oder in künftigen Inkarnationen – an sich selbst
erfahren muß, selbst geschaffen: Wer immer wieder Gleiches und
Ähnliches gegen das Gesetz der Freiheit, gegen die ewige Liebe tut,
wer sich also mit immer gleichen Gedanken und Worten gegen das Gesetz
Gottes verhält, treibt auf einen Punkt zu, wo dann für ihn die
Katastrophe einsetzt: Leid, Krankheit oder Not.
Doch das
ist noch nicht alles; das Unheil, das der geistigen Unwissenheit
entspringt, ist noch viel weitreichender: Da nämlich der Mensch die
kausalen Zusammenhänge von Saat und Ernte, von Ursache und Wirkung,
nicht kennt, kann auch die schmerz- und leidvolle Erfahrung ihm nicht
oder kaum Lehrmeister sein, denn ihm fehlt das grundlegende geistige
Wissen, die Basis für die Selbsterkenntnis. Statt seine eigenen
Fehler, seine Schuld und Mitschuld zu ergründen, weist er die Schuld
meist allein dem Nächsten zu, klagt diesen an, verurteilt und richtet
ihn und vergrößert so das Maß seiner eigenen Belastung, statt von
dieser einiges zu tilgen.
Wir kennen
den Weg der Bewährung, welcher der Weg der Selbsterkenntnis, der
Bereinigung und des Nicht-mehr-Tuns ist. Es gibt auch den Weg der
Abtragung: Tilgen von Schuld durch Erleiden dessen, was der Mensch
zuvor anderen zugefügt hat. Doch ohne Erkenntnis des eigenen
Fehlverhaltens, der eigenen Schuld, ist keine Auflösung dieses
negativen Energiepotentials möglich. Wie soll aber der Mensch sich in
den erfahrenen Widrigkeiten erkennen, wenn er doch nicht weiß, daß er
nach dem Gesetz von Saat und Ernte selbst der Urheber ist?
Folglich
sind letztlich alle Schmerzen und Leiden umsonst erlitten, ist alle
Not, alles Elend umsonst durchlitten, wenn sie nicht zu Einsicht und
Umkehr führen. Und es wurde und wird viel gelitten in dieser Welt und
in den Seelenreichen!
Wir
erkennen, welch schlimme und tiefgreifende Konsequenzen die
Entscheidung 553 in Konstantinopel bis heute für viele, viele
Menschen, auch für die Moral und Ethik im privaten wie im öffentlichen
Leben, hat! Die Erlöserkraft des Christus Gottes kann nur in relativ
geringem Ausmaß wirksam werden, weil ja z.B. »der Glaube allein
genügt«; damit wird überdies jedwedes geistige Wissen, jedwede
Gotteserfahrung, alles innere, religiöse Leben für überflüssig und für
null und nichtig erklärt. Seit Konstantinopel ist »christlich«
letztlich nicht mehr christlich, sondern das »Christentum« ist ein
Werkzeug, ein Instrument in den Händen des Gegenspielers Gottes, des
Widersachers, der Finsternis.
Weil dies
so ist, sandte Gott, der Ewige, auch nach dem Erdengang des Jesus von
Nazareth viele Boten als Künder der Wahrheit. Und heute, da der
Niedergang der gottlosen und gottfernen Welt nicht mehr aufzuhalten
ist, spricht Er erneut und mit Macht Sein Wort der Wahrheit in diese
blind gehaltene Menschheit und in diese verworrene und verlogene Zeit
hinein, um mit dem Licht der Wahrheit in vielen unwissenden Menschen
das Licht der Erkenntnis zu entzünden.
Kehren wir
zurück zu der Frage: Warum sprechen die katholische und die
lutherische Kirche immer wieder von den »Geheimnissen Gottes«? Die
Antwort lautet: Weil sie nicht als die erkannt werden wollen, die sie
in Wahrheit sind: Vasallen der antigöttlichen Kräfte, der Verderb für
die Menschheit, ebenso für Natur und Tiere – der Antichrist.
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Das gegensätzliche Energiefeld der Indoktrination,
das »Kirchen-Christentum«.
Der »gerechte Krieg« und »rechtes« Töten
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Priesterkaste, Staat und Landwirte folgen dem Fallgedanken,
alles zu töten und töten zu lassen, was nicht in ihr Konzept paßt
Man kann
wahrlich zu der Erkenntnis kommen, daß von der Priesterkaste jegliches
Unheil ausgeht. Sie hat es in der Hand, die Staatsgewalt entweder zu
drosseln oder ihr freien Lauf zu lassen – je nachdem, ob es der
kirchlichen Institution zum Wohle gereicht oder nicht. Sie hat es so
weit gebracht, daß sie den Staat nach Belieben beeinflussen kann. Auf
diese Weise nahm die Priesterkaste den Staat ins Schlepptau und wirkt
dementsprechend auf die Untertanen, auf die Kirchengläubigen, ein.
Zum
Beispiel gebietet das kirchliche Un-Heil, die Tiere als seelenlose
Geschöpfe zu betrachten, als Rechtlose, dem brutalen Kirchenglauben
unterworfen, der besagt, sie zu töten oder lange Zeit im Tierghetto zu
halten, bis sie schlachtreif sind, damit sie dann von den
Kadavergehorsamen, den Kirchengläubigen, verzehrt werden.
Das
hierarchische Denken, das von der Priesterkaste ausgeht, beinhaltet zu
allerletzt immer den Tod als allerletzte Station, als Endpunkt. Daraus
ist deutlich ersichtlich, was dahintersteht: der Fallgedanke, der zum
Ziel hat, jegliche Lebensform aufzulösen und die umgewandelte Energie
– denn keine Energie geht verloren – zu einer neuen
Vorschöpfungsenergie zu machen. Das Modell, alles, was der Ewige
geschaffen hat, aufzulösen, ist hierarchisch stufenweise gegliedert
und führt immer zum Töten.
Der
Fallgedanke, der dämonische Fallwille, ist der Un-Geist, der zu allen
Zeiten in den Einfluß-, Macht- und Herrschaftsbereichen der jeweiligen
Pharisäer und Schriftgelehrten wehte. Jesus von Nazareth richtete
überaus deutliche, klare und eindeutige Worte an die Priesterschaft
Seiner Zeit, was wahrhaftig noch, offenbar »ungeschminkt«, in den
heutigen Bibeln bei Matthäus im 23. Kapitel nachzulesen ist. Unter
anderem sprach Jesus:
»Weh
euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr seid wie
die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen
aber sind sie voll Knochen, Schmutz und Verwesung. So erscheint auch
ihr von außen den Menschen gerecht, innen aber seid ihr voll Heuchelei
und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz.
Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr
errichtet den Propheten Grabstätten und schmückt die Denkmäler der
Gerechten und sagt dabei: Wenn wir in den Tagen unserer Väter gelebt
hätten, wären wir nicht wie sie am Tod der Propheten schuldig
geworden. Damit bestätigt ihr selbst, daß ihr die Söhne der
Prophetenmörder seid. Macht nur das Maß eurer Väter voll! Ihr Nattern,
ihr Schlangenbrut! Wie wollt ihr dem Strafgericht der Hölle
entrinnen?«
So liefern
uns die Institutionen Kirchen über ihre Heilige Schrift, die Bibel –
»das wahre Wort Gottes«, die Bücher, »die sicher, getreu und
ohne Irrtum die Wahrheit lehren«, die »Gott zum Urheber haben«,
so jedenfalls ihr Katechismus –, selbst den Beweis, daß die Kirchen
und ihre Funktionäre alles töten oder töten lassen, was nicht in ihr
Konzept paßt.
Übrigens
töten sie heutzutage die Propheten nicht mehr. Einen ganz kleinen
Einblick in das, was in unserer Zeit und Welt einem Propheten
widerfährt, erhalten Sie, liebe Freunde, z.B. auf den letzten 20
Seiten des Gabriele-Briefes Nr. 3. Detaillierter können Sie sich, so
Sie möchten, informieren in dem Buch Der Steinadler,
herausgegeben vom Verlag Das Weiße Pferd.
In Seinen
Lehren beweist der Herr immer wieder, daß die Kirche der Fallgedanke
ist, wenn sie behauptet, der Glaube allein genüge. Schon als Jesus von
Nazareth sprach Er: Wer Meine Worte hört und sie tut, ist ein
kluger Mann ...
Ebenfalls
ist bei Matthäus überliefert, daß Er sagte:
»Nicht
jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen,
sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.«
Wie schon
angedeutet, ist die oberste Fallinstanz des Fallgerichts die
Priesterkaste, die den Staat eingesaugt hat. Die zweite Fallinstanz
ist die Bauernlobby, die die Klein- und Großbauern im Schlepptau hat.
Viele Landwirte sind kirchentreue Anhänger, die nach kirchlicher Sitte
gierige Absorptionsexperten, Saugglocken, sind, die nur an ihre
Vorteile denken und alles nur für sich ansaugen, was ihnen zum Wohle
gereicht. Sie sind die Haupträdelsführer, wenn es darum geht, Tiere in
Wald und Feld abzuknallen, die ihrem Absorptionsgeiz, »alles nur für
mich, und für mich das Beste und das Meiste«, schaden könnten.
Viele
Menschen, die zum Teil arglosen Verbraucher, sind der Ansicht,
Landwirte seien aktive Naturschützer, die für Flora und Fauna, für
Wald, Feld und Tiere eintreten. Bei näherer Betrachtung wird man eines
anderen belehrt. Sie sind vielfach die Killer der Natur und der Tiere.
Ohne die geringsten Gewissensbisse tötet der Bauer durch das
Ausbringen von Mist und Gülle und verderbenbringenden Chemikalien
jährlich Millionen Klein- und Kleinstlebewesen. Auf ihre Körperchen
fällt das Gift, das traditionelle mörderische Unheil, nieder. Welche
Qualen unzählige Tiere erdulden müssen, bis sie sterben, ist dem
Gewissenlosen und Habgierigen einerlei. Es wird getötet, für einen
»guten und satten« Preis.
Auch vor
Bäumen und Sträuchern, die am Rand ihrer Felder stehen und eventuell
einen geringen Schatten auf diese werfen, machen die Herren keinen
Halt. Ob Bäume und Büsche im Saft stehen oder nicht – sie fallen dem
Bauerngeiz zum Opfer: Die kurzen Schatten könnten den Ertrag eines
Feldes schmälern.
Der Bauer
ist meist ein Kirchenanhänger. Die kirchlichen Obrigkeiten, die sich
an kirchlichen Feiertagen mit Zierat und Kopfschmuck vom Volk anbeten
lassen – wobei Gott nur eine sekundäre Rolle spielt –, sind das
schlechteste Vorbild für ihre Anbeter. Für ihre Kultfeiertage lassen
sie ebenfalls Bäume, Sträucher und Blumen köpfen.
Eine
weitere Spezies von Landwirten sind die Tierghetto-Wärter. Tiere
werden in Tierghettos gehalten und mit einem profitbewußt
ausgeklügelten, nicht artgerechten Mastfutter aufgezüchtet, immer mit
dem Gedanken: Das Tier ist eine Ware, die gut verkauft werden soll,
zum Wohle des Tierkannibalismus. Dem Fleischkonsumenten werden dann
die Tierleichenteile einer Kreatur angeboten, die unter der Knute des
Tierwärters ein schreckliches Dasein fristen mußte, die von Geburt an
schon den Tod im Nacken trug – für den Tierkannibalen, der dann das
Fleisch des geknechteten und gemästeten Tieres verzehrt.
Die
Grausamkeiten scheinen endlos zu sein, denn den Tiermüttern im
Tierghetto, die ebenfalls zum Tode verurteilt sind, werden vom
Tierghetto-Wärter die Tierkinder weggenommen, um die Milch und alle
daraus hergestellten Produkte den Verbrauchern anzubieten. Das
Tierkind trägt, wie die Mutter, den Stempel: Tod – für den
Verbraucher, der die Leichenteile und Milchprodukte, die mit
unsagbarem Leid angereichert sind, genüßlich verzehrt.
Eine
weitere Instanz in der todbringenden Hierarchie ist die Jägerlobby mit
ihren ausgebildeten Tötungsschützen, den Jägern, die sich
Naturschützer nennen.
Alle, die
Kriege befürworten, auch die Kriege in Wäldern und auf Feldern, sind
Befürworter des Todes. Sie haben den Segen der kirchlichen
Institutionen. Alle und alles, was für das Töten ist, wurden und
werden von den Kirchen gesegnet, somit auch die Jäger für ihr blutiges
Waidmannsheil. Sie sind in die kirchliche Todesspule mit aufgenommen.
Erschallt der waidmännische Schlachtruf, das Jagdhorn, leiten die
Jäger den Krieg gegen die Tiere in den Wäldern und auf den Feldern
ein.
Jeder
Jäger, den man eine Tötungsmaschine nennen würde, wäre empört über
eine solche Bezeichnung. Seine Argumente, daß Tiere getötet werden
müssen, um der Überpopulation entgegenzuwirken, kommen aus der
kriegerischen Retorte, aus der alle kirchlichen Gefolgsleute ihre
entsprechenden Antworten und Anweisungen holen.
Es ist
eine sonderbare Argumentation, wenn es heißt, es ginge darum, daß der
»Naturschützer« der Tierwelt Grenzen setzen muß bezüglich der Anzahl
der Tiere, die nach menschlichem Ermessen in einem vom Menschen
vorgegebenen Lebensraum leben dürfen. Wer bestimmt den Lebensraum der
Tiere und die Anzahl der Tiere, die in diesem vorgegebenen Raum zu
leben haben? Natürlich der Jäger, dem die Priesterkaste Vorbild sein
dürfte – nicht nur, weil selbst Pastoren, Pfarrer und höhere
kirchliche Würdenträger dem Jagdvergnügen frönen, sondern auch
hinsichtlich dessen, wie Kirchenfunktionäre im Mittelalter jene
Menschen gehalten haben, die nicht ihren Maßstäben entsprachen.
Außerdem
hat die Priesterkaste seit dem Mittelalter in das Bewußtsein der von
ihr beeinflußten Menschen eingepflanzt, Tiere hätten keine
unsterbliche Seele, nur einen Instinkt – wobei selten einer weiß, was
genau ein Instinkt ist. Im Lexikon ist die wissenschaftliche
Definition von »Instinkt« zu lesen. Ob diese der Wahrheit entspricht,
läßt sich schwer beweisen, nachdem sich die Wissenschaft mehr als oft
getäuscht hat. Das ist dem kirchlichen Anhängsel einerlei – es ist nun
mal so, wie es die Priesterkaste verkündet und vorgibt. Damit wird
jede Gewissensfrage abgetan.
Trotz
dieses hierarchischen Fallverhaltens vieler hoffe ich, daß nicht alle
in das kriegerische Jagdhorn blasen in dem Glauben, daß ein
Verteidigungskrieg gegen Menschen und Krieg gegen Tiere, gegen die
Natur, ja gegen die ganze Mutter Erde erlaubt sei. Von der kirchlichen
Fallinstanz sicherlich – doch nicht von Jesus, dem Christus, dem
Friedefürsten, der die Liebe und die Nächstenliebe lehrte und auch die
Tierliebe, denn die Tiere sind des Menschen kleine Geschwister.
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Die harmonische Ordnung des Ewigen in Seiner Schöpfung –
sofern der Mensch nicht eingreift
Krieg
gegen die Tiere. Ist dieser Krieg ein Angriffs- oder
Verteidigungskrieg? In welche Kategorie reiht die Priesterkaste diesen
Krieg ein? Oder ist sie der Meinung, die von ihnen zu seelenlosen
Geschöpfen herabgewürdigten Tiere könnten = dürften ohne weiteres
getötet werden? Auch gilt offenbar als weitere Rechtfertigung für den
Mord an den Tieren die Tatsache, daß diese keine Höschen tragen, denn
im evangelischen Katechismus steht (Evangelischer
Erwachsenenkatechismus, 5. Aufl., 1989): »Am Tier erscheint uns
doch gerade die Profanität, die tabufreie Ungehemmtheit gegenüber
Zeugung, Geburt und Tod als das Unmenschlichste und Wesensfremdeste.
Mit dem Schamgefühl und mit den Bestattungsriten beginnt doch
überhaupt erst die Geschichte des Menschen. Kein Tier verhüllt seine
Genitalien, keines verehrt und begräbt seine Toten.«
Trotz
allem, was die Kirche den Tieren andichtet, haben diese eine feinere
Lebensart als so mancher Mensch. Sie zeugen nur zwei-, höchstens
dreimal im Jahr. Ihr Geschlechtsleben beinhaltet nicht den
Geschlechtstrieb, der die Menschen zu sexuellen Ausschreitungen
treibt, die Exzesse sind. Auch gehören die Tiere nicht zur »Gattung«
der Pädophilen.
Machen wir
uns bewußt, daß jeden Tag von den Menschen den Tieren sehr viel Land
genommen wird. Sie werden immer mehr zurückgedrängt, so daß ihr
Lebensraum immer kleiner wird, ihr Naturghetto immer enger. Jeden Tag
kämpft der Mensch gegen die Mutter Erde, die die Heimat der Tiere und
Pflanzen ist und nicht zuletzt auch die Heimat der Menschen.
Wie
verhält sich der Mensch in bezug auf die Mutter Erde? Er, der Anhänger
des Fallgedankens, der todbringende Geselle in, auf und über der Erde,
führt Krieg gegen Gottes Geschöpfe, die mit der Mutter Erde in der
Einheit leben. Mit kriegerischem und selbstsüchtigem Elan, mit
Jagddruck und Gewehr treibt er die Tiere des Waldes und der Felder aus
ihren angestammten heimatlichen Lebensräumen in ein Naturghetto. Ist
er der Meinung, daß in diesem Naturghetto zu viele Tiere leben, knallt
er sie nieder, um der »Überpopulation« zu begegnen.
Der Jäger
fühlt sich als der »Gott« des Waldes. Er bestimmt die Anzahl der Tiere
in Wald und Feld. Er, der im Tierghetto wütet und aus dessen Nase der
Geruch des Todes strömt, ist zur hinterhältigen Todesmaschine
geworden.
Tiere, die
um vieles intelligenter sind als so mancher Mensch, riechen diesen
todgeschwängerten Atem und fliehen. Aus dem Lauf des Gewehrs kommt
dann die Kugel, die das Tier zum Aas macht, von dem der Jäger so
manches Stück verzehrt und daher vom Geruch des Todes durchdrungen
ist.
Krieg
gegen Menschen, Krieg gegen die Tierwelt, Krieg gegen die
Pflanzenwelt, Krieg gegen die ganze Mutter Erde – das ist der
Fallgedanke, alles auszulöschen, was formgewordenes Leben ist.
Menschen verteidigen sich, die Tiere verteidigen sich nicht. Sie haben
keine todbringenden Waffen; sie sind immer die Unterlegenen. Damit
rechnet der feige Jäger, der aus dem Hinterhalt hinterhältig die
Geschöpfe Gottes abknallt.
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Viele Tiere greifen nicht einmal an, sie ergreifen die Flucht. Ihre
Angst und ihre Not wird nicht beachtet. Sie werden von den Jägern
eingekesselt, um sie zu erjagen. Im Kessel werden sie dann von den
Helden der Jagd zur Strecke gebracht. Anschließend hält die Kirche zur
Ehre der Jagd eine Hubertusmesse ab und segnet die treuen
hierarchischen Denker, deren Bewußtsein nicht größer ist als der
Gewehrlauf, durch den sie wehrlosen Geschöpfen grausame Schmerzen,
Leiden und den Tod bringen.
Wie nennt die Kirche diesen Krieg? Eventuell Verteidigungskrieg? Oder
ist es der Krieg mit Profiterwartung, denn das tote Tier, sein
Leichnam, bringt jenen Gewinn, die es verkaufen.
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| Makaberes Schauspiel: der Segen der
Kirche für die Zerstörung der Schöpfung Gottes. |
Gott, der
Schöpfer des Lebens, ist die Einheit und das Maß in allen Dingen. In
der Natur- und Tierwelt ist die Einheit, die Ausgewogenheit, Gottes
allumfassende Ordnung. Sie reguliert die Fruchtbarkeit in der Tierwelt
und die Frucht in der Pflanzenwelt. Die Elemente und die Jahreszeiten
könnten dem Menschen Aufschluß geben über die Ordnung des Ewigen.
Die vier
Elementarkräfte wirken für die Mutter Erde. Weil Gott in allem das
Leben ist, ist Er auch mit der Mutter Erde und allen Lebensformen.
Über die Elementarkräfte – Sonne, Licht und Wärme; Wasser und Regen;
das Erdreich mit dem Bodenleben; die Luft und der Wind – bewirkt der
mächtige Geist, daß im Frühling alles zu blühen beginnt, im Sommer die
Reife der Früchte einsetzt und im Spätsommer die Ernte ist. Im Herbst
geht das Leben der Natur allmählich zur Ruhe, um im Frühling – dann,
wenn sich der Erdteil wieder dem Element Sonne, also Feuer, zuwendet –
neu zu erblühen. Der Winter ist die Ruhezeit und gleichzeitig die
Vorbereitung für das neue Leben im Frühling. Es ist eine harmonische
Abfolge des Geschehens in der Natur, ein Kreislauf des Lebens, in dem
zugleich Wachstum und Evolution angelegt sind.
In diesem
Rahmen – Frühling, Sommer, Herbst und Winter – kümmert Sich der große
Geist auch um die Tierwelt. Im Spätsommer sehen wir schon, daß das
Kleid der Tiere stärker wird, das Haarkleid wächst und wird dichter.
Gott, das ewige Leben, rüstet die Tiere auch anderweitig für die
kältere Jahreszeit aus. Viele Tiere sammeln die Früchte des Sommers,
um den Winter zu überdauern. Sie fühlen, daß für sie nun die Ruhezeit
einsetzt. In verschiedenen Tierarten regt sich im Herbst das Leben.
Der Zeugungsakt im Herbst bringt im Frühjahr das Leben hervor, junge
Tiere, also Tierkinder. Wenn der Mensch die Felder nicht bis auf das
letzte Korn aberntet und den Tieren genügend Lebensraum läßt, haben
sie das ganze Jahr über entsprechende Nahrung. Dafür sorgt Gott.
Im
Frühling setzt wieder die Ordnung Gottes ein, z.B. fällt ganz
allmählich das dichte Fellkleid aus, ein Sommerkleid entsteht. Denken
wir an die Tiere der Luft, an die Tiere in den Gewässern, auf und in
der Erde, in den Wäldern – überall ist die Ordnung Gottes,
vorausgesetzt, der Mensch greift nicht ein.
Oft heißt
es: »Die Natur regelt es schon!« Das ist richtig. Die Kräfte des
Lebens in der Natur unserer Erde sind an den großen kosmischen
Pulsschlag des Seins angeschlossen, der alles erhält, belebt und
harmonisch miteinander wachsen und reifen läßt. Es sind die Kräfte des
ewigen Schöpfergeistes, die alle Lebensformen hervorbringen und die
große Einheit mit dem Leben erfüllen, das Seiner Ordnung, Seinem
Willen, Seiner Weisheit, Seiner Harmonie entspricht. Sollte dem
allmächtigen und allgegenwärtigen All-Geist, Gott, nur eines nicht
gelingen oder eines unmöglich sein – die Regulierung der Population
der Tiere?
Vergessen
wir nicht: Gott gab die Mutter Erde nicht nur den Menschen, sondern
auch den Tieren, den Pflanzen; alles, was die Erde trägt, soll
miteinander in Einheit und Frieden leben. Das ist Gottes Gesetz. Der
Mensch jedoch treibt die Tiere nicht nur in die Enge und tötet sie –
er stellt sich sogar über Gott, indem er glaubt, das Gleichgewicht in
der Natur herstellen, also die Regulierung der Tierbestände vornehmen
zu müssen.
Anmaßend
und überheblich ist der Mensch, der sich nicht scheut, in Gottes fein
ausgewogene Schöpfung einzugreifen, und der sich gar dreist als
Schöpfer aufspielt. Es ist ein frevelhaftes Spiel mit der Energie des
Lebens, die einzig aus Gott kommt, ein Eingriff in Seine harmonische
Ordnung, die der Mensch niemals erdenken und schaffen könnte.
Der
Mensch, der Wüterich auf Gottes Erde, ist verantwortlich für die
unhaltbaren Zustände auf unserem Planeten, die derzeit eskalieren und
dem katastrophalen globalen Kipp-Punkt zusteuern.
Die
Ursache für diese unheilvolle Entwicklung liegt im Fallgedanken, im
»ich will – für mich!«, im Egoismus, in der Abkehr des Menschen von
der Einheit, in der Rücksichtslosigkeit, der das »Gegen-den-Nächsten«
und »Gegen-den-Übernächsten« entspringt.
Das Gesetz
Gottes ist gebende Liebe, die absolut konstruktive Kraft. Leben ist
also Geben. Geben macht frei. Geben führt in den inneren Reichtum, in
die Fülle; denn wer von Herzen gibt, wird auch empfangen.
Der Mensch
ist leider – getreu dem Fallgedanken – auf Nehmen eingestellt. Nehmen,
das Haben-Wollen des Menschen allein für sich selbst, ist destruktiv
und hat letztlich Verarmung zur Folge.
Die
»moderne« Landwirtschaft läßt der Tierwelt kaum ein Korn übrig. Die
Maschinen der Bauern sind mit Kehrmaschinen zu vergleichen. Ist
Erntezeit, dann saugen diese jede Ähre, jedes Körnchen vom Feld auf.
Den Tieren gönnt der Landwirt kaum etwas, ganz im Gegenteil. Nehmen
sich Tiere vom Feld das, was auch ihnen zusteht – denn Gott sorgt für
alle und für alles –, dann wird der Tiertöter, der Jäger, gerufen, der
sie abzuknallen hat. Der Jäger erfüllt den Wunsch des Bauern, zum
einen wegen des »Schadens«, den ein Tier – wie der Bauer glaubt – auf
seinem Feld anrichtet, weil es sich das nimmt, was es braucht, um den
Winter einigermaßen zu überleben; zum anderen, weil so mancher Jäger
Lust am Töten hat. Außerdem ist ein geschossenes Tier sowohl für den
Jäger ein Gewinn als auch für den Metzger, der es ihm abkauft. Das
Judasgeld fließt in den »Jagdpfennig«, den der Jäger als Jagdpacht an
den Verpächter zu zahlen hat, und der Metzger hat seinen Gewinn am
hingemetzelten Tier, dessen Körper er zerlegt und dessen Fleisch er an
den Verbraucher verkauft, der das gebratene, gesottene und gewürzte
Fleisch mit Wohlbehagen verzehrt. Für ein unschuldiges Tier, das
gejagt, gehetzt, ermordet und dessen Körper ausgenommen wird, die
nicht eßbaren Teile weggeworfen, die eßbaren für den Verbraucher
zersägt und angerichtet werden, die sich dann der Tierkannibale
einverleibt, ist dies ein Weg unsäglichen Leidens.
Der Mensch
stiehlt den Tieren täglich unvorstellbar viele Hektar Lebensraum. Gott
hat für die ganze Erde gesorgt. Er ist die Waage in allem. Weil der
Mensch den Tieren den Lebensraum nimmt, wird Gott nicht die Anzahl der
Tiere reduzieren. Sie gehören zum Gleichmaß der Einheit, das immer
ausgewogen ist. Verringert der Mensch den Lebensraum, so muß dort die
gleiche Anzahl von Tieren notgedrungen in größerer Dichte leben. Dann
heißt es: Überpopulation! Also greift der Mensch ein und tötet.
Kürzlich
hörte man in dem Rundfunksender B5 aktuell: »Naturschützer
sprechen vom Flächenfraß durch Gewerbegebietsausweisungen,
Verkehrsprojekte und immer größere Wohnbebauung.« Und: »Jede
Minute werden in Bayern 200 Quadratmeter Fläche überbaut.«
Hier
beweisen Tierschützer den Landraub, durch den Tiere in Naturghettos
gedrängt werden. Die Ausrede der Jäger ist dann: »Wir haben zu viele
Tiere; der Überpopulation muß entgegengewirkt werden. Man muß zu
bestimmten Zeiten die Hege vornehmen« – was nichts anderes heißt, als
einem Teil der Tiere das Leben zu nehmen.
Der Mensch
ist es, der in den Mastställen künstlich Tiere zeugt, damit der
Verbraucher – wieder der Mensch – Fleisch, Fleisch, Fleisch hat. Der
Mensch ist es, der Wälder abholzt, die Felder vergiftet und die Klein-
und Kleinstlebewesen tötet. Der Mensch ist der Urheber jeglichen
Übels, unter dem er irgendwann selbst zugrunde gehen wird. Der
kriegerische Fallgeselle, der Mensch, ist es, der alles stört und
zerstört, der unsagbares Leid über sich selbst, aber auch über die
unschuldige Kreatur, die Tiere, bringt.
Der Mensch
verleumdet und diskriminiert seine Mitmenschen. Der Mensch lügt. Der
Mensch knechtet und übervorteilt seine Mitmenschen. Der Mensch quält
und ermordet die Tiere. Der Mensch, der Tierkannibale, verzehrt seine
kleinen Geschwister, die Tiere. Der Mensch greift in Wälder und Felder
ein, holzt die Bäume im Lebenssaft ab und streut sein Gift auf die
Felder, auf die Häupter der Klein- und Kleinstlebewesen. Im Krieg geht
er gegen seine Brüder und Schwestern vor, verübt Brudermord und
behauptet, er sei die Krone der Schöpfung.
Viele
dieser Übeltäter, die glauben, die Krone der Schöpfung zu sein, nennen
sich Christen. Die sogenannten Christen sind meist Kirchenchristen.
Dadurch gehören sie dem Clan des Falles an, der darauf bedacht ist,
alles zunichte zu machen, was Gottes Ordnung beinhaltet. Der
egoistische Erfüllungsgehilfe der Betreiber des Falls, der Mensch,
greift in alles ein, um Verderb und Untergang zu bringen. Seine
Vorbilder sind die kirchlichen Institutionen, die seit nahezu 2000
Jahren ihr Unwesen treiben und immer wieder darauf bedacht sind, alles
zu diskriminieren, Lügen zu verbreiten, alles auszuschalten und zu
vernichten, was nicht ihrer Interessenssphäre angehört.
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Die »christlichen« Kirchen haben nur Leid, Not und Tod
über Mensch, Natur und Tiere gebracht
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»Tiere haben ansteckende Krankheiten –
wer hat sie angesteckt?«
Zum Feind
der Tiere ist leider der Mensch geworden. Er hetzt und jagt sie und
hält sie im Tierghetto und überträgt ihnen Krankheitskeime, wodurch
sie erkranken.
Im Februar
1997 dachte wohl so mancher, er habe sich verhört, als Gott, der
Schöpfer, als Ankläger für die leidende Tierwelt in Seiner Offenbarung
sprach: »Viele von euch sagen, Tiere haben ansteckende Krankheiten.
Wer hat sie angesteckt – Gott oder der Mensch? Diese Informationen
nehmt ihr auf und erlebt die ansteckenden Krankheiten an eurem
physischen Körper. Wer ist schuld? Gott? Oder ihr selbst?« (Der
Allgeist, GOTT, spricht unmittelbar durch Seine Prophetin in unsere
Zeit hinein. Er spricht nicht das Bibelwort, S. 88)
Heute,
nach der BSE-Katastrophe, SARS und neuerdings angesichts der
Geflügelpest weiß jeder, was gemeint war. Die Kommentatoren in den
Medien sehen sich veranlaßt, die Ereignisse nicht durch verharmlosende
Darstellungen abzuschwächen. Im Gegenteil. Zu deutlich ist das
Menetekel, als daß es so einfach vom Tisch zu wischen wäre.
Wenn wir
bedenken, was wir seit Jahrtausenden, Jahrhunderten und insbesondere
in den letzten Jahrzehnten Tieren zumuten, dann ist es nicht
verwunderlich, daß wir Menschen das zurückbekommen, was wir den Tieren
angetan haben und auch heute antun.
In
Tierghettos werden Hunderte und Tausende von Tieren gehalten, wo sie
nur noch Massenware sind, wo Pheromone zur ständigen Befruchtung
eingesetzt werden, um die erzeugte »Ware«, das Tier, an den
Verbraucher zu bringen, der sich mit dem Fleisch der Geknechteten und
Rechtlosen geradezu mästet. Die Exkremente, die in solchen Tierghettos
anfallen, werden auf die Felder gebracht, samt den chemischen Stoffen,
die darin enthalten sind, und weiteres Gift wie Pestizide, Fungizide
und alle weiteren krankmachenden Chemikalien, die nicht nur von
Menschen, sondern auch von den Tieren der Wälder und Felder
aufgenommen werden. Was bleibt den Tieren anderes übrig, als das Gift
zu schlucken? Sie leben nun mal von dem, was Felder und Wälder bieten.
Dadurch erkranken sie immer mehr. Die krankmachenden Viren und
Bakterien übertragen sie den Menschen, und das zu Recht, denn der
Urheber all dessen, was Tiere zu tragen, zu erdulden und zu erleiden
haben, ist der Mensch.
Die Bestie
Mensch geht durch ihr eigenes bestialisches Verhalten zugrunde. In der
Zeitschrift Das Friedensreich, Ausgabe Mai 2003, lesen wir
folgendes:
»SARS –
vom Tier auf den Menschen übergesprungen
Schon
wieder hat ein Erreger die Artengrenze vom Tier zum Menschen mühelos
übersprungen – und damit eine gefährliche Epidemie ausgelöst. An der
heimtückischen Lungenentzündung SARS (Schweres Akutes Respiratorisches
Syndrom) waren bis Redaktionsschluß bereits über 120 Menschen weltweit
gestorben, über 3000 infiziert, auch mehrere in Deutschland – in dem
Moment, in dem Sie dies lesen, werden es vermutlich noch mehr sein. Im
Zeitalter der Globalisierung verbreiten sich Seuchen viel rascher als
früher.
Als
Erreger wurde ein sogenanntes Corona-Virus ausgemacht, das unter dem
Elektronenmikroskop an die Sonnenkorona erinnert. Solche Viren lösen
beim Menschen normalerweise nur harmlose Erkältungen aus. Katzen,
Rinder, Hühner oder Schweine können daran jedoch auch tödlich
erkranken. Offenbar ist in der chinesischen Provinz Guangdong wieder
einmal ein solches Virus von einem Menschen übergesprungen und hat
sich zuvor so verändert, daß es die menschliche Immunabwehr
„austricksen“ kann. Vermutet wird ein Huhn als Überträger – die ersten
Infizierten waren Vogelhändler und Köche. Denkbar ist auch, daß das
Virus von einem wildlebenden Tier stammt, das – als „exotische
Delikatesse“ – gejagt und verzehrt wurde.
Im
ländlichen China leben Menschen und Haustiere besonders eng zusammen;
Hygiene wird kaum eingehalten: Das Wasser ist verschmutzt, Kinder
spielen neben Schweinen, Hühnern und Enten; Taschentücher sind
unbekannt. Aber auch beengte Großstädte wie Hongkong, wo Menschen und
zu Schlachtzwecken gehaltene Tiere auf engstem Raum zusammenleben,
wurden bereits mehrfach zu Brutstätten neuer Seuchen. Immer wieder
nahmen aus diesem Milieu gefährliche Grippe-Epidemien ihren Ausgang,
die dann um die ganze Welt gingen.
Das
Leid der Tiere
kommt
auf den Menschen zurück
Geht es
also nur um verbesserte Hygiene? Oder will uns die Krankheit noch
etwas anderes sagen? Auch Aids und BSE sind vermutlich vom Tier auf
den Menschen übergesprungen. Wo der Mensch bis in den tiefsten
Dschungel hinein Tiere jagt und verzehrt und wo er Tiere unter
qualvollen Bedingungen hält, um sie zu schlachten und zu verzehren,
dort schafft er immer ein günstiges Milieu für Krankheitserreger. Was
der Mensch den Tieren antut, kommt in Form von Krankheiten früher oder
später auf ihn zurück.
In
Holland ist inzwischen auch die Geflügelpest auf den Menschen
übergesprungen: Fünf Mitarbeiter des niederländischen
Gesundheitsministeriums litten an Augeninfektionen. Zuvor hatte man in
den Niederlanden Tausende von Hühnern wegen der Epidemie getötet. Ein
solches Überspringen eines Erregers vom Tier auf den Menschen in Form
einer tödlichen Epidemie ist aus der Sicht des Erregers eher ein
„Irrtum“ oder eine Sackgasse. Denn es kann nicht das Ziel eines
Erregers sein, das „Wirtstier“ möglichst rasch umzubringen – dann
stirbt er nämlich mit.
Vielleicht sehen wir Menschen auch diesbezüglich in einen Spiegel:
Sind wir nicht selbst zu tödlichen „Erregern“ für die Mutter Erde
geworden, zu Horror-Mutationen, die Tiere und Pflanzen in ihrem
Lebensrecht bedrohen? Und stehen wir dadurch nicht in Gefahr, uns
selbst mit zu vernichten? Der Mensch, der sich anmaßt, „Krone der
Schöpfung“ zu sein, ist in Wirklichkeit ihr „Corona-Virus“ geworden
(Corona-Virus kommt von lat. Corona, „Krone“!).«
Daß das
Unheil fortschreitet, ist dem folgenden Artikel in der Zeitschrift
Das Friedensreich (Juni-Ausgabe 2003) zu entnehmen:
»Geflügelpest. Der Mensch macht die Tiere krank –
und
damit sich selbst
Die
Seuche SARS brach noch in China aus – das ist weit weg .... Doch nun
gibt es ganz in der Nähe einen zweiten Seuchenherd, der nur auf den
ersten Blick für den Menschen vergleichsweise harmlos ist. Die
Geflügelpest brach im März in Holland aus, gelangte von dort nach
Belgien und Westdeutschland. „Rein vorsorglich“ wurden inzwischen fast
30 Millionen (!) Hühner und Puten getötet.
Aber es
gibt auch schon Opfer unter den Menschen. In Holland starb ein
57jähriger Tierarzt, der die verseuchten Ställe besucht hatte.
Zahlreiche Arbeiter, die an den Tötungsaktionen beteiligt waren,
erkrankten an einer Bindehautentzündung des Auges. Auch wenn der
Mensch normalerweise nicht an der Geflügelpest schwerer erkranken kann
– die Experten sind dennoch besorgt: Wenn in einem Menschen ein
Geflügelpest-Erreger auf einen „normalen“ Grippevirus trifft, könnte
ein neuer „Super-Virus“ entstehen, der sowohl stark ansteckend als
auch für den Menschen tödlich sein könnte. „Keiner der sechs
Milliarden Menschen hätte gegen diesen neuen Erregertyp Abwehrkräfte“,
sagt Klaus Stöhr von der Weltgesundheitsorganisation.
So
etwas gab es bereits einmal: 1918 verbreitete sich die „Spanische
Grippe“ in Windeseile – 20 bis 40 Millionen Menschen starben daran.
Denkbar ist auch, daß ein solches „Super-Virus“ sich in einem
Hausschwein bildet, denn sowohl Geflügel- als auch Menschen-Viren
können sich dort tummeln – und möglicherweise vermischen. In einigen
von der Geflügelpest befallenen Ställen fand man in Schweinen bereits
Antikörper gegen die Geflügelkrankheit ...
Und wie
entstand die Geflügelpest in Holland? Man vermutet, daß die Erreger
von einer Wildenten-Kolonie auf einen Betrieb übersprang, in dem
Tausende von Hühnern zwar im Freigehege, aber dennoch in qualvoller
Enge vegetieren mußten.
Sind
also die Wildtiere schuld? Das wäre ein typisch menschlicher
Trugschluß. Es ist wie übrigens auch bei der Schweinepest: Die wild
lebenden Tiere dienen nur als Überträger. „Gezüchtet“ und vermehrt
werden die Erreger in den Ställen der Massentierhaltung, wo Tiere in
unnatürlicher Weise und ohne das artgerechte Futter leben müssen. Das
erhöht die Krankheitsanfälligkeit. Der Mensch macht die Tiere krank –
und wundert sich dann, wenn die Krankheit auf ihn zurückfällt.
Ein
Leserbriefschreiber formulierte es im Spiegel so: „Ich fürchte,
mittelfristig wird die Alternative lauten, entweder ein Leben als
Veganer zu führen und auch auf den Kanarienvogel verzichten oder
immerwährend vor einer erneuten Pandemie zittern.“«
Noch ein Gedanke zu den Kausalzusammenhängen von Saat und Ernte,
Ursache und Wirkung:
In unserem
Staat gilt – soweit ich mich entsinne – der Grundsatz, daß Unkenntnis
gegenüber den Gesetzen des Staates vor Strafe nicht schützt. Wer also
gegen die bestehende irdische Gesetzgebung verstößt, hat die Folgen zu
tragen. Es ist seine Schuld, selbst dann, wenn er um die sogenannten
Strafgesetze nicht weiß.
Wie
verhält es sich mit den Gottesgesetzen? Gott hat Sein ewiges Gesetz,
es ist die Liebe, der Friede, die Einheit und die Freiheit; es ist das
vollkommene, ewige Gesetz, das tief in der Seele jedes Menschen
pulsiert. Jeder Mensch ist somit Träger des ewigen Lebens, Träger des
ewigen, unumstößlichen Gesetzes. Verstößt der Mensch gegen sein
göttliches Erbe, das Leben, das Gesetz der Liebe, Einheit und
Freiheit, so bestraft er sich selbst.
Gott,
unser ewiger Vater, und Christus, unser Erlöser, haben uns Menschen
über unser wahres Sein nicht im Unklaren gelassen. Über Mose gab Gott
uns Auszüge aus dem ewigen Gesetz, Seine Zehn Gebote. Von Jesus, dem
Christus, empfingen wir konkrete Lehren, wie die Zehn Gebote Gottes im
Erdenleben umzusetzen sind, und den Weg ins Vaterhaus, der in der
Bergpredigt Jesu begründet ist. Wir haben also das Rüstzeug zum Leben
in die Hand bekommen, um in das wahre Leben, in unser wahres Sein,
zurückzufinden. Verwerfen wir das Rüstzeug, verstoßen wir gegen unser
wahres, ewiges Leben, gegen das unumstößliche Gesetz der Liebe, des
Friedens, der Einheit und Freiheit, dann werden wir das auch zu tragen
haben.
Wir
Menschen haben so manches Sprichwort, das uns auf das Gesetz von Saat
und Ernte aufmerksam machen könnte, z.B.: »Wie man in den Wald
hineinruft, so schallt es zurück.« Oder: »Wer nicht hören will, muß
fühlen.« Das ist, so lapidar gesprochen, nichts anderes als der
Hinweis auf die Gesetzesfolge von Saat und Ernte, Ursache und Wirkung:
So, wie du dich gegenüber deinem wahren Sein verhältst, so wird es dir
auch ergehen – in dieser Welt oder als Seele in den jenseitigen Welten
oder in einer anderen Menschwerdung.
Die
Zeichen der Zeit sprechen eine deutliche Sprache. Überaus deutlich
spricht auch der Gottesgeist durch Seine Prophetin in unsere Zeit
hinein. Gott, der Allmächtige, richtete am 27. Februar 2001 unter
anderem folgende Worte an die Menschheit:
»...
Hört auf, eure Mitgeschöpfe, die eure Tiergeschwister sind, zu
verzehren!
Hört
auf, sie zu quälen durch Tierversuche und durch Freiheitsentzug, indem
ihr sie in Ställen haltet, die tierunwürdig sind! Tiere lieben die
Freiheit, ebenso wie ihr, die Menschen.
Hört
auf, Kleinsttiere, das Bodenleben, zu töten durch künstliche
Düngemittel, auch durch Exkremente und dergleichen!
Hört
auf, Wälder abzuholzen, abzubrennen und den Tieren in Wald und Flur
den Lebensraum zu nehmen. Gebt ihnen ihren Lebensraum, Wälder, Felder
und Wiesen, zurück; anderenfalls wird euer Schicksal, das ihr euch
selbst auferlegt habt, euer Haus und Hof und eure Ernährungsquellen
wegnehmen durch weltweite Katastrophen, die ihr selbst geschaffen habt
durch euer Verhalten gegen das Leben, gegen die Reiche der Natur,
einschließlich der Tiere.
Sollten
die Menschen Meine Worte abermals dem Wind übergeben, dann wird für
sie der Sturm, das weltweite Schicksal, einsetzen und die Menschen zu
Hunderttausenden hinwegraffen – zum einen durch weltweite
Katastrophen, zum anderen durch Krankheiten, die ähnlich wie Seuchen
über sie hereinbrechen und die sie durch ihre Abkehr von jeglicher
geistigen Ethik und Moral den Tieren auferlegt haben ...
Mein
Wort ist gesprochen. Die weltweite Apokalypse ist im Gange. Wer nicht
hören will, wird in immer kürzeren Abständen seine geschaffenen
Ursachen als Wirkungen fühlen. Ich habe die Erde mit ihren Pflanzen,
Tieren und Mineralien zu Mir erhoben. Wer weiterhin an die Mutter Erde
mit all ihren Lebensformen Hand anlegt, der wird die Wirkungen spüren.
Hört auf, zu quälen, zu töten und zu morden!
Hört
auf, ihr Menschen, mit eurem bestialischen Verhalten, das
ausschließlich euch trifft und kein anderes Wesen; denn was ihr den
Geringsten eurer Mitgeschöpfe antut, das tut ihr Mir an und euch
selbst.
Es ist
genug! Kehrt um, sonst setzt sich die Ernte fort, die eure Saat ist
...«
Schon vor
etwa 20 Jahren erkannte Hubert Weinzirl, ehemaliger BUND-Vorsitzender,
daß es mit der Jagd zu Ende geht, denn er sprach: »Jedes Ding hat
seine Zeit. Die Zeit für die Jagd ist abgelaufen.«
Wie recht
er damals schon hatte! Und nun ist nicht nur die Zeit für die Jagd
abgelaufen, sondern die Zeit auch für den Menschen, der seine
Gesinnung und sein Verhalten gegenüber den Tieren und den Naturreichen
nicht ändert und z.B. weiterhin das Fleisch seiner Mitgeschöpfe
verzehrt.
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Mahnende Stimmen
durch die Jahrtausende
An
mahnenden Stimmen hat es nie gefehlt. Deshalb im Folgenden eine
Zusammenstellung von Aussagen bedeutender Männer und Frauen ihrer
Zeit, beginnend mit dem großen alttestamentarischen Propheten Jesaja,
durch den Gott z.B. sprach: »Und wenn ihr schon eure Hände
ausbreitet, verberge ich doch meine Augen vor euch; und ob ihr schon
viel betet, höre ich euch doch nicht, denn eure Hände sind voll Blut.
Waschet, reiniget euch, tut euer böses Wesen von meinen Augen, laßt ab
vom Bösen; lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helfet dem
Unterdrückten.«
Und:
»Wer einen Ochsen schlachtet, ist eben als einer, der einen Menschen
erschlüge; wer ein Schaf opfert, ist als der einem Hund den Hals
bräche ... Solches erwählen sie in ihren Wegen, und ihre Seele hat
Gefallen an ihren Greueln.«
Von dem
Propheten Hosea sind folgende Worte überliefert: »Ihr Opfer
schlachten und Fleisch fressen ist mir ein Greuel, und der Herr hat
kein Gefallen daran, sondern wird ihrer Missetaten gedenken und sie
für ihre Missetaten heimsuchen.« Was hier als »Heimsuchung Gottes«
bezeichnet wird, ist nichts anderes als das Gesetz von Saat und Ernte,
von Ursache und Wirkung.
Dem
griechischen Philosophen und Mathematiker Pythagoras, der im 6.
Jahrhundert vor Christus lebte, war das Kausalgesetz ebenfalls
geläufig. Er warnte: »Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt
auf den Menschen wieder zurück.
Wer mit
dem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt und beim Brüllen der
Angst taub bleibt, wer kaltblütig das schreiende Böcklein
abzuschlachten vermag und den Vogel verspeist, dem er selber das
Futter gereicht hat – wie weit ist ein solcher noch vom Verbrechen
entfernt?«
Laotse
(ca. 3. – 4. Jahrhundert v.Chr.), chinesischer Philosoph, mahnte:
»Seid gut zu den Menschen, zu den Pflanzen und zu den Tieren! Hetzt
weder Menschen noch Tiere, noch fügt ihnen Leid zu.«
Mit Jesus,
dem Christus, kam die große Liebe und Barmherzigkeit Gottes auf diese
Erde. Von Ihm sind viele Aussagen und Begebenheiten überliefert, die
von Seiner Liebe zu allen Geschöpfen künden. In der Bibel ist freilich
darüber nichts zu finden. Im Gegensatz dazu finden sich viele
Beispiele für die Tierliebe Jesu im »Evangelium des Vollkommenen
Lebens« und im »Evangelium Jesu«, das seit 1989 Bestandteil
des großen Offenbarungswerkes Christi »Das ist Mein Wort«, ist:
»Jesus
heilt ein Pferd
Es
geschah, daß der Herr aus der Stadt zog und mit Seinen Jüngern über
das Gebirge ging. Und da kamen sie an einen Berg mit sehr steilen
Wegen. Dort begegneten sie einem Mann mit einem Lasttier.
Das
Pferd aber war zusammengebrochen, denn es war überlastet. Der Mann
schlug es, bis das Blut floß. Und Jesus trat zu ihm hin und sprach:
„Du Sohn der Grausamkeit, warum schlägst du dein Tier? Siehst du denn
nicht, daß es für seine Last viel zu schwach ist, und weißt du nicht,
daß es leidet?“
Der
Mann aber erwiderte: „Was hast Du damit zu schaffen? Ich kann mein
Tier schlagen, so viel es mir gefällt; denn es gehört mir, und ich
kaufte es für eine schöne Summe Geldes. Frage die, die bei Dir sind,
sie sind aus meiner Nachbarschaft und wissen es.“
Und
einige von den Jüngern antworteten und sagten: „Ja, Herr, es ist so,
wie er sagt, wir waren dabei, als er das Pferd kaufte.“ Und der Herr
erwiderte: „Sehet ihr denn nicht, wie es blutet, und höret ihr nicht,
wie es stöhnt und jammert?“ Sie aber antworteten und sagten: „Nein,
Herr, wir hören nicht, daß es stöhnt und jammert!“
Und der
Herr wurde traurig und sprach: „Wehe euch, der Stumpfheit eures
Herzens wegen hört ihr nicht, wie es klagt und schreit zu seinem
himmlischen Schöpfer um Erbarmen, und dreimal Wehe über den, gegen den
es schreit und stöhnt in seiner Qual!“
Und Er
schritt weiter und berührte das Pferd, und das Tier erhob sich, und
seine Wunden waren geheilt. Aber zu dem Manne sprach Er: „Gehe nun
deinen Weg und schlage es künftig nicht mehr, wenn auch du Erbarmen zu
finden hoffest.“«
»Wehe
den Jägern!
Als
Jesus mit einigen Jüngern dahinging, begegnete Er einem Manne, der
Hunde zur Jagd auf andere Tiere abrichtete; und Er sprach zu dem
Manne: „Warum tust du das?“ Und der Mann entgegnete: „Weil ich davon
lebe. Was für einen Nutzen haben diese Tiere denn? Diese Tiere sind
schwach, die Hunde aber sind stark.“ Und Jesus sprach zu ihm: „Dir
fehlt es an Weisheit und Liebe. Siehe, jedes Geschöpf, welches Gott
erschaffen hat, hat seinen Sinn und Zweck. Und wer kann sagen, was
Gutes in ihm ist und zu welchem Nutzen für dich oder die Menschheit?
Und für
dein Auskommen: Siehe die Felder, wie sie wachsen und fruchtbar sind,
und die fruchttragenden Bäume und die Kräuter! Was willst du noch mehr
als das, was dir die ehrliche Arbeit deiner Hände gibt? Wehe den
Starken, die ihre Stärke mißbrauchen! Wehe dem Schlauen, der die
Geschöpfe Gottes verwundet! Wehe den Jägern! Denn sie sollen selbst
gejagt werden.“
Und der
Mann war sehr erstaunt und ließ davon ab, die Hunde zur Jagd
abzurichten, und lehrte sie, Leben zu retten und nicht, es zu
verderben. Und er nahm die Lehre Jesu an und wurde Sein Anhänger.«
Jesus
sprach auch gegen das Fleischessen:
»Ich
aber sage euch: Vergießet kein unschuldiges Blut, noch esset das
Fleisch. Seid aufrichtig, liebet die Barmherzigkeit und tut recht, und
eure Tage werden lange währen im Lande.«
Und Er
sagte auch:
»Ich
Bin gekommen, die Opfer und die Blutfeste abzuschaffen. Wenn ihr nicht
aufhören werdet, Fleisch und Blut der Tiere zu opfern und zu
verzehren, so wird der Zorn Gottes nicht aufhören, über euch zu
kommen; ebenso wie er über eure Vorfahren in der Wüste gekommen ist,
die dem Fleischgenusse frönten und von Fäulnis erfüllt und von Seuchen
aufgezehrt wurden.«
Einer der
Kirchenväter, Hieronymus (331-420 n.Chr.), wußte noch zu berichten:
»Der
Genuß des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt. Aber seit der
Sintflut hat man uns die Fasern und die stinkenden Säfte des
Tierfleisches in den Mund gestopft ... Jesus Christus, welcher
erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang
verknüpft, so daß es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu
essen.«
Paulus war
es, der in seinem Brief an die Römer schrieb: »Wir wissen, daß auch
die ganze Schöpfung mitseufzt und mitleidet bis zu diesem Augenblick.
Die Kreatur harrt ängstlich darauf, daß die Menschen sich als Söhne
Gottes offenbaren. Denn auch die Kreatur soll einst frei werden von
der Versklavung an den Kreislauf der Vergänglichkeit zur
ursprünglichen Freiheit der Kinder Gottes.«
Johannes
Chrysostomus (354-407 n.Chr.) schildert, wie eine Gruppe der damaligen
Christen lebte:
»Keine
Ströme von Blut fließen bei ihnen; kein Fleisch wird geschlachtet und
zerhackt ... – Bei ihnen riecht man nicht den schrecklichen Dunst des
Fleischmahles ..., hört man kein Getöse und wüsten Lärm. Sie genießen
nur Brot, das sie durch ihre Arbeit gewinnen, und Wasser, das ihnen
eine reine Quelle darbietet. Wünschen sie ein üppiges Mahl, so besteht
ihre Schwelgerei aus Früchten, und dabei empfinden sie höheren Genuß
als an königlichen Tafeln.«
Die
meisten Menschen leben in den Tag hinein. Sie gehen in eine Kirche,
hören unter Umständen eine Predigt. Sie selbst jedoch gewinnen keine
Klarheit über sich selbst. Deshalb stellen sie auch selten die Frage:
Was ist der Mensch?
Im
Universellen Leben lernen wir die Wahrheit als Ganzes zu sehen, das
heißt: Woher komme ich, und wohin gehe ich? Gerade im Universellen
Leben lernen wir auch, die unumstößlichen Gesetze Gottes zu verstehen
und die Schöpfung, die darin verankert ist. In der Schöpfung Gottes
erkennen wir den Willen Gottes, der unabänderlich und unumgänglich
ist.
Wir
sprechen von der Materie, von der Verdichtung, und viele fühlen sich
ihr zugehörig, gleichsam als Kind der Materie. Aus der Physik wissen
wir, daß alle Dinge letztlich nichts anderes als Schwingungen und
Impulse eines unsichtbaren Energiefeldes sind und daß jeder Mensch
Schwingung ist. Die scheinbare Festigkeit, die wir Materie nennen,
beruht also auf nichts anderem als auf Schwingung.
Das
göttliche Wesen ist feinstofflich, der Mensch ist grobstofflich.
Solange wir uns dem Geist in uns nicht zuwenden und das absolute,
unumstößliche Gesetz nicht anerkennen und erfüllen, existieren Mensch
und Welt in einem kontinuierlichen Verdichtungsprozeß.
Die ewige
Schöpfung beinhaltet auch die Naturgesetze. In dem mächtigen
Naturgesetz ist jedes Gräslein, jede Blume, jeder Strauch, jedes Tier
und ebenso jedes Mineral ein Bestandteil des Lebens. Die Mutter Erde
mit allen Lebensformen ist im Schöpfer, im Gesetz der Natur. Die
Schöpfung, einschließlich des Naturgesetzes, ist die Vollkommenheit
Gottes, die unumstößlich ist.
Der Mensch
glaubt, in die Naturgesetze eingreifen zu müssen. Wenn wir die Welt
betrachten, die der Mensch so gemacht hat, wie sie heute ist, müssen
wir erkennen und letzten Endes eingestehen, daß sich der Mensch selbst
immer mehr schadet. Er leidet unter seiner eigenen zerstörerischen
Selbstsucht. Der Mensch kann die Gesetze der Natur nicht verändern,
sie sind unverrückbar. Seine Zuwiderhandlung ist sein Schicksal.
Sehr viele
Vergehen des Menschen gegen das Naturgesetz beruhen auf der Mißachtung
der Geschöpfe Gottes, der Tiere, von denen Charles Darwin (1809-1882)
sagte: »Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz,
Glück und Unglück.«
Das Jagen
und Töten von Tieren ist ein besonders verwerfliches Fehlverhalten von
Menschen gegenüber der Schöpfung Gottes und gegenüber den
Naturgesetzen. Ein solches Tun steht im Widerspruch zu den lichten
Kräften im Innersten der Seele des Menschen, die im Erdenleben zur
Entfaltung kommen möchten. Der Mensch, der Tiere willentlich umbringt,
handelt gegen sein wahres Sein und erniedrigt sich, begibt sich also
seiner Menschenwürde.
Erasmus
von Rotterdam (1465-1536), Humanist und Schriftsteller,
charakterisierte mit scharfen Worten »die Jagdwütigen, denen nichts
über die Tierhetze geht und die ein unglaubliches Vergnügen zu
empfinden meinen, sooft sie den widerwärtigen Schall der Jagdhörner
und das Gebell der Meute hören ... Wenn sie dann ein Stückchen von dem
Fleisch des Wildes kosten, kommen sie sich vollends fast geadelt vor.
Während diese Menschen bei ständiger Jagd und Fresserei im Grunde nur
ihre eigene Entartung erreichen, meinen sie doch, ein königliches
Leben zu führen.«
Weitere
Menschen mit Geist und Herz sprachen sich ebenfalls nicht nur gegen
die Jagd aus, sondern kommentierten auch jene, die an wehrlosen
Geschöpfen ihren Ungeist verüben. Theodor Heuss (1884-1963), erster
Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland: »Jagd ist nur eine
feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen
Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher
Geisteskrankheit.«
Von George
Bernhard Shaw, dem irischen Dramatiker, der 1950 den Nobelpreis
erhielt, stammt die Aussage: »Wenn der Mensch den Tiger umbringen
will, nennt man das Sport. Wenn der Tiger den Menschen umbringen will,
nennt man das Bestialität.« Shaw stellte schlicht fest: »Tiere sind
meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht.«
Alexander
von Humboldt (1769-1859), namhafter Naturforscher, sagte folgendes:
»Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauer und
tausend Gärtner. Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung
noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der
kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.«
Richard
Wagner (1813-1883), deutscher Komponist, äußerte sich folgendermaßen:
»War uns der Anblick des den Göttern geopferten Stieres ein Greuel
geworden, so wird nun in sauberen, von Wasser durchspülten
Schlachthäusern ein tägliches Blutbad der Beachtung aller derer
entzogen, die beim Mittagsmahl sich die bis zur Unkenntlichkeit
hergerichteten Leichenteile ermordeter Haustiere wohlschmecken lassen
sollen. Es sollte uns fortan nur daran gelegen sein, der Religion des
Mitleidens, den Bekennern des Nützlichkeitsdogmas zum Trotz, einen
kräftigen Boden zu neuer Pflege bei uns gewinnen zu lassen. Was
erwarten wir denn von einer Religion, wenn wir das Mitleid mit den
Tieren ausschließen?«
Bertha von
Suttner (1843-1914), Pazifistin, Friedensnobelpreis 1905: »Meiner
Überzeugung nach wird auch einst die Zeit kommen, wo niemand sich wird
mit Leichen ernähren wollen, wo niemand mehr sich zum
Schlächterhandwerk bereit finden wird. Wie viele unter uns gibt es
schon jetzt, die niemals Fleisch äßen, wenn sie selber das Messer in
die Kehle der betreffenden Tiere stoßen müßten!»
»Von
hundert gebildeten und feinfühlenden Menschen würden schon heute
wahrscheinlich neunzig nie mehr Fleisch essen, wenn sie selber das
Tier erschlagen oder erstechen müßten, das sie verzehren.«
»Wer
die Opfer nicht schreien hören, nicht zucken sehen kann, dem es aber,
sobald er außer Seh- und Hörweite ist, gleichgültig ist, daß es
schreit und zuckt – der hat wohl Nerven, aber Herz hat er nicht.«
Die Jäger
stören die Qualen der angeschossenen oder verendenden Mitgeschöpfe
offenbar nicht. Das läßt auf die Verfassung ihrer Nerven wie auf die
ihres Herzens schließen ...
Dazu paßt
ein Wort des französischen Schriftstellers und Philosophen François
Voltaire (1694-1778):
»Die
Jagd ist eines der sichersten Mittel, das Gefühl der Menschen für ihre
Mitgeschöpfe abzutöten.«
Die
bekannte deutsche Schriftstellerin Luise Rinser (*1911) analysiert:
»Es ist
die Anonymität unserer Tieropfer, die uns taub macht für ihre
Schreie.«
»Heute
sehen wir nichts mehr vom qualvollen Leben und Sterben des
Schlachtviehs. Das geht automatisch vor sich. Eben noch ein Tier, im
nächsten Augenblick schon zerteiltes Fleisch: unsere Nahrung. Unsere
Art von Kannibalismus.«
»Es
wird lange dauern, bis die Menschheit begriffen hat, daß nicht nur die
Völker der Erde ein Volk sind, sondern daß Menschen, Pflanzen und
Tiere zusammen „Reich Gottes“ sind und daß das Schicksal des einen
Bereichs auch das Schicksal des anderen ist.«
Dies alles
macht deutlich, auf welches Niveau sich der Mensch begibt, der Tieren
schadet, Tiere tötet oder diesem Frevel durch Fleischgenuß oder durch
sein Stillschweigen Vorschub leistet.
So sagte
Joseph von Görres (1776-1848), ein Schriftsteller der Romantik,
überaus zutreffend:
»Wer
über das gewöhnliche Leben hinaus will, der scheut blutige Nahrung und
wählt nicht den Tod zu seinem Speisemeister.«
Dem
griechischen Arzt Empedokles, der im 3. Jahrhundert vor Christus
lebte, werden die folgenden Worte zugeschrieben:
»Es ist
die größte Befleckung, Leben zu entreißen und edle Glieder
hineinzuschlingen.«
Carl
Anders Skriver (1903-1983), Philosoph und Autor, spricht von der Ethik
der Ernährung. Diese »zielt ab auf die Reinheit der Hände von
Bluttat, die Reinheit unter der Haut und die Reinheit des Herzens.
Aber von Reinheit des Herzens kann keine Rede sein bei einem unreinen
Allesesser, der sich keine Gedanken und keine Gewissensbisse macht
über die grauenhaften Verbrechen an der Tierwelt, die täglich in der
christlichen Welt geschehen, nur für die Zwecke der menschlichen
Ernährung.«
Wie
wesentlich das Verhältnis zur Tierwelt für die Charakterbildung, für
Klarsicht und kritisches Urteilsvermögen ist, geht aus folgenden
Worten von Theodor Heuss hervor:
»Je
früher unsere Jugend von sich aus jede Roheit gegen Tiere als
verwerflich anzusehen lernt, je mehr sie darauf achtet, daß aus Spiel
und Umgang nicht Quälerei wird, desto klarer wird auch später ihr
Unterscheidungsvermögen werden, was in der Welt der Großen Recht und
Unrecht ist.«
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Der Fallgedanke – gigantisch in seinen Folgen.
Christus brachte die Wende
In diesem Gabriele-Brief war schon viel vom Fall, insbesondere vom
Fallgedanken, die Rede. Da liegt die Frage nahe: Wie konnte es zum
Fallgeschehen kommen?
Der Fallgedanke, der leider in seinen Folgen gigantisch war und noch
ist, kann im Hinblick auf die Vielseitigkeit und Vielschichtigkeit
hier nur allgemein und mit wenigen Worten erklärt werden. Der Fall
wider Gott ging vom Zentrum des Reiches Gottes aus, vom Heiligtum.
Daraus ergab sich die Trennung eines Teils der Schöpfung von Gott, von
der göttlichen Einheit und Seiner Ordnung. Diese Abspaltung wird nicht
ewig währen – Christus hat dieser unheilvollen Entwicklung ein Ende
gesetzt durch Seine Erlösertat. Die Wende, die Rückführung alles
Gefallenen, hat somit begonnen. Die Zeitenwende, in der sich Erde und
Menschheit befinden, läßt mehr und mehr deutlich werden, wohin es
geht: In die Zeit des Lichts, die Zeit des Geistes – in die Zeit des
Christus. In
unserer Zeit ist bereits das Licht der Himmel auf die Erde gekommen im
Wort der Wahrheit, dem Prophetischen Wort. So reicht Gott, der ewige
Geist, jedem Menschen die Hand. Wer sie wahrlich ergreift, erschließt
das Reich Gottes in seinem Inneren. Die Erde ist im Begriff, sich von
allem Gottwidrigen zu reinigen. Nach diesen Prozessen wird sich das
Friedensreich Jesu Christi über die ganze Erde ausbreiten. Christus,
der Friedefürst, wird der Herrscher sein.
Der Fall ist mit dem Verstand oder gar mit dem Intellekt nicht zu
erfassen.
Man fühlt letztlich nur mit dem Herzen das Geschehen und welche
Auswirkungen diese Ursachen hatten und haben. Der analytische Denker
mit Verstand und Herz wird rasch erkennen, welch entscheidende
Bedeutung dem absoluten freien Willen zukommt, den Gott den
ausgereiften Wesen der Himmel, den Geistwesen, gegeben hatte, über den
nun auch das verschattete Wesen, der Mensch, verfügt. Diese
Gegebenheit ist die Grundlage, um die Ausmaße des Falls einigermaßen
verstehen zu können.
Der Fall begann durch ein göttliches Wesen, das sein wollte wie Gott:
allstrahlendes, schöpferisches Licht. Das Begehren, der Anspruch, sein
zu wollen wie Gott, setzt sich bis in die heutige Zeit fort: »ich
will, wie ich will – nicht, wie Gott es will!«
Ein abwegiger Willenszug, wie Gott sein zu wollen, ein »Gedanke«, wie
wir sagen, der sich gegen Gott, den Schöpfer aller reinen göttlichen
Wesen und Lebensformen, richtete, löste also eine Entwicklung von
gigantischer kosmischer Tragweite aus – den Fall, der zur
Leidensquelle vieler Seelen und Menschen wurde.
Gott ist und bleibt alldurchstrahlendes, ewiges Licht, ewiges Gesetz
der Liebe, der Einheit und der Freiheit. Der egoistische Gedanke, der
Fallgedanke – »ich will, wie ich will!« – ist der Schatten.
Bekanntlich kann im Schatten wenig oder gar nichts gedeihen; wir
brauchen das Licht. Ohne Licht kein Wachstum und keine Reife. So ist
es auch mit uns Menschen. Wer im Schatten bleibt, wer sich gegen den
Willen Gottes stellt, wer Seine Gebote mißachtet, der schafft seinen
eigenen Leidensquell, Krankheit, Leid, Not und Siechtum. Wer sich
herausentwickelt, der erlebt das Licht, die Wärme, das Glück des
Wachsens, Gedeihens und Reifens im Geiste Gottes.
Noch einmal: Gott ist allströmendes Gesetz, absolutes, allströmendes
Licht der Liebe und Nächstenliebe, der Einheit, Freiheit und Weisheit.
Die göttlichen Wesen, die aus Gottes Allgesetz hervorgingen und in
diesem leben, sind Wesen der All-Liebe, der All-Nächstenliebe, der
Einheit, Weisheit und Freiheit. Es sind göttliche Wesen, doch sie sind
nicht Gott selbst.
Gott, der ewige All-Eine, ist der Schöpfer der göttlichen Wesen, die
auch als Geistwesen bezeichnet werden. Gott ist der Schöpfer der
reinen Planeten und Welten. Er ist der Schöpfer aller Tiere, Pflanzen
und Mineralien im reinen Sein. Gott ist also Schöpfer aller reinen
Formen und Schöpfer des vollkommenen Universums.
Ein göttliches Wesen, das durch den Gegensatzgedanken, wie Gott sein
zu wollen, zum Fallwesen wurde, konnte mit seinen Fallgedanken, gleich
seinem Fallwillen, in der Absolutheit, im reinen Sein, in der reinen
Schöpfung, nicht mehr verweilen. Durch das Gegensätzliche, das dieses
Wesen gegen Gottes Werk, Seine Schöpfung, aufbaute, glitt es immer
mehr von der Ewigkeit ab und fiel. Im Verlauf seines Falles – die
kirchliche Schöpfungsgeschichte berichtet von der »Vertreibung aus dem
Paradies« – steckte das Fallwesen, das wir Satana nennen können, mit
seiner Vorstellung, wie Gott sein zu wollen, einige weitere göttliche
Wesen an, die sich dann, wie Satana, gegen Gott und Seine Schöpfung
auflehnten. Sie und ihre Gleichgesinnten wurden dann vom Träger des
göttlichen Willens, den wir Menschen Michael nennen, aus der Ewigkeit,
dem »Paradies«, geleitet.
Der Ewige,
dessen Gesetz die Liebe, Nächstenliebe, Einheit und Freiheit ist, gab
den Fallwesen, Seinen Kindern, Teile geistiger Sonnen und Planeten mit
auf ihren Weg. Diese Teilplaneten trugen, wie alle geistigen Planeten,
Mineralien, Pflanzen und Tiere, weil diese zur Einheit, zum Leben
gehören. Außerhalb des reinen Seins, des Reiches Gottes, dort, wo der
mächtige Geist Seinen Schöpfungsgedanken noch nicht zur Vollendung
gebracht hat, fanden die Teilplaneten ihren Platz. Sie wurden zu
Wohnstätten der Fallwesen.
Durch ein
Streben der Fallwesen, das bewußt und stetig gegen das Gesetz Gottes,
die Liebe und Einheit, gerichtet war, baute sich in diesen Bereichen
der Fallgedanke weiter auf und aus. Die Abkehr vom Reich Gottes, die
Willensspirale, sein zu wollen wie Gott, führte zu einer
fortschreitenden Verdichtung der Sonnen und Planeten. Den einzelnen
Verdichtungsphasen gingen jeweils unvorstellbare Eruptionen voraus.
Die Wissenschaft spricht vom »Urknall«, was letztlich nichts anderes
ist als eine Neubildung für den Fall. Im Verlauf dieser Entwicklung
verdichteten und verschatteten, gleichsam verdunkelten sich die
Fallwesen ebenfalls immer mehr, sowohl im Charakter als auch in der
Gestalt.
In
unvorstellbaren, gigantischen Umwandlungsprozessen – der Mensch
spricht von »Zeiten« – kristallisierte sich die Materie heraus und
somit der Wohnplanet Erde, auf dem sich, entsprechend der Verdichtung,
die Menschenwesen herauskristallisierten, die nichts anderes sind als
formgewordene Hüllen, in denen das mehr oder weniger belastete
Fallwesen wirkt, das infolge der Verschattung und peripheren
Verdichtung »Seele« genannt wird. Die verkörperte, gleichsam
»umkörperte« Seele ist dann als Ganzes »der Mensch«.
Weil Gott die Einheit ist, besteht auch in der Absplitterung, in der
Materie, die Einheit von Mensch, Seele, Mineralien, Natur und Tieren.
Die
Fallwesen waren und sind zum Teil heute noch bestrebt, die göttliche
Schöpfung aufzulösen. Die Kriege, die nichts anderes sind als
Brudermord, und die Kriege gegen Tiere, das Quälen, Töten und Morden
von Tieren, das Verhalten gegen die Natur, gegen die gesamte Mutter
Erde, den Planeten, sind eine Ausgeburt des Falls: der Fallgedanke,
alle Formen aufzulösen und deren geistige Substanz als fließende
Energie in den Ätherstrom zurückzuführen, der als Ganzes Gott, das
strömende Gesetz, ist.
Jesus, der Christus, hat auf Golgatha durch Sein »Vollbracht« jede
Möglichkeit der Auflösung aufgehoben. Durch die Tatkraft des
Vollbracht wurde Jesus, der Christus, der Erlöser aller Menschen und
Seelen und der Befreier der Tierwelt von Knechtschaft, Quälerei und
Mord. Keine Lebensform kann aufgelöst werden dank der Kraft der
Erlösung. Diese bewirkt, daß alle ins Negative heruntertransformierten
Energien wieder in reine, hochschwingende, göttliche Energie
zurückgeführt, also umgewandelt werden. Jesus, der Christus, ist somit
der Weg ins Vaterhaus.
Aufgrund des Gesetzes von Saat und Ernte, das den freien Willen
beinhaltet, aber auch die Verantwortung für das niedere Tun, kann der
Mensch zwar gegen Menschen, Tiere, Pflanzen, den Wohnplaneten Erde
vorgehen. Das Göttliche, der Geist in allem, jedoch kann nicht
aufgelöst werden; es ist geschützt durch die Kraft der Erlösung. Nach
dem ehernen Gesetz der Einheit wird alles wieder zur Einheit
zurückkehren. Das erfolgt nicht im Kampf gegen Gott, nicht durch
Kriege und Zerstörung, sondern durch die Erkenntnis, daß Gott die
Liebe, die Nächstenliebe, die Weisheit, Einheit und Freiheit ist.
Jeder
Mensch trägt in sich, in seiner Seele, die Absolutheit, das ewige
Gesetz. Das ewige Gesetz ist Einheit. Deshalb heißt es: Keine Freiheit
ohne Liebe, und keine Liebe ohne Freiheit. Infolgedessen beinhaltet
das ewige Gesetz die Freiheit, was besagt, daß jedes Geistwesen
absolut frei ist und somit auch jeder Mensch. Jeder Mensch kann sich
frei entscheiden: für Gottes Gesetz, das in jedem Menschen und in
jeder Seele das göttliche Erbe, das göttliche Wesen, ist – oder gegen
Gott, indem der Mensch das allzumenschliche, angehäufte, gleichsam
geschaffene Brutalgesetz anwendet, das Gesetz von Ursache und Wirkung.
Es ist das Fallgesetz; es beruht auf der Trennung von der Einheit und
ist darauf angelegt, den Einzelnen – über Erfahrung der Wirkungen und
die daraus erwachsende Selbsterkenntnis – mit Hilfe der Kraft des
Erlösers, Christus, Schritt für Schritt in die Einheit zurückzuführen.
Ich wiederhole: Die Freiheit überträgt dem Menschen die Verantwortung
für sein Tun, ebenso für sein Unterlassen des Guten. |
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Der Fallgedanke bedeutet Trennung von der Einheit:
ich will – für mich!
Jeder ist sich selbst der Richter
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Das Tier: ein wunderbares Geschöpf aus Gottes Hand ...
Lernen, die Tiere zu verstehen
Jedes Tier
ist für sich ein wunderbares Geschöpf aus Gottes Hand – von Gott
gegeben, damit wir Menschen die Einheit wiederfinden, die das Gesetz
des Lebens ist.
Das Verhalten der Tiere entspricht dem, was die Jäger als ihr
Fachwissen ausgeben, oder gar ihrem Jägerlatein, nur so lange, wie
Tiere gejagt, gehetzt, gemästet, abgeknallt, als Schlachttiere auf
brutale W | |