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Für gute Analytiker:
Wer sitzt auf dem Stuhl Petri? (1)
Die Diktatur des Stuhles Petri
fußt auf den heidnischen Priesterreligionen.
Eklatante Widersprüche im Alten Testament
Inhalt:
Lehren das Alte und Neue Testament „sicher, getreu
und ohne Irrtum die Wahrheit“?
Das Priestertum ist heidnischen Ursprungs.
Priester sollten die Götter gnädig stimmen. Es ging immer um äußeres
Tun: rituelle Kulte, magische Praktiken, Tier- und Menschenopfer
Die wahren Gottespropheten und Jesus warnten vor
den Priestern
Jesus von Nazareth war für die Tiere. Er gebot,
kein Fleisch zu verzehren, Tiere nicht zu töten
Sind die Aussagen der Bücher Mose glaubwürdig? Ihr
Text ist erst im 6. Jahrhundert v.Chr. von Priestern geschrieben worden
„Heilige Gewänder“ für Priester, eine Anweisung
Gottes? Oder dämonische Infiltration, um den Priestern Vorrechte und
eine Sonderstellung im Volk zu sichern? Eklatante Widersprüche zu den
Aussagen von Jesus
Opferrituale heute? – Angeregt durch satanische
Energien, sind gerade die großen kirchlichen Feiertage Schlachtfeste
sondergleichen. Befürwortet vom Stuhl Petri, werden auch Millionen von
Tieren in Tierversuchen „geopfert“
Gott, der wahre All-Eine, ist derselbe, vor
Jahrtausenden, heute, morgen – in alle Ewigkeit. – Die Kirche befand
sich immer auf der Seite der heidnischen Priesterreligionen und
entschied sich gegen Christus
Wer der Sichtweise der Kirche oder den Priestern
widerspricht, „der soll sterben“. – Die mörderischen Anweisungen des
Alten Testamentes gelten laut katholischem Katechismus und evangelischer
Lehre immer noch!
Der Glaube der ungebildeten Masse wächst, wenn
„die Autorität des Heiligen Stuhls sichtbar wird in majestätischen
Gebäuden, die von Gott geschaffen scheinen“ – so spricht ein Papst! Und
was sagte Jesus?
Die Kirche erfand die Dogmen, um Menschen
einzuschüchtern und einen Vorwand zu haben, gegen Abweichler vorzugehen
Glaubenssätze der Kirche sind dazu da, deren Macht
aufrechtzuerhalten, die Diktatur der Kirche durchzusetzen
Der Ausweg aus dem Dilemma: „Gehet hinaus aus ihr,
mein Volk ...“
Dies ist die erste Folge einer Sendereihe der Urchristen
im Universellen Leben. Wir sind weder katholisch noch lutherisch.
Urchristen sind Menschen, die sich auf Christus berufen, der uns vor
2000 Jahren als Jesus von Nazareth eine praktische und geniale Lehre
brachte, deren Anwendung den Menschen zu Glück, Freiheit und Frieden
führt.
Ob Sie, liebe Zuhörer, liebe Leser, eine Gemeinsamkeit zwischen Jesus
von Nazareth, dem jungen Mann, der als geistiger Revolutionär ein Mann
des Volkes war, und dem Stuhl Petri mit all seinen verstaubten Riten,
Dogmen, Kulthandlungen und all dem Pomp finden, überlassen wir Ihnen
selbst.
Wenn es nach dem Stuhl Petri ginge, dann müßte Gott schweigen, denn Herr
Ratzinger hat bereits im Jahre 2000 in der Erklärung „Dominus Iesus“
festgelegt: „... es ist keine neue öffentliche Offenbarung mehr zu
erwarten ...“ Und Herr Ratzinger wußte, warum er dies schrieb, denn
Gott, der Ewige, hat sich von keinem selbsternannten Stellvertreter
einen Maulkorb verpassen lassen. Zu allen Zeiten nahm Gott sich Menschen
und machte sie zu Seinen Sprachrohren. Und so spricht Gott heute wieder
durch Gabriele, Seine Prophetin und Botschafterin, zu den Menschen.
Was sagt heute Gott zum Stuhl Petri? Das lebendige Wort Gottes entlarvt
den Stuhl Petri. Wenn Sie möchten, erhalten Sie kostenlose
Informationen. Dazu schreiben Sie bitte an das Universelle Leben,
Postfach 5643 in 97006 Würzburg in Deutschland.
Unsere Gesprächsrunden stehen also unter dem Thema „Für gute
Analytiker – Wer sitzt auf dem Stuhl Petri?“ Hier die Wiedergabe des
Inhalts, erste Folge.
In den ersten Monaten des Jahres 2005 erlebte die Welt ein lange
andauerndes Medienspektakel in Rom: Zunächst beim Tod des früheren
Inhabers des Stuhles Petri, dann bei der Einsetzung seines Nachfolgers.
Ganz vereinzelt klang in den pompösen Feierlichkeiten auch einmal der
Name „Jesus“ oder „Christus“ an. Sehr viel äußerer Prunk, äußerer Pomp,
äußere Pracht und äußerer Reichtum wurden zur Schau gestellt.
Im Folgenden gehen wir den Fragen nach: Was steckt eigentlich hinter dem
Stuhl Petri, der sich in Rom so anhaltend feiern läßt? Wie hat sich der
Stuhl Petri in der Vergangenheit präsentiert? Was sind seine Absichten?
Und: Was haben wir noch von ihm zu erwarten?
Lehren das Alte und Neue Testament
„sicher, getreu und ohne Irrtum die Wahrheit“?
Bei der Klärung dieser Fragen könnte uns eine Erklärung
helfen, die der derzeitige Inhaber des Stuhles, Herr Ratzinger, im Jahre
2000 unter dem Titel „Dominus Iesus“ abgegeben hat. In diesem Dokument
schreibt er über die Bibel:
„Das Zweite Vatikanische Konzil greift in der dogmatischen
Konstitution über die göttliche Offenbarung diese Überlieferung auf und
lehrt:
»Aufgrund apostolischen Glaubens gelten unserer heiligen Mutter, der
Kirche, die Bücher des Alten wie des Neuen Testamentes in ihrer Ganzheit
mit allen ihren Teilen als heilig und kanonisch, weil sie, unter der
Einwirkung des Heiligen Geistes geschrieben, Gott zum Urheber haben und
als solche der Kirche übergeben sind.« Diese Bücher »lehren sicher,
getreu und ohne Irrtum die Wahrheit, die Gott um unseres Heiles willen
in heiligen Schriften aufgezeichnet haben wollte«.“
Herr Ratzinger verweist uns also auf die Bibel als verbindliche
Grundlage des Stuhles Petri. Nun wird so mancher sagen: „Natürlich, das
weiß man ja, daß die Bibel die Grundlage der katholischen Kirche ist.“
Doch wer weiß eigentlich, was in dieser Bibel steht?
Das Priestertum ist heidnischen Ursprungs.
Priester sollten die Götter gnädig stimmen. Es ging immer um äußeres
Tun: rituelle Kulte, magische Praktiken, Tier- und Menschenopfer
Im Neuen Testament der Bibel sind viele Jesusworte
überliefert. Eines davon lesen wir in Matthäus 23, 8-9: „Aber ihr
sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister. Ihr
aber seid alle Brüder. Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen
auf Erden, denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.“ Aus den
vorangegangenen Versen ging hervor, daß es die Schriftgelehrten und die
Pharisäer waren, die sich gerne als „Rabbi“ bezeichnen ließen. Die
Schriftgelehrten der damaligen Zeit werden heute Priester genannt,
Pfarrer, Bischöfe, Kardinäle bis hin zum sogenannten „heiligen Vater“ –
den man ja, wie Jesus gebot, nicht Vater nennen soll.
Woher stammt der Begriff „Schriftgelehrter“? Um Priester werden zu
können, muß man „schriftgelehrt“ sein. Alle Theologen studieren das Alte
Testament, das Neue Testament und kennen sich in der Bibel aus. Die
Schriftgelehrten von heute sind also tatsächlich die Theologen, und um
Priester werden zu können, muß man Theologe sein.
Nach Seinen überlieferten Worten war Jesus, der Christus, gegen die
Schriftgelehrten. Warum? Theologie ist eine Schaffung der Institution
Kirche, so daß man von der gesamten Theologie sagen kann: Hier hat Gott
keinen Zugang mehr, sondern nur noch das Lehrwerk dieser Kirche.
Eine Aussage Jesu lautete, daß die Schriftgelehrten den Menschen das
Himmelreich verschließen, weil sie stets auf das Lehrwerk hinwiesen, das
damals vorhanden war. Die Schriftgelehrten heute weisen auf das
mittlerweile in vielen Jahrhunderten angewachsene Lehrwerk hin, und
dieses ist so kompliziert und widersprüchlich, daß man Jahre benötigt,
um es erst einmal über den Kopf, über das Gehirn aufnehmen, also
intellektuell verstehen zu können. Jesu Lehre hingegen war schlicht.
Jesus wollte, daß die Menschen in eine lebendige Beziehung zu Gott, zu
ihrem himmlischen Vater, finden.
Priester, Schriftgelehrte wie jene, gegen die Jesus, der Christus,
sprach, gab es schon vor Abraham, denn alle frühen Religionen seit der
Steinzeit pflegten rituelle Kulte und magische Praktiken. Das war so in
den Steinzeitvölkern wie auch in den sogenannten Hochkulturen. Z.B.
verehrte man im alten Ägypten eine Vielzahl von Göttern, und Priester,
die also die Schriften, die damaligen Überlieferungen, studiert hatten,
waren für die Durchführung sakraler Handlungen zuständig. Dabei handelte
es sich immer um äußere Religionen, in denen durch Rituale „Gott“
besänftigt, die Götter gnädig gestimmt werden sollten. Es geht in diesen
Religionen also nicht um eine innere Wandlung des Menschen, sondern
immer um äußeres Tun.
Zur Zeit Abrahams gab es besondere Kulte und Festlichkeiten für die
verschiedenen Gottheiten, von denen man glaubte, daß sie in ihren
Tempeln wohnten. Hier dienten ihnen menschliche Diener. Die Herrscher
der Stadt wurden als die irdischen Stellvertreter der Götter angesehen.
In Mesopotamien waren die Deutung von Vorzeichen und die Wahrsagerei
wichtige Bestandteile der Religion. Die Tieropfer sollten die Götter
gnädig stimmen, und es gibt Hinweise darauf, daß die Phönizier -
Nachkommen der Kanaaniter – Kinder opferten, oftmals die Erstgeborenen.
Alle Herrscher der Region Mesopotamiens betrachteten sich als Vertreter
der Götter, und ein großer Teil ihrer Pflichten bestand in der Ausübung
sakraler Zeremonien, die das Böse abwehren und die Gunst der Götter
herbeiführen sollten. Heute bezeichnen wir das als eine Form des
Heidentums, des Götzenkults.
Die Zentren der Kultausübung waren in der Regel die Tempel, obwohl
religiöse Feiern auch in heiligen Grotten oder auf geweihten Anhöhen
stattfanden. Die Götter waren als Statuen in den Tempeln präsent. Die
Priester waren für ihre Pflege und ihre Versorgung verantwortlich. Es
gab die verschiedensten Priester mit unterschiedlichen Funktionen wie
Verwaltung, Beschwörungen, Exorzismus, Vorzeichendeutung, Opferungen
usw. Man geht heute davon aus, daß auch der Vater Abrahams ein
Tempeldiener war, der für die Herstellung der Statuen verantwortlich
war.
Die wahren Gottespropheten und Jesus
warnten vor den Priestern
In späteren Jahren, nach Abraham, war immer noch die
Vorstellung lebendig, daß man die Götter durch Opferungen gnädig stimmen
muß, durch Opferungen meistens von Tieren, aber auch von Menschen. Unter
anderem deshalb haben die Propheten Gottes das Volk Israel immer wieder
vor den Priestern gewarnt. Z.B. lesen wir es im 5. Buch Mose, 12, 31:
„Wenn du dem Herrn, deinem Gott, dienst, sollst du nicht das Gleiche tun
wie sie [die Priester], denn sie haben, wenn sie ihren Göttern dienten,
alle Greuel begangen, die der Herr haßt. Sie haben sogar ihre Söhne und
Töchter im Feuer verbrannt, wenn sie ihren Göttern dienten.“
Und der Prophet Jeremia sagte (Jer 2,8): „Die Priester fragen nicht:
Wo ist der Herr? Sie kannten das Gesetz Gottes nicht.“ Hier haben
wir indirekt eine Antwort auf die Frage, warum Jesus generell gegen die
Schriftgelehrten war. – Weil Schriftgelehrte, gleich Theologen,
Buchstabengläubige sind. „Der Buchstabe tötet, der Geist macht
lebendig.“ (2 Kor 3,6), heißt es. Und die Priester waren immer
diejenigen, die für Opferungen verantwortlich waren.
Doch eines macht stutzig: Hat Gott das soeben Zitierte durch die
Propheten gesprochen, so steht das doch im Widerspruch zu dem, was
angeblich Gott bezüglich der Priestergewänder, bezüglich der Brand- und
Feueropfer, ebenso hinsichtlich der Tierschlachtungen, der Kriege und
des Tötens von Menschen durch Mose angeordnet haben soll, z.B. mit den
Worten: „Und dies sollst du auf dem Altar tun. Zwei einjährige Schafe
sollst du an jedem Tage darauf opfern, ein Schaf am Morgen, das andere
gegen Abend.“ (2 Mose 29, 38-39) Vom Propheten Jeremia hingegen ist
das Gotteswort überliefert: „Ich habe euren Vätern des Tages, da ich
sie aus Ägypten führte, weder gesagt noch geboten von Brandopfern und
anderen Opfern.“ (Jer 7,22)
Man vergegenwärtige sich: Einmal sagt angeblich Gott durch Mose: du
sollst jeden Tag ein Tier opfern, durch Jeremia aber spricht Er: So
etwas habe ich nie angeordnet.
Das Alte Testament strotzt vor Widersprüchen.
Z.B. ist im Alten Testament geschrieben, daß „Gott“ durch Mose sagt:
„Und der Priester soll seinen Finger in das Blut des geopferten Stieres
tauchen und damit siebenmal sprengen vor dem Herrn an dem Vorhang im
Heiligen.“ (3 Mose 4, 5-6) Durch Jesaja jedoch spricht Er: „Und
wenn ihr schon eure Hände ausbreitet, verberge ich doch meine Augen vor
euch. Und ob ihr schon viel betet, höre ich euch nicht, denn eure Hände
sind voll Blut.“ (Jes 1, 15) Oder z.B. folgendes: „Und der Herr
redete mit Mose und Aaron und sprach zu ihnen: Redet mit den Israeliten
und sprecht: Dies sind die Tiere, die ihr essen dürft.“(3 Mose 11,2)
Bei Jesaja sagt Gott genau das Gegenteil: „Wer einen Ochsen
schlachtet ist eben einer, der einen Menschen erschlüge.“ (Jes 66,3)
Da nicht beides zugleich der Wahrheit entsprechen kann, fragt sich: Was
stimmt nun?
Jesus von Nazareth war für die Tiere.
Er gebot, kein Fleisch zu verzehren, Tiere nicht zu töten
Und Jesus? Wie stand der Nazarener zum Töten von Tieren?
Als Jesus den Tempel reinigte, ging Er mit der Peitsche durch die Höfe
und befreite die Tiere, die die Tierhändler zum Opfern verkaufen
wollten. Jesus sorgte dafür, daß den Tieren das Leben geschenkt wurde,
und forderte nicht die Priester auf, sie zu töten.
Einen weiteren Hinweis können wir folgender Begebenheit entnehmen: Viele
Jünger Jesu waren ja Fischer gewesen, hatten also Fische gefangen. Und
Jesus sprach sinngemäß zu ihnen: Ich berufe euch jetzt zu
Menschenfischern. Ihr sollt nicht mehr Fische fangen (Mt 4, 19). Als sie
das Netz mit den vielen Fischen dann an Land ziehen wollten, ist es
immer wieder gerissen, so daß die Fische wieder ins Freie schwimmen
konnten. Der heutige Papst hingegen trägt einen Fischerring, auf dem zu
sehen ist, wie ein Fischer die Fische ans Land zieht. Das entspricht der
alten Vorstellung: Die Tiere kommen ums Leben – während Jesus sich für
die Tiere eingesetzt hat. Darüber liest man in vielen urchristlichen
Schriften außerhalb der Bibel. Darin ist in zahlreichen Beispielen
vielfach beschrieben, wie Jesus zu den Tieren stand. Diese Zeugnisse
bestätigen Seine Aufforderung an die Menschen, kein Fleisch zu essen,
die Tiere nicht zu schlachten. Selbst in der Bibel finden sich noch
Textstellen, in denen das deutlich wird.
Sind die Aussagen der Bücher Mose glaubwürdig? Ihr Text ist
erst im 6. Jahrhundert v.Chr. von Priestern geschrieben worden
Doch zurück zu den Widersprüchen, von denen die Rede
war. In der Bibel, die nach katholischer Vorstellung ja verbindlich und
heilig ist, steht, daß es keine Priester und keinen „Vater“ geben soll –
also auch keinen „heiligen Vater“. Die katholische Kirche aber hat
Priester und hat einen, den sie „heiligen Vater“ nennt. Hierzu könnte
nun (– weil ja das Alte wie das Neue Testament angeblich heilig und von
Gott gegeben sind –) das Argument kommen: „Priester gibt es doch schon
im Alten Testament seit Mose.“ Im Buch Mose steht tatsächlich
geschrieben, daß angeblich Gott durch Mose die Priester eingesetzt habe.
Das soll in dem Augenblick geschehen sein, als Mose auf dem Berg Sinai
war und die Zehn Gebote von Gott erhielt. Ist das wohl wirklich so
gewesen? Ist es glaubwürdig?
Wer Theologie studiert, der weiß: Die heutigen Wissenschaftler gehen
davon aus, daß dieses Buch Mose erst viel später niedergeschrieben
worden ist, und zwar im 6. Jahrhundert v.Chr. Als damals das Land Israel
in Trümmern lag und die Israeliten in der Gefangenschaft in Babylon
waren, haben sich die Priester zusammengesetzt und haben die Bibel, die
Geschichte bis dahin, neu geschrieben.
Heute ist allgemein bekannt, daß einer der Texte, auf die das Alte
Testament in seiner heutigen Form zurückgeht, die sogenannte „Priesterschrift“ ist. Diese Priesterschrift
beinhaltet eben all das, was wir heute noch im Alten Testament lesen;
dort hat man erstmals gesagt, daß Mose die Anweisungen für das
Priestertum angeblich von Gott hat. Bis dahin war das nicht bekannt.
Also bestätigen auch die Wissenschaftler, daß es so, wie wir es im Alten
Testament lesen, nicht glaubwürdig ist.
Daß das „Buch Mose“ nicht von Mose sein kann, kann man schon der einfachen Tatsache entnehmen, daß am Ende der fünf Bücher Mose, in
Deuteronomium 34, steht: „Mose war 120 Jahre alt, als er starb.“
(5 Mose 34, 7) Das kann also nicht er selber geschrieben haben.
Es wäre interessant zu untersuchen, welche Aspekte des
alttestamentlichen Priesterbrimboriums, das Gott eingesetzt haben soll,
im Zusammenhang mit dem Stuhl Petri wieder auftauchen. Zeigen wir also
die Parallelen auf: Was wurde damals angeblich für die Einsetzung der
Priester, für ihre Bekleidung und für die Opfergaben der Priester
vorgeschrieben und vorgegeben? Und wie steht es im Vergleich dazu mit
dem, wie es heute in der katholischen Kirche gehandhabt wird? Auch ein
Seitenblick auf die Heidenkulte, auf denen das Ganze basiert, könnte zur
Erhellung des Sachverhaltes beitragen.
„Heilige Gewänder“ für Priester, eine Anweisung Gottes?
Oder dämonische Infiltration, um den Priestern Vorrechte und
eine Sonderstellung im Volk zu sichern?
Eklatante Widersprüche zu den Aussagen von Jesus
Was angeblich für die Kleidung der Priester notwendig ist, ist
nachzulesen in Exodus 28. Dort heißt es: „Laß für deinen Bruder Aaron
heilige Gewänder anfertigen, die ihm zur Ehre und zum Schmuck gereichen.
Rede mit allen Sachverständigen, die ich mit dem Geist der Weisheit
erfüllt habe, sie sollen Aarons Gewänder anfertigen, damit er geheiligt
sei und mir als Priester dient.“(2 Mose 28, 2-3)
Da fragt sich: Kann man über Gewänder heilig werden? Und wenn es nur
einen Heiligen gibt, das ist Gott, unser Vater, der im Himmel ist –
was bedeuten dann „heilige Gewänder“?
Eine Erklärung wäre: Unter dem äußeren „Putz“, unter prächtigen Roben,
läßt sich wie hinter einer Maske verbergen, was der, der diese Gewänder
trägt, in Wahrheit denkt. Und diesbezüglich haben die Propheten vieles
gesagt, z.B. Hosea: „Die Rotte der Priester liegt auf der Lauer wie
eine Bande von Räubern.“ (Hosea 6, 9) Daraus kann man schließen:
Hinter der demonstrativen Feierlichkeit durch die Gewänder und das
Brimborium steht oft die nackte Gewalt.
Ein anderer Aspekt könnte sein: Eventuell sind die Gewänder einfach ein
Ausdruck dafür, daß dieser Mensch eine Sonderstellung hat. Er ist total
herausgehoben aus der Masse und tut damit unübersehbar kund: Nur er ist
der Vermittler zwischen Gott und Mensch.
Von jeher haben sich die Schriftgelehrten schon anders gekleidet als das
Volk und auch als die Propheten, die Gott gesandt hat. Wer sich bewußt
macht, daß Gott angeblich durch Mose gesagt haben soll, wie sich ein
Priester kleiden soll, der müßte eigentlich Jesus, den Christus, in
Frage stellen. Denn „Gott“ spricht anders als Jesus, der den zur Schau
getragenen Habitus der Priesterkaste verneinte. Also ist zu fragen: Ist
der, der dies bei Mose sprach, wirklich Gott – oder handelt es sich hier
um eine dämonische Abhandlung über die Vorrechte, über die Privilegien
der damaligen Priesterkaste? Oder war Jesus, der Christus, ein falscher
Prophet? Denn Er sprach doch anders als dieser sogenannte „Gott“ im
Alten Testament.
Lesen wir weiter, was Gott angeblich gesagt hat, wie sich ein Priester
zu kleiden hatte, und nehmen wir die Bilder auf, wie sich die heutigen
Priester kleiden. Dann erkennen wir, was hinter dem Stuhl Petri steht.
Da heißt es z.B. in Exodus 28, 4-8: „Das sind die Gewänder, die sie
anfertigen sollen: Lostasche, Efod, Obergewand, Leibrock aus gewirktem
Stoff, Turban und Gürtel. Sie sollen also für deinen Bruder Aaron und
für seine Söhne heilige Gewänder anfertigen, damit er mir als Priester
dient. Sie sollen dazu Gold, violetten und roten Purpur, Karmesin und
Byssus verwenden. Das Efod sollen sie als Kunstwebearbeit herstellen,
aus Gold, violettem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus. Es
soll zwei miteinander verbundene Schulterstücke haben, und zwar an
seinen beiden Enden sollen sie miteinander verbunden sein. Die Schärpe
am Efod soll von derselben Machart sein und mit ihm ein einziges Stück
bilden, aus Gold, violettem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem
Byssus.“ In diesem Stil geht es weiter, über mehrere Seiten. Jeder,
der sich dafür interessiert, kann es selbst nachlesen. „Exodus“ ist das
zweite Buch der „Bücher Mose“.
Wenn man das liest, wird man nachdenklich, zum einen schon deshalb:
Warum sollen eigentlich Aaron und die Priester so, wie beschrieben,
gekleidet sein – Mose selbst hingegen, der große Prophet, als ein Mensch
wie du und ich? Da sieht man den Widerspruch zwischen Priester und
Prophet schon im Buch Mose! Zum anderen: Lesen wir im Neuen Testament,
was Christus, damals Jesus von Nazareth, zu den Priestern sagte. Er
verwendete deutliche Worte:
„Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr gebt
den Zehnten von Minze, Dill und Kümmel und laßt das Wichtigste im Gesetz
außer acht: Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue. Man muß das eine
tun, ohne das andere zu lassen. Blinde Führer seid ihr: Ihr siebt Mücken
aus und verschluckt Kamele.“ (Mt 23, 23-24)
Oder: „Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und
schön aussehen; innen aber sind sie voll Knochen, Schmutz und Verwesung.
So erscheint auch ihr von außen den Menschen gerecht, innen aber seid
ihr voll Heuchelei und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz.“ (Mt 23,
27-28)
So spricht also Jesus, der Christus, der Sohn Gottes. Und dann soll
Gott, Sein Vater, im Buch Mose gesagt haben, man soll den Pharisäern und
Schriftgelehrten „heilige Gewänder“ widmen? Hier stimmt doch etwas
nicht!
Und es geht ja im Alten Testament noch weiter: „Besetze sie mit
gefaßten Edelsteinen in vier Reihen, die erste Reihe mit Rubin, Topas
und Smaragd, die zweite Reihe mit Karfunkel, Saphir und Jaspis, die
dritte Reihe mit Achat, Hyazinth und Amethyst, die vierte Reihe mit
Krysolit, Karneol und Onyx. Sie sollen in Gold gefaßt und eingesetzt
sein.“ (2 Mose 28, 17-20)
Nanu – wer spricht hier? Was ist denn das für ein „Gott“, der eine solch
detaillierte Beschreibung gibt, wie prächtig Gewänder ausgestattet sein sollen
für einen Menschen, der nachher als Priester auftritt? Wem kommt das
nicht seltsam vor? Und es ist nicht nur seltsam, sondern es ist
Heidentum pur. Und dieses heidnische Getue beobachten wir auch heute
noch – den Götzenpomp. Es hat nichts mit dem wahren Wort Gottes durch
die Propheten des Alten Testamentes zu tun. Und es ist genau das
Gegenteil dessen, was wir im aktuellen Wort Gottes durch Seine Prophetin
der Jetztzeit vernehmen.
Gott, unser Vater, sprach im
April 2005 durch Gabriele klare Worte:
„Jesus, der dem Fleische nach Sohn eines Zimmermanns war, kleidete
sich wie das Volk. Auch die Propheten, die Ich zu den Menschen sandte,
waren wie das Volk gekleidet. Kein himmlisches Wesen, das Mensch wurde,
um als Mensch Meine Botschaft zu verkünden, gewandete sich in Purpur,
Gold und Seide.“
Man hat also offenbar ziemlich viel aus dem Alten Testament übernommen,
von den Priestergewändern und dem ganzen Firlefanz; sieht es bei der
Priesterweihe anders aus? In Exodus 29 lesen wir z.B. über die Weihe der
Priester, daß Aaron aufgefordert wurde, zu schlachten. Die detaillierte
Anweisung lautete folgendermaßen: „Dann schlachte die Jungstiere vor
dem Herrn am Eingang des Offenbarungszeltes. Nimm vom Blut des
Jungstieres und gib etwas davon mit deinem Finger auf die Hörner des
Altars. Das ganze übrige Blut aber gieß am Sockel des Altars aus.“
(2 Mose 29, 11-12)
Und was hat Jesus, der Christus – nach einem außerbiblischen Evangelium
– gesagt?: „Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, darum Bin Ich in die
Welt gekommen, daß Ich abschaffe alle Blutopfer und das Essen des
Fleisches der Tiere und der Vögel, die von Menschen geschlachtet
werden.“ (Das Evangelium Jesu. Was war vor 2000 Jahren?) – Das ist
doch ein eklatanter Widerspruch!
Und wie schon erwähnt, sprach Gott durch Jesaja im Alten Testament:
„Wer einen Ochsen schlachtet, ist eben als einer, der einen Menschen
erschlüge.“ (Jes 66,3) Tier und Mensch hat er hier gleichgestellt:
Leben zu töten ist nicht im Sinne Gottes.
Und es sei ebenfalls wiederholt, was Jeremia im Alten Testament sagte:
„Denn ich habe euren Vätern, als ich sie aus Ägypten herausführte“–
also gerade in der Zeit, von der bei Mose die Rede ist – „nichts gesagt
und nichts befohlen, was Brandopfer und Schlachtopfer betrifft.“ (Jer
7,22) Durch Jeremia tat Gott auch kund: „Eure Brandopfer sind mir
nicht angenehm, und eure Opfer gefallen mir nicht“ (Jer 6,20), und
durch Amos Ähnliches, denn in Amos 5, 22 heißt es: „Und wenn ihr mir
auch Brandopfer und Speiseopfer opfert, so habe ich keinen Gefallen
daran und mag auch eure fetten Dankopfer nicht ansehen.“
Opferrituale heute? – Angeregt durch satanische Energien,
sind gerade die großen kirchlichen Feiertage Schlachtfeste
sondergleichen.
Befürwortet vom Stuhl Petri, werden auch Millionen von Tieren
in Tierversuchen „geopfert“
Weiterhin bleibt die Frage offen, ob es heute anders
ist. Wir haben die Parallelen gesehen bezüglich der Kleidung. Ist es
wirklich heute anders, was die Tiere betrifft? Gut, man opfert die Tiere
nicht mehr offiziell in einer Zeremonie. Doch wo gehen jene, die sich so
gern im Fernsehen darstellen, anschließend hin? Was nehmen sie zu sich?
Denn auch schon im Alten Testament hat man Gott nur die „minderwertigen
Teile“, die Innereien, gegeben. Die „guten Stücke“ hat der Priester
immer selbst verspeist. Hat sich demgegenüber heute etwas verändert?
Da heißt es z.B. im Alten Testament: „Für den Erhebungsritus gebt von
euren Heilsopfern die rechte Schenkelkeule dem Priester! Diese rechte
Schenkelkeule soll jenem der Söhne Aarons als Anteil gehören, der das
Blut und das Fett des Heilsopfers darbringt.“ (3 Mose 7, 32)
Also Blut und Fett soll man opfern - die Schenkelkeule ißt der Priester.
Man höre und staune! Der gute Analytiker wird gewiß der Frage nachgehen,
wie es diesbezüglich heute aussieht, wenn der Herr Pfarrer oder gar ein
Höherwürdiger zu einer Feierlichkeit geladen ist.
Zur Amtseinführung des neuen Papstes hat ein Metzger jedem Gläubigen die
Möglichkeit gegeben, auch ein „Tieropfer“ zu bringen, nämlich eine
„Ratzinger Bratwurst“ – 100 g für 85 Cent. Und das ist nur die sichtbare
Spitze des Eisberges, denn gleichzeitig werden ja jeden Augenblick
Millionen von Tieren der Gaumenlust oder in den Laboratorien den
Versuchen geopfert, die ebenfalls vom Stuhl Petri, also von der heutigen
Priesterkaste, ausdrücklich befürwortet werden. Und die großen
kirchlichen Feiertage – Ostern und Weihnachten – sind die größten
Schlachtfeste der sogenannten Christenheit. Also ebenfalls wieder
Opferrituale! Wem werden diese unschuldigen Tiere geopfert? Wer
verspeist sie? – Die Priester und jene, die ihnen nacheifern.
Der solches befürwortete und befürwortet, ist sicher nicht Gott,
sondern eher der Gott der Unterwelt. Den Gott der Unterwelt können wir
auch als satanische Energie bezeichnen oder, kurz ausgedrückt, als
Satan. Das sind die Gegensatzkräfte, die immer versucht haben, das
Positive, das Gott und die großen Propheten und Jesus von Nazareth in
die Welt gebracht haben, zu zerstören und in sein Gegenteil zu
verwandeln.
Gott, der wahre All-Eine, ist derselbe, vor Jahrtausenden, heute, morgen
– in alle Ewigkeit. – Die Kirche befand sich immer auf der Seite der
heidnischen Priesterreligionen und entschied sich gegen Christus
Diese Aussagen rufen sicher den Protest der Kirchen auf
den Plan. Der Widerspruch, den wir aufgezeigt haben, ist ja
offensichtlich. Aber in den Kirchen wird sinngemäß gelehrt: Früher hätte
Gott es eben so befohlen, mit diesen Kleidungen und mit diesen
Opfervorschriften. Das sei eben die damalige Zeit gewesen. So habe Er
damals Seinen Willen kundgetan. Und bei Jesus, so sagen sie, kam dann
die Änderung. Seit Jesus wären diese Opferungen nicht mehr erforderlich;
auch diese besonderen Kleider wären nicht mehr unbedingt notwendig,
obwohl man sie noch gerne trägt. Denn „das Alte Testament erhellt sich
ja im Neuen“, heißt es in der Kirchenlehre. Somit muß auch eine
Kontinuität gewährleistet werden. Aber es sei insgesamt eine Änderung
des Willens Gottes eingetreten. – So lehrt man es in den Kirchen. Das
wäre in etwa die Antwort, die man von dort erwarten könnte.
Doch in einer Schrift der Kirche selbst ist etwas ganz anderes zu lesen.
Und zwar schreiben Neuner und Roos in dem Buch „Der Glaube der Kirche in
den Urkunden der Lehrverkündigung“, 13. Auflage, auf S. 82: „Denn es
gibt nur einen Gott, der die Natur geschaffen, der die Geschicke lenkt
und der Urheber der heiligen Bücher ist. Und Gott kann sich nicht selber
widersprechen.“
Wer widerspricht jetzt wem? Jesus dem Alten Testament oder Das Alte
Testament dem Jesus, dem Christus? Entweder wäre dann Jesus ein falscher
Prophet, oder Gott wäre wandelbar. Und wenn Gott wandelbar wäre, dann
wäre Er wie viele Menschen. Menschen wandeln sich, ändern auch jeden Tag
ihre Meinung. Ähnlich, wie sich auch die Kirche ihren eigenen Meinungen
anschließt und auf diese ein Lehrwerk aufbaut.
Selbst im Alten Testament bei dem Propheten Maleachi, 3, 6, heißt es:
„Ich, der Herr, ändere mich nicht.“
Machen wir uns bewußt: Wenn Gott absolut ist, kann Er sich nicht ändern.
Würde sich Gott ändern, wäre Er unvollkommen. Doch Er ist ein
vollkommener Gott, ein absoluter Gott. Er hat absolute Gesetze. Wir
sehen auch an den Naturgesetzen, daß Er absolut ist. – Wer ist hier also
der falsche sogenannte Lehrmeister? Der „Gott“ im Alten Testament? Oder
Jesus, der Christus, in unserer Zeit? Oder wer sonst?
Der gute Analytiker, der im Titel dieser Sendereihe angesprochen ist,
wird durch logische Schlußfolgerungen zu dem Ergebnis kommen: Es sind
diejenigen, die das Alte Testament zum großen Teil geschrieben haben.
Und das waren, wie wir inzwischen wissen, die Priester – und nicht Gott.
Im katholischen Katechismus liest man allerdings anderes.
Dort heißt es unter Randnummer 136: „Gott ist der Urheber (Autor) der
Heiligen Schrift. Er hat ihre menschlichen Verfasser (Autoren)
inspiriert. Er handelt in ihnen und durch sie. Er verbürgt somit, daß
ihre Schriften die Heilswahrheit irrtumsfrei lehren.“
Unter Randnummer 140 kann man, wie schon erwähnt, lesen: „Das Alte Testament bereitet das
Neue vor, während dieses das Alte vollendet. Beide erhellen einander.
Beide sind wahres Wort Gottes.“ Wohlgemerkt: beide! Daraus ergibt
sich: Wenn sich nach kirchlicher Meinung das Alte Testament im Neuen
erhellen soll, dann setzen die Kirchen die Lehre des Jesus, des
Christus, außer Kraft. Denn Jesus lehrte etwas ganz anderes als das Alte
Testament. Wer setzt jetzt wen außer Kraft? Dazwischen steht die
Priesterkaste, die von jedem etwas nimmt, so, wie es ihr gerade in den
Kram paßt, um letztlich die Menschheit, die größtenteils an sie glaubt,
irrezuführen und zu verführen.
Die Institution des Stuhles Petri hat sich immer auf jene Aussagen
berufen, die von der Priesterkaste in die Bibel hineingeschrieben
wurden, und immer gegen die Aussagen des Jesus von Nazareth. Denken wir
nur an die zentrale Lehre des Jesus von Nazareth, Seine
Bergpredigt. Von
dieser sagt die Priesterkaste sinngemäß, sie sei eine Utopie und nicht
lebbar. Wenn es hingegen um Dinge geht wie z.B. die Gewänder, den Prunk,
den Pomp, findet das die Zustimmung des Stuhles Petri. Oder denken wir
an die vielen Tötungsanweisungen im Alten Testament und an die Blutspur
der Vatikankirche durch die Jahrhunderte, so befand sich der Stuhl Petri
immer auf der Seite der alten, heidnischen Priesterreligion.
Wer der Sichtweise der Kirche oder den Priestern widerspricht,
„der soll sterben“. – Die mörderischen Anweisungen
des Alten Testamentes gelten laut katholischem Katechismus
und evangelischer Lehre immer noch!
Den guten Analytikern sollten wir noch einiges Material
zum Analysieren liefern:
Obwohl Gott durch Mose das Gebot „du sollst nicht töten“ gegeben
hat, werden im Alten Testament viele Mordanweisungen als Wort Gottes
Mose in den Mund gelegt. Einige Beispiele. Er sagte angeblich:
„So sollst du alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des
Schwerts erschlagen.“ (5 Mose 20, 13) Oder: „Ich will meine
Pfeile mit Blut trunken machen, und mein Schwert soll Fleisch fressen
mit Blut von Erschlagenen und Gefangenen, von den Köpfen streitbarer
Feinde.“ (5 Mose 32, 42) Obwohl Er das Gebot gab „du
sollst nicht töten“, soll Er angeordnet haben: „So tötet nun
alles, was männlich ist unter den Kindern und alle Frauen.“ (4 Mose
31, 7) Unglaublich! Das kann nur ein Dämon angewiesen haben, doch
niemals Gott!
Oder die Aussage, „... wenn jemand vermessen handeln würde, daß er
dem Priester nicht gehorcht, der dort im Dienst des Herrn deines Gottes
steht, oder dem Richter, der soll sterben.“ (5 Mose 17, 12) -
Spätestens jetzt merken wir, wer der Urheber solcher Worte ist.
Der gute Analytiker stellt nun eventuell die Frage: Das alles soll sich
im Neuen Testament erhellen? So jedenfalls steht es im katholischen
Katechismus verbindlich als Lehraussage.
Die Zeit des Neuen Testaments ist ja auch die Zeit der Kreuzzüge, der
Inquisition, der Hexenverbrennungen. Angesichts dieser Ausschreitungen
kann man sagen: Das Alte Testament hat sich bereits im Neuen erhellt. Es
waren auch „Menschenopfer“, die dem Gott der Unterwelt dargebracht
wurden.
Daraus ist zu ersehen: Die dämonische Energie hat über den Stuhl Petri
schon begonnen, das Alte Testament im Neuen zu erhellen. Wie mag das
wohl weitergehen?
So mancher meint vielleicht: „Ach, das sind nur Worte“ – aber weit
gefehlt! Die Erfahrung lehrt es anders. Politiker z.B. nehmen solche
Worte oft ernst. In der Biographie des kroatischen Präsidenten Franjo
Tudjman, der in den Jugoslawienkrieg verwickelt war, sagt dieser Staatsmann:
„Der Genozid“ – also der Völkermord – „ist nicht nur erlaubt,
sondern empfohlen.“ (Franjo Tudjman, 1989, "Irrwege der
historischen Wahrheit") Und er beruft sich dabei wörtlich auf den
allmächtigen Jehova im Alten Testament. Und das in der heutigen Zeit!
Viele denken natürlich: „Das betrifft mich nicht; ich bin evangelisch.“
Doch auch Martin Luther sagte nicht, wie Jesus, daß Gott im eigenen
Inneren zu finden ist. Und er hat die absolute Kompetenz der kirchlichen
Lehre bestätigt. Luther verkündete sogar: „Wenn jemand die richtige
Lehre lehrt, ja selbst wenn ein Engel oder Gabriel vom Himmel käme –
will er predigen, so beweise er den Beruf oder Befehl der Kirche dazu
vor. Will er nicht, so befehle die Obrigkeit solchen Buben dem rechten
Meister, der Meister Hans heißt.“ (Der 82. Psalm durch Doctor Martin
Luther, geschrieben und ausgelegt Anno 1530, Tomos, Ausgabe der
Lutherschriften aus dem 16. Jhdt. 5,S. 74b ff) Das bedeutet: dem Henker.
Wir sehen: Luther hat nichts Neues gebracht, sondern hat nur
unterstrichen: Wer der Kirche und ihren Lehren widerspricht, der soll
hingerichtet werden.
Und was sagte Jesus? „Liebet eure Feinde. Tuet Gutes denen, die euch
hassen.“ (Mt 5, 44) Er spricht ganz das Gegenteil von dem, was die
katholische und die lutherische Kirche lehren.
Nun kann sich der Leser prüfen, woran er glaubt. – An das, was die
Institutionen Kirche lehren?
Der Glaube der ungebildeten Masse wächst,
wenn „die Autorität des Heiligen Stuhls sichtbar wird in majestätischen
Gebäuden, die von Gott geschaffen scheinen“ – so spricht ein Papst!
Und was sagte Jesus?
Es ist übrigens interessant, was die Priesterkaste von
ihren Gläubigen hält. Diesbezüglich hat sich Papst Nikolaus V. entlarvt,
der gesagt haben soll: „Um in den Hirnen der ungebildeten Masse
dauerhafte Überzeugungen zu schaffen, muß etwas vorhanden sein, was das
Auge anspricht. Ein Glaube, der sich allein auf Doktrinen stützt, kann
immer nur schwach und wankend sein. Wenn aber die Autorität des Heiligen
Stuhls sichtbar wird in majestätischen Gebäuden, die von Gott geschaffen
scheinen, wird der Glaube wachsen.“ – Und was sagte Jesus? Er
sprach: „Häuft euch keine Schätze an, die Motten und Rost fressen“
(Mt 6, 19), und davon, daß der Mensch der Tempel des Heiligen
Geistes ist, daß man keine äußeren Tempel braucht und jeder in sich zu
Gott finden kann.
Jesus, der Christus, gebot ganz schlicht: „Folget Mir nach!“,
„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, „Liebe Gott“, und Er
lehrte: „Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch
ihnen!“, die Goldene Regel (Mt 7, 12).
Jesus war ein Mann des Volkes, der schlicht die Nächstenliebe lehrte und
auch half, daß Menschen zur Selbsterkenntnis gelangen. Er ermutigte sie,
zu erfassen, wo sie selber noch fehlerhaft sind, und Er gab ihnen die
frohe Botschaft, daß sie das Ungute mit Gottes Hilfe beheben können.
Jesus war also ein ganz einfacher Mann, der den Menschen den Weg zeigte,
zu Gott in ihrem eigenen Inneren zu finden und Gott in der Schöpfung zu
erfahren, in Mitmenschen, in Tieren, in Pflanzen, in Steinen. Und Jesus
sprach: „Geh in dein stilles Kämmerlein, schließe hinter dir die Tür
zu. Und wenn du allein bist, dann bete zu Gott in deinem Inneren.“ (Mt
6, 6) Das heißt also: Verbinde dich mit Gott in dir, denn du bist der
Tempel Gottes.
Wir sehen: Jesus spricht genau das Gegenteil von dem, was die Kirche
lehrt und letztlich auch das Alte Testament. Wer lehrt nun falsch?
Jesus, der Christus – oder das Alte Testament bzw. der „Gott“ des Alten
Testamentes, von dem wir ja schon gehört haben, daß es in Wahrheit die
Worte der Priesterkaste in den Priesterschriften waren? Wieder sind es
die Priester, die, schon vom Alten Testament her, gegen Jesus vorgehen.
Um die Menschen irrezuführen, nimmt die Priesterkaste hin und wieder von
Jesus einige Sätze, die man dann zitiert. Man klaubt sich aber immer nur
das heraus, was einem im Augenblick passend erscheint. Die eigene Lehre
jedoch, die Lehre des Stuhles Petri, ist angeblich „unfehlbar“. 1870 legt
ein Dogma die Unfehlbarkeit des katholischen, des päpstlichen Lehramtes
fest. Was jedoch Jesus sagt, ist für die Götzendiener wie ein
Steinbruch, wo man sich bedienen kann, um sich mitunter auch noch das
Mäntelchen „christlich“ oder „Jesus“ umzuhängen, damit Menschen
weiterhin getäuscht werden können.
Die Kirche erfand die Dogmen, um Menschen einzuschüchtern
und einen Vorwand zu haben, gegen Abweichler vorzugehen
Im Neuen Testament, in den Worten des Jesus, des
Christus, steht nichts von Dogmen. Es wäre interessant zu wissen, woher
denn die Dogmen stammen.
Die Kirche hat auf ihren Konzilien damit angefangen; sie bestimmte: Ab
sofort gilt dies jetzt als Dogma und dann noch jenes. So ist ein Dogma
zum anderen gekommen. Das bisher letzte war das Dogma der leiblichen
Aufnahme Marias in den Himmel, das 1950 verkündet wurde. Da es sich
hierbei eben um ein Dogma handelt, muß ein Katholik daran glauben. Tut
er das nicht, so gilt er als Häretiker, und auf ihn wartet die ewige
Hölle. Auch das zählt zu den „Glaubenswahrheiten“, die verbindlich sind.
Man versetzt die Menschen in Angst und Schrecken und schüchtert sie ein.
Jesus hat davon überhaupt nichts gesagt. Weder hat Er solche Inhalte
gelehrt, noch hat Er überhaupt von Dogmen gesprochen.
Die Dogmen sind in der Zeit der Antike entstanden, als die Kirche
gesehen hat: Es gibt Menschen, die immer noch versuchen, das
ursprüngliche Christentum anzustreben. Dann hat man irgendwelche
Glaubenssätze aufgestellt, deren Inhalt zum Teil nur schwer zu glauben
ist, weil die Aussagen dem gesunden Menschenverstand widersprechen.
Dennoch sind die Dogmen zur verbindlichen Glaubenslehre erklärt worden
und gaben dem Stuhl Petri damals eine vortreffliche Gelegenheit, gegen
Menschen vorzugehen, die nicht kirchlich linientreu waren. Die Dogmen
lieferten also einen Vorwand, um diese Menschen zu verfolgen, um
Abweichler auszuschließen mit der Begründung, daß sie das Dogma nicht
geglaubt haben. Das Dogma war von Anfang an eine Waffe gegen jene, die
anders wollten und anders gelebt haben, eine Waffe gegen „Aussteiger“.
Dieses ganze Brimborium wurde ja über Jahrhunderte zusammengesetzt. Das
ist im Volk gar nicht bekannt, wo man meint, die Lehre der katholischen
Kirche käme aus dem Urchristentum und wäre auf dessen Fundament
geschaffen worden. Viele glauben das immer noch. Aber das Ganze baute
man wie ein Mosaik auf, das allerdings nicht in sich schlüssig ist. Z.B.
verlegte man im Jahre 321 den Sabbat auf den Sonntag. Die lateinische
Messe gibt es seit 394. Das Sakrament der Letzten Ölung kam im Jahre
550. Das Fegefeuer wurde 593 erfunden, die Anrufung Marias und der
Heiligen im Jahr 715. Und es geht weiter: Der Fußkuß des Papstes wurde
809 eingeführt. Heiligsprechung Verstorbener durch den Papst in einem
offiziellen Akt gab es erst seit 973. Die Glockentaufe kam im Jahre 1000
dazu. Die Ehelosigkeit der Priester wurde erst 1015 verbindlich gemacht,
also tausend Jahre nach Christus. Die Ablässe hat man 1119 geschaffen;
das war sehr geldbringend. Dann kamen die Ketzergerichte. Die
Ohrenbeichte wurde im Jahre 1215 vorgeschrieben, das Fronleichnamfest
ist um 1264 erfunden worden. Und so geht es weiter und weiter. In jedem
Jahr-hundert wurde irgendwas dazugetan, um das Brimborium immer noch
größer zu machen, immer noch „schöner“.
Dogmen sind also kirchliche Glaubenssätze – doch keine Gesetzmäßigkeiten
Gottes. Die Dogmen sind erst entstanden, als das Urchristentum schon in
sein Gegenteil verkehrt worden war, als die Priester die Macht
übernommen hatten.
Dazu sagt aber die Kirche heute – auch wieder in dem Buch „Der
Glaube der Kirche“ von Neuner-Roos zu lesen: „Die Aufgabe aber, das geschriebene oder
überlieferte Wort Gottes verbindlich zu erklären, ist nur dem lebendigen
Lehramt der Kirche anvertraut.“ (Rd.Nr. 149) oder: „Alles, was die Art der
Schrifterklärung betrifft, untersteht letztlich dem Urteil der Kirche.“
(Rd.Nr. 151)
Darin zeigt sich wiederum der unbedingte Machtanspruch, die Anmaßung der
Kirche.
Man bedenke: Nach der Lehre des Jesus, des Christus, gibt es gar keine
Kirche! Denn laut Jesus gibt es das Kämmerlein, in das du gehen sollst
und dir bewußt werden sollst, daß du der Tempel Gottes bist, und daß in
dir Gott ist. Und je mehr wir unsere Gebete erfüllen, indem wir die
Gebote Gottes zur Hand nehmen und die Lehren des Jesus, des Christus,
werden wir doch zu einem lebendigen Tempel. Was brauchen wir denn dann
das ganze Sammelsurium des Alten Testamentes? Was brauchen wir denn die
ganze Priesterkaste, die Götzendiener der heutigen Zeit? Jesus ist das Leben und nicht die
Kaste der Priester, weder im Alten noch im Neuen Testament.
Glaubenssätze der Kirche sind dazu da, deren Macht aufrechtzuerhalten,
die Diktatur der Kirche durchzusetzen
Die Glaubenssätze der Kirche sind vergleichbar mit
Rechtssätzen in einem weltlichen Staat. Und wozu macht man die? Um die
eigene Macht aufrechtzuerhalten. Sie sind also ausschließlich dazu da,
die sogenannten Gläubigen zu kontrollieren und die Diktatur des Stuhles
Petri aufrechtzuerhalten. Das zeigt sich auch daran, daß der, der diese
Glaubenssätze in Frage stellt, sofort mit der höchsten Strafe, die die
Kirche vergeben kann, bestraft wird. Lesen wir, was
bei Neuner-Roos, S. 53, über Glaubenssätze steht: „Wer sagt, es
sei möglich, daß man den von der Kirche vorgelegten Glaubenssätzen
entsprechend dem Fortschritt der Wissenschaft gelegentlich einen anderen
Sinn beilegen müsse als den, den die Kirche verstanden hat und versteht,
der sei ausgeschlossen.“ – „Ausgeschlossen“ ist offenbar die
modernere Formulierung; früher hieß es „ewig verdammt“.
Denken wir einmal daran: Es gab einen Wissenschaftler, Galileo Galilei,
der entdeckte, daß sich die Erde um die Sonne dreht. Er wurde
deswegen in einen Inquisitionsprozeß verwickelt und mußte diese Aussage
widerrufen. Wenn man heute behauptet, was die Kirche damals gelehrt hat,
sei heute falsch, dann ist man ausgeschlossen. Man sieht, diese
Glaubenssätze haben keinen anderen Sinn, als den, die Macht der Kirche
aufrechtzuerhalten – während es bei Jesus, dem Christus, keinen
Glaubenssatz gibt. Jesus, dem Christus, ging es darum, die Menschen zu
Gott zu führen. Der Glaubenssatz hingegen dient dazu, die Diktatur der
Kirche durchzusetzen.
Aus all diesen Vorgängen ist zu ersehen: Die Diktatoren der kirchlichen
Ignoranz nehmen die Menschen überhaupt nicht ernst.
Von Papst Pius II., der von 1405 bis 1464 lebte, ist die Aussage
überliefert: „Uns und den Unsrigen ist das Märchen von Jesus zum
Segen geworden.“ Und wer das liest, der denkt vielleicht auch an den
Großinquisitor bei Dostojewski, der ja dem in dieser Erzählung
auftauchenden Jesus klargemacht hat, daß der Großinquisitor und die
Kirche sich der Lehre des Jesus, des Christus, bemächtigt, Seine Lehre
verdreht und so das Volk verführt haben.
Der gute Analytiker erinnert sich in diesem Zusammenhang sicherlich an
die bereits erwähnte Aussage von Papst Nikolaus V.: „Um in den Hirnen
der ungebildeten Masse dauerhafte Überzeugungen zu schaffen, muß etwas
vorhanden sein, was das Auge anspricht. Ein Glaube, der sich allein auf
Doktrinen stützt, kann immer nur schwach und wankend sein. Wenn aber die
Autorität des Heiligen Stuhles sichtbar wird in majestätischen Gebäuden,
die von Gott geschaffen scheinen, wird der Glaube wachsen.“
Ein Bild, das wir in den ersten Monaten des Jahres 2005 öfter vor Augen
hatten: Majestätische Gebäude, großartige Auftritte, eindrucksvolle
Musik, Luxus, Pracht und Edelsteine.
Der Ausweg aus dem Dilemma:
„Gehet hinaus aus ihr, mein Volk ...“
Liebe Hörer, liebe Leser, zu welcher Kategorie gehören
Sie? Gehören Sie auch zu denen, von denen Papst Nikolaus V. sprach? Muß
auch in Ihrem Hirn etwas umgebildet werden, um letzten Endes ungebildet
zu sein? Gehören auch Sie zu dieser „ungebildeten Masse“, die überzeugt
werden muß, daß der sogenannte Heilige Stuhl Petri das A und O ist? Der
Glaube daran kommt sicherlich nicht vom heiligen Geist, vom wahren
Heiligen Geist, sondern von einer Einstrahlung, die wir z.B. satanische
Energien nennen können.
Für diejenigen unter Ihnen, die sich ernsthaft Gedanken machen, wie sie
diese Frage beantworten sollen, können wir, wenn Sie möchten, auch einen
Ausweg aufzeigen. Der Ausweg aus dem Dilemma, das Sie jetzt vielleicht
bei sich selbst entdecken, findet sich auch in der Bibel. In der
Offenbarung des Johannes, 18, 4, heißt es:
„Gehet hinaus aus ihr, mein Volk, daß ihr
nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen.“
Liebe Wahrheitssucher, das war nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus den
vielen, vielen Widersprüchlichkeiten, die man entdeckt, wenn man
anfängt, analytisch zu denken und zu fragen und nicht kritiklos
hinzunehmen, was einem vorgesetzt wird.
Wir wollen an dieser Stelle aber auch noch einmal ausdrücklich
klarstellen, daß jeder Mensch die Freiheit hat, zu glauben, was er
möchte. Und jede Institution kann lehren, was sie möchte. Wir Urchristen
schweigen nur dann nicht, wenn sich eine Institution christlich nennt,
deren Lehre mit der Lehre des Jesus, des Christus, nicht nur nichts zu
tun hat, sondern ihr sogar widerspricht.
Zur nächsten Sendung:
Heidnischer Opferkult
und priesterlicher Machtanspruch.
Wer verfaßte die Bücher Mose?
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