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Für gute Analytiker:
Wer sitzt auf dem Stuhl Petri? (11)
Ein Nachschlagewerk für Sie zum
Sammeln
Inhalt:
Nonnenklöster in Vergangenheit und Gegenwart.
Das Leben im Kloster glich oft einem Lebendig-eingemauert-Sein
Aus juristischer Sicht unverständlich: Ein
demokratischer Rechtsstaat gewährt der Institution Kirche Freiräume für
massive Einschränkungen der Menschenrechte
Leibliche Aufnahme Marias in den Himmel? Für wie dumm
verkauft eine angeblich unfehlbare Institution ihre Mitglieder?
Mißachtung und Unterdrückung der Frau – Tradition von
Paulus bis heute
„Sind Frauen Menschen?“ Frauen, rettet euer Leben!
„Tretet aus aus ihr ...!“
Hexenwahn, produziert und hochgespielt durch die
Kirche – die Basis für Inquisition und Exorzismus
Beispiel eines Hexenprozesses. Was Ratzinger als
„Fortschritt“ rühmte ... –
ein ungeheuerlicher Skandal!
In den letzten Tagen erhielten wir wieder so viele Zuschriften mit
Fragen zu unserer Sendereihe „Für gute Analytiker. Wer sitzt auf dem
Stuhl Petri?“, daß wir die heutige Stunde dazu nutzen wollen, wenigstens
einige der Fragen zu beantworten. Es haben sich diesmal besonders viele
Hörerinnen bei uns gemeldet, und das ist auch nicht verwunderlich –
haben wir doch in unserer letzten Sendung aufgezeigt, wie abfällig sich
der totalitäre Götzenkult der katholischen Kirche über die Frauen
ausläßt und wie schändlich die Frauen in der Tradition der katholischen
Kirche behandelt wurden und heute noch behandelt werden.
Nonnenklöster in Vergangenheit und Gegenwart.
Das Leben im Kloster
glich oft einem Lebendig-eingemauert-Sein.
Deshalb zunächst einige Fragen zu dem Thema „Frauenfeindlichkeit in der
Kirche“. Wir erinnern uns: In der katholischen Kirchenlehre verleumdet
Kirchenvater Tertullian die Frau als „Einfallspforte des Teufels“. Dazu
gleich die erste Frage:
„Wenn doch die Frau die Einfallspforte des Teufels sein soll, weshalb
gibt es dann Frauenklöster?“
Antwort: Nun, vielleicht gab und gibt es gerade deshalb so viele
Frauenklöster, weil der Teufel oder die Teufel hier am besten in die
Frauen einfallen bzw. über sie herfallen konnten? Der Teufel schafft
sich ja immer wieder gerne Einfallspforten, durch die er Menschen für
seine Zwecke mißbrauchen kann. Der Teufel oder die Teufel – das waren in
diesem Fall die Kleriker und Mönche, die die Frauenklöster über viele
Jahrhunderte hinweg, zumindest teilweise, zu Bordellen gemacht haben.
Hierzu bei Karlheinz Deschner in dem Buch „Das Kreuz mit der Kirche“
folgende Anmerkung: Die Synode von Aachen – das war zur Zeit Karls des
Großen – erklärte, „die Nonnenklöster seien mehr Hurenhäuser ... als
Klöster – ein schon im 9. Jahrhundert sich häufig wiederholender
Vergleich“. (S. 137)
„Als offene Bordelle waren weiter die Nonnenklöster in Interlaken,
Frauenbrunn, Trub, Gottstadt bei Bern, Ulm und Mülhausen allgemein
bekannt.“ (S. 139)
Man hat noch im 16. Jahrhundert bei 88 österreichischen Klöstern eine
Visitation vorgenommen; dabei „zählte man 387 Mönche und 86 Nonnen.
Diese 387 Mönche unterhielten in ihren Gotteshäusern 237 Konkubinen und
49 Ehefrauen. Die 86 vorhandenen Nonnen besaßen insgesamt 50 eigene
Kinder“. (Maike Vogt-Lüersen, „Katharina von Bora“, Mainz 2002, S.
13 f)
Es ging also von der Antike bis in die Reformationszeit. Man kann das
natürlich nicht verallgemeinern. Manchmal waren die Frauenklöster auch
einfach sozusagen Anstalten der Arbeit, wo die billige Arbeitskraft der
Frauen ausgebeutet wurde. Klöster dienten auch als Abschiebeplatz für
junge adelige Töchter, die man nicht verheiraten konnte oder wollte, die
dort praktisch eingesperrt wurden. Es gab auch reiche Klöster, wo Nonnen
und vor allem natürlich Mönche im Luxus lebten, wo dann zum Teil 6 bis 8
Knechte für einen Mönch schuften mußten. Man hielt in den Klöstern
Sklaven und Knechte, die dort gefangengehalten wurden. Die Mönche in
diesen Klöstern litten dann wegen Völlerei an allen möglichen
Krankheiten, an Zuckerkrankheit oder an verschiedenen Mißbildungen der
Knochen.
Über das Klosterwesen ist also keine allgemeingültige Aussage zu
treffen; man kann nur mit Bestimmtheit sagen: Das Ganze hatte mit Jesus
von Nazareth nichts zu tun.
Eine weitere Frage weist in eben diese Richtung:
„Woher kommt eigentlich die Idee, Klöster zu bauen oder ins Kloster zu
gehen? Geht das auf Jesus von Nazareth zurück?“
Antwort: Sicherlich nicht, denn Jesus sagte: „Das Reich Gottes ist
inwendig in euch.“ (Lk 17, 21) Das heißt, man soll es nicht anderswo
suchen, nicht bei Priestern, aber auch nicht im Kloster, sondern man
soll das Innere Leben entfalten, indem man dort, wo man lebt, in der
Familie, im Beruf, sich selbst auf die Spur kommt, sich also selbst
erkennt, um das zu bereuen und zu ändern, was nicht dem Willen Gottes
entspricht. Die ersten Christen hatten keine Klöster. Sie lebten und
arbeiteten gemeinsam. Erst ab dem 4. Jahrhundert gab es dann in der
Kirche Klöster – zu einer Zeit, als die Institution Kirche das frühe
Christentum bereits beseitigt hatte. Menschen, die mit dieser
unchristlichen Institution nicht zurechtkamen, wählten zum Teil den
„Fluchtweg“ in die Abgeschiedenheit eines Klosters, weil sie glaubten,
den Idealen des Christentums dort näherzukommen.
Fragen wir also weiter: Wenn die Einrichtung von Klöstern nicht in der
Lehre des Jesus, des Christus, ihren Ursprung hat – wo dann?
Die Einrichtung von Klöstern stammt, wie vieles in der Kirche, aus dem
Heidentum. Im Heidentum gab es bereits Einsiedler, in Griechenland gab
es Bettelmönche, die umherzogen. Die Isis-Priester hatten eine Tonsur,
also einen teilweise geschorenen Kopf, wie später die Mönche im
Mittelalter. Vorläufer der Frauenklöster gab es in Ägypten, in Babylon
und im alten Rom. Die dortigen sogenannten Tempelpriesterinnen, die sich
als Vertreterinnen der großen Muttergottheit verstanden, betrieben in
vielen Fällen regelrechte Tempelprostitution. Angeblich waren es ja
Jungfrauen, z.B. die Vestalinnen; in Wirklichkeit aber hießen sie nur
deshalb „Jungfrauen“, weil sie alles, was sie verdienten, an den Tempel
abführten.
Es gibt gewisse Parallelen zwischen den Frauenklöstern und den römischen
Vestalinnen, nicht nur bezüglich der besonderen Gewänder, die sie tragen
mußten. Z.B. wurden die Vestalinnen symbolisch mit dem Pontifex Maximus
verheiratet, das war der oberste heidnische Priester. Wir wissen ja, wer
heute diesen Titel trägt. Die Nonnen in den Frauenklöstern wurden – und
werden noch heute – symbolisch mit Jesus verheiratet. Man setzte ihnen
einen Brautkranz aufs Haupt, steckte ihnen einen Hochzeitsring an den
Finger, schmückte das Bett als Brautbett und legte ein Kruzifix hinein.
Weitere Übereinstimmungen: Die Tempelpriesterinnen wurden oft zu ihrem
Dienst gezwungen. Das war bereits im alten Rom der Fall. Romulus,
Gründer Roms, war der Sohn einer Tempelpriesterin. Als Clanchef schaffte
er später selber durch den Raub der Sabinerinnen „Nachschub“ für den
Tempel herbei. Ähnlich unfreiwillig vollzog sich oft der Eintritt in die
späteren Frauenklöster. Die Nonnen wurden häufig schon als Kinder,
manchmal schon als Säuglinge, dem Kloster versprochen. Auf diese Weise
wurde der Nachwuchs gesichert. (Vgl. hierzu: Museion 2000, 1/92, S. 12
ff und S. 42 ff)
Hier ist eine weitere Frage anzuschließen:
„Wenn oft schon Kinder ins Kloster gesteckt wurden, konnten diese dann
später wieder austreten?“
Antwort: Das war nicht möglich. Da sie ja symbolisch mit Jesus von
Nazareth „verheiratet“ waren, galt ein Austritt als Ehebruch und wurde
streng bestraft. Es konnte dann sein, daß die Betreffenden lebenslang in
irgendwelche Sonderzellen oder in den Kerker gesperrt wurden. Das ist
übrigens eine weitere Gemeinsamkeit mit den Vestalinnen. Verstießen
diese gegen die Gesetze des Tempels, so wurden sie zur Strafe lebendig
eingemauert. Das Leben im Kloster hatte sehr oft den Charakter des
Lebendig-eingemauert-Seins. Während es den Vestalinnen jedoch möglich
war freizukommen, wenn ein Freier sie loskaufte, wurde den Nonnen eine
solche Chance nicht eingeräumt.
Der Austritt aus dem Kloster ist auch heutzutage mit gravierenden
Konsequenzen verbunden. Es gibt immer wieder Menschen, die das Kloster
verlassen und dann auf der Straße stehen. Sie haben kaum eine
finanzielle Versorgung, keine Altersabsicherung. Das Kloster hat für sie
nur ganz pauschal irgendwelche kleinen Beiträge eingezahlt. Sie erhalten
kaum Abfindungen, und ihre Existenz ist in Frage gestellt, weil das
Kloster ihnen auch in dieser Situation überhaupt nicht hilft.
Man kann sagen: Ein Dasein im Kloster war in vielen Fällen
gekennzeichnet von Freiheitsberaubung, von ständigen Mißhandlungen schon
bei kleinsten Vergehen, von Schlafentzug, insgesamt von einer ständigen
Kontrolle und Indoktrination. In manchen Klöstern mußten die Mönche
zweimal am Tag beichten, ein ganzes Erdenleben lang, und man hat ihnen
dann auch noch weisgemacht, auf diese Weise kämen sie Gott näher. Es
handelt sich also um einen Mißbrauch von Menschen an Leib und Seele –
und das oftmals schon von Kindheit an.
Die Klosterinsassen wurden und werden ausgenützt. Sie liefern, wenn sie
z.B. als Lehrer tätig sind, ihr Gehalt an das Kloster ab und sehen davon
keinen Pfennig mehr. Das Dasein in den Klöstern ist auch heute noch mit
großen persönlichen Einschränkungen verbunden. In vielen Klöstern ist es
so, daß man den Abt fragen muß, wenn man fernsehen, ein bestimmtes Buch
lesen oder Besuch von Verwandten empfangen möchte.
Das alles läuft der Lehre des Jesus, des Christus, zuwider. Er lehrte
die Freiheit.
Aus juristischer Sicht unverständlich:
Ein demokratischer Rechtsstaat gewährt der Institution Kirche
Freiräume
für massive Einschränkungen der Menschenrechte.
Vom juristischen Standpunkt aus ist hinzuzufügen: Dies alles geschieht
in einem Staat, in dessen Grundgesetz die Menschenrechte und die
Freiheit garantiert sind! Da stellt sich schon die Frage, warum der
Staat gelassen zuschaut, wenn unter diesem Grundgesetz Enklaven der
Unfreiheit entstehen und aufrechterhalten werden. Man hört oft von
kirchlichen Sektenbeauftragten, die religiösen Minderheiten Ausbeutung
und Beschneidung der Freiheit ihrer Mitglieder andichten. – Warum deuten
diese Sektenbeauftragten immer mit dem Finger auf andere, statt vor
ihrer eigenen Haustür zu kehren? Es gibt nirgends so massive
Einschränkungen der Menschenrechte, so massive Absolutheitsansprüche wie
innerhalb der Kirche. Offenbar handelt es sich um ein Ablenkungsmanöver,
wenn man von katholischer oder evangelisch-lutherischer Seite religiösen
Minderheiten und Andersgläubigen Ausbeutung und menschenrechtswidrige
Verhaltensweisen anzulasten versucht. Denn die Fakten zeigen deutlich,
daß das Mittelalter in unserer freiheitlichen Gesellschaft heute noch
weiterlebt – aber besonders in der Kirche.
Einige unserer Hörer oder Hörerinnen waren wohl etwas überrascht über
die Fakten, die wir in unserer letzten Sendung über die
Frauenfeindlichkeit der Kirche brachten, und wollten uns nicht so recht
glauben. Eine Zuschrift lautet:
„Ich finde es etwas einseitig, was ihr über die Frauen und die Kirche
gesagt habt. Die Frauen in den Klöstern z.B. leben doch völlig
eigenständig und werden von der Kirche geschätzt und geachtet; und sind
Frauen nicht auch ins heutige Gemeindeleben voll integriert?“
Antwort: Wenn angesprochen wird, wie denn die Frauen in den Klöstern
heute leben, dann lassen wir doch am besten die Ordensfrauen selbst zu
Wort kommen. In einem Brief wandte sich beispielsweise 1996 eine große
Gruppe von Ordensfrauen, Zugehörige eines Ordens mit 2000 weiblichen
Mitgliedern, an Papst Johannes Paul II. Sie schrieben u.a.: „... Wir
Frauen sollen für immer in totaler Abhängigkeit bleiben. Wir werden in
ständiger Unmündigkeit gehalten. Priester ziehen aus unserer billigen
Arbeitskraft den größtmöglichen Nutzen für sich selbst, und sie
schrecken nicht davor zurück, uns unter moralischen Druck zu setzen,
wenn wir ihren ungerechten Forderungen nicht nachkommen. Wir
Ordensfrauen fragen uns oft, ob unser Leben darin bestehen muß, die
Dienerinnen zölibatärer Priester zu sein. Sie sehen in uns keine
menschlichen Wesen. Von uns wird nur erwartet, den Forderungen des
Klerus nachzukommen, der glaubt, wir seien nur dazu da, das zu tun, was
sie uns befehlen. Es ist befremdend, daß sogar noch heute, im 20.
Jahrhundert, Männer annehmen, daß der göttliche Plan nur durch sie
vermittelt werden könne.“ Dies ist nur ein kleiner Auszug aus dem langen
Schreiben dieser Frauen, wiedergegeben in „Kirche Intern, Ausgabe 6,
1996“. Eine Antwort erhielten sie nicht.
In der Zuschrift unseres Hörers kam auch die Frage zum Ausdruck, wie es
denn mit der Integration der Frauen ins Gemeindeleben steht. Wir
zitieren aus Mynarek „Der polnische Papst“: „Die Kirche putzen und die
Blumen hinstellen, das dürfen wir Frauen schon Jahrhunderte lang. Für
die Caritas sammeln und für den Adventsbazar basteln, das dürfen wir
auch. Aber das sage ich Ihnen, eine Kirche, die uns letztlich nicht
ernst nimmt, ist keine Frauenkirche. Dann sollen die Männer auch unter
sich bleiben. Warum wundern die sich eigentlich noch, wenn wir Frauen in
Scharen austreten?“ So also sieht in der Praxis die Integration der Frau
ins Gemeindeleben aus.
Vielleicht wäre es an der Zeit, daß diejenigen, die sich mit diesen
Verhaltensweisen nicht mehr abfinden wollen, auch etwas dagegen
unternehmen. Eine häufig gestellte Frage ist: Und was kann man dagegen
tun?
Der erste Schritt wäre, einmal dagegen zu protestieren. Und wo kann man
protestieren? Bei der Regierung z.B. – Sie können sich an die
zuständigen Stellen in unserem Staat, an die Ministerien, wenden und
schreiben, was Sie davon halten, wie heute noch die Frauen in der
katholischen Kirche ausgebeutet werden.
Es ist immer gut, Mißstände an die Öffentlichkeit zu bringen. Warum? Das
meiste von dem, was hier aufgedeckt wird, ist den allermeisten
Staatsbürgern und den Kirchengläubigen überhaupt nicht bekannt. Und
deshalb ist es an der Zeit, daß es öffentlich zur Sprache kommt.
Schreiben Sie also, wenn Sie möchten, an Ihre Regierungen, und
protestieren Sie gegen die Ausbeutung der Frauen in der katholischen
Kirche.
Im Grunde genommen handeln Sie, wenn Sie das tun, im Interesse jener,
die unter dem kirchlichen Zwang stehen, also gezwungen sind, zu
schweigen. Man droht ihnen ja mit Kirchenstrafen für den Fall, daß sie
aufmüpfig würden und aus dem Kloster heraus mehr Freiheit forderten. Man
hält ihnen vor, daß sie ein ewiges Gelübde abgelegt hätten, dessen Bruch
eine schwere Sünde sei und ihnen infolgedessen entsprechende Strafen
drohen. Es geht also auch um eine Art Befreiungsbewegung der geistlich
versklavten Insassen kirchlicher Einrichtungen und Klöster.
Nehmen wir die Problematik ernst, die sich aus dem neuen Kenntnisstand
ergibt, so müßte man sagen: Es gibt in einem demokratischen Rechtsstaat,
als der Deutschland sich ja präsentiert, offenbar einen großen Freiraum,
in dem das Unrecht schalten und walten darf, wie es will. Eigentlich ist
das unverständlich, wenn man bedenkt, daß Deutschland ein
ausgezeichnetes Grundgesetz hat. Gerade ein wesentlicher Bereich des
Lebens in Deutschland wird von diesem Recht ausgenommen und wird der
Willkür einer Priesterschaft anheimgegeben, die dazu auch noch den Segen
vom Staat erhält; denn in Deutschland hat diese Institution, die Kirche,
als sogenannte Körperschaft des öffentlichen Rechts sogar einen
staatsähnlichen Charakter. Auch hier wäre es an der Zeit, einmal den
Finger auf die Wunde zu legen und darauf hinzuweisen, daß letztlich
nirgendwo das Recht so sehr mit Füßen getreten wird als in diesem
Freiraum, den sich die kirchlichen Institutionen genommen haben.
Stellt sich in diesem Sinne nicht für alle Mitbürgerinnen, alle Frauen,
folgende Frage: Warum seid ihr noch in der katholischen Kirche, wenn ihr
doch für die Priesterkaste wertlos seid?
Eine mögliche Erklärung: Offenbar muß man erst einen innerlichen
Befreiungsakt vollziehen, um aus dieser Umklammerung herauszukommen.
Sofern man von Kindheit an gelehrt bekam, daß die Kirche immer nur „gut“
ist, daß der Papst immer recht hat, daß die Frauen zu schweigen und die
Männer als Priester zu bestimmen haben, was im Sinne Gottes sei, dann
fällt es vermutlich schwer zu sagen: Jetzt reicht es mir; ich trete aus
und möchte meine Freiheit als Kind Gottes endlich leben, außerhalb der
Mauern dieser absolutistisch regierten und regierenden Kirche.
Blicken wir auf Jesus von Nazareth. Hat Er die Frauen verworfen? Ganz im
Gegenteil! Unter den Jüngern waren sehr, sehr viele Jüngerinnen, also
Frauen. Gott ist doch die Einheit und die Gemeinschaft. Gott ist das
Leben. Er hat auch den Frauen das Leben gegeben, ebenso wie jedem Mann
und auch jedem Priester oder Pfarrer oder wie sie sich nennen mögen.
Jesus hat die Ehebrecherin – so können wir es in der Bibel der
Institutionen Kirche lesen – sogar geschützt, indem Er zu den Männern,
die im Begriff waren, sie zu steinigen, sagte: „Wer von euch ohne Sünde
ist, der werfe den ersten Stein.“ (Joh 8, 7) Anschließend wandte Er sich
an die Frau mit der Frage: „Siehst du noch irgend jemanden von deinen
Anklägern?“ Alle waren sie gegangen. Warum? Weil Er in ihnen das
Bewußtsein der eigenen Schuld angerührt hatte. – Offenbar hatten jene
Männer noch ein Gewissen, das anzusprechen war.
Werfen wir an dieser Stelle die Frage auf: Ist die Priesterkaste
eigentlich ohne Sünde? Denn sie ist es ja meist, die das Volk aufhetzt,
mit Steinen auf andere zu werfen. – Wären die Priester ohne Sünde, so
müßten sie nicht zur Beichte gehen. Doch selbst ein Papst hat einen
Beichtvater, den er regelmäßig konsultiert. Wäre er ohne Sünde, müßte er
das ja wohl nicht tun.
Leibliche Aufnahme Marias in den Himmel?
Für wie dumm verkauft eine angeblich unfehlbare Institution ihre
Mitglieder?
Eine Hörerin hat sich besonders mit Maria und den Heiligen
auseinandergesetzt und stellt folgende Fragen:
„Maria, die Mutter Jesu, wird ja als Heilige verehrt, und normalerweise
sollten doch Heilige ohne Sünde sein. Denn mit der Sünde kommt man nicht
in den Himmel. Wenn Heilige im Himmel sind, müssen sie infolgedessen
auch als Menschen heilig gewesen sein, also ohne Sünde. Und Maria soll
angeblich mit dem physischen Leib in den Himmel aufgefahren sein. Warum
fahren nicht alle sogenannten Heiligen mit dem physischen Körper in den
Himmel auf? Denn heilig heißt, wie gesagt, ohne Sünde. Und wenn Maria
als Heilige verehrt wird und mit dem physischen Leib in den Himmel
aufgefahren ist, so bedeutet doch das Wort »heilig«, das auch anderen
Menschen zugesprochen wird, daß diese ebenfalls Heilige sind, ebenso wie
Maria: unbefleckt. Sie hatte keine Sünde und konnte mit dem physischen
Leib in den Himmel. Und die Heiligen, die sterben hier. – Was ist da für
ein Unterschied?“
Antwort: Es ist offenbar ein vergebliches Bemühen, in diesen Wirrwarr
kirchlich fabrizierter Lehren auch nur Ansätze einer Logik zu bringen.
Daß die einen heiliggesprochen werden und physisch in den Himmel
aufgenommen werden, die anderen aber vielleicht nur als Seelen
heiliggesprochen und in den Himmel aufgenommen werden, ist nicht durch
einen irgendwie sinnvollen Zusammenhang erklärbar.
Das Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel ist im
Grunde genommen Ausfluß der neurotischen Seelenhaltung Pius XII. Er hat
dieses Dogma 1950 verkündet, und jedermann weiß inzwischen, daß dieser
Papst in geradezu neurotischer Weise einen Marienkult betrieben hat, der
keine Grenzen kannte.
Aufgrund seiner angeblichen Unfehlbarkeit hat er dann dieses – man
möchte fast sagen: verrückte – Dogma verkündet, daß Maria leiblich in
einen unkörperlichen Himmel aufgenommen wurde und dort nun ihr Dasein –
vielleicht in Atemnot oder ohne Nahrung, aber leiblich – fortsetzen
soll. Es hat wenig Sinn, das überhaupt nur annähernd erklären zu wollen.
Es handelt sich um die Widersprüchlichkeiten päpstlicher
Unfehlbarkeiten, die mitunter auch zu logischen Absonderlichkeiten, ja
Verrücktheiten führen.
Aber gerade das ist jedoch die Grundlage der katholischen Lehre. Die
logische „Verrücktheit“ kann man als „das Absurde“ bezeichnen, und in
der katholischen Kirche kursiert ja der „Glaubenssatz“: „Credo quia
absurdum“, also: Ich glaube gerade das logisch Verrückte, das
Unwahrscheinliche, das Absurde. Demnach gilt sogar die Widersinnigkeit
einer Aussage quasi als Beweis dafür, daß es sich um eine Art höherer
Wahrheit handelt, der unbesehen Glaube und Vertrauen geschenkt werden
muß. Daraus ist klar zu entnehmen: Der Verstand darf bezüglich dieser
Lehre auf gar keinen Fall angewendet werden.
Kommen wir noch einmal auf die erste Frage zurück und führen diesen
Gedanken weiter: Wenn doch alle Heiligen heilig, also unbefleckt, sind
und in den Himmel auffahren, wo ist denn dann der vergangene Papst
Johannes Paul II.? Man versucht ihm ja schon jetzt, innerhalb von
wenigen Wochen nach seinem Ableben, die Heiligkeit zuzuschreiben. Ist
sein Körper jetzt auch noch in der Gegend – oder ist er schon halb in
den Himmel aufgefahren? Auch hier wäre für ein neues Dogma noch Raum in
jeder Richtung.
Dieses potentielle Dogma wird allerdings höchstwahrscheinlich nicht
verkündet werden, weil die Reliquien der sogenannten Heiligen, ihre
diversen Knochen, in vielen verschiedenen Kirchen verstreut liegen.
Würden diese Heiligen leiblich in den Himmel auffahren, müßten sie doch
erst einmal ihre Knochen alle wieder zusammensammeln. Das wird so
einfach nicht möglich sein und wäre wohl auch ein Verlust für die
katholische Kirche. Wallfahrtsorte ohne Reliquien wären nämlich
undenkbar.
Liebe Hörer, liebe Leser, wir haben diese absurden Konsequenzen nicht
aufgeführt, um uns über den Glauben einzelner Mitbürger lustig zu
machen, denen viele Fakten und Zusammenhänge gar nicht bekannt sind, die
auch nicht wissen, daß es bei Gott weder Zwang noch Strafe, noch
Ungereimtheiten gibt. Aber es ist notwendig, daß man auf diese
Widersprüche, diese Zumutungen für den gesunden Menschenverstand,
hinweist, sich diese bewußt macht, um zu erkennen, für wie dumm hier
eine angeblich unfehlbare Institution ihre Mitglieder verkauft. Es wird
Zeit, daß man diese Absurditäten entlarvt, und deshalb tun wir es in
dieser unserer Aussprache.
Deutlich sei noch einmal der springende Punkt hervorgehoben: Das alles
wird dargeboten unter dem Namen des Jesus, des Christus. Er, der große
Weisheitslehrer und Erlöser, hat damit aber absolut und ganz und gar
nichts zu tun!
Christus mit Seiner einmaligen Lehre, die Er vor 2000 Jahren brachte –
die viele Menschen im Laufe der 2000 Jahre immer wieder hochgehalten
haben, mit der Folge, daß sie größtenteils von der Kirche umgebracht
wurden –, lassen wir Urchristen nicht wieder in den Schmutz ziehen.
Und vor allen Dingen, liebe Hörer, liebe Leser: Betrachten Sie einmal
dieses umfassende, mächtige Werk des Jesus, des Christus, Sein Wort
durch die Prophetin und Botschafterin Gottes, Gabriele, das Sie heute in
all seinen Details in Tausenden von Seiten nachlesen bzw. in unseren
Radiosendungen hören können! Wer einmal entdeckt hat, welch ein großes
und in sich geschlossenes Heilswerk der Christus Gottes den Menschen
schenkte, welche uneingeschränkte Liebe und Fürsorge Er jedem
entgegenbringt, der wird verstehen, daß derjenige, der Seine wahre Lehre
kennt, nicht anders kann, als den Unfug, der seitens der Priesterkaste
über Jesus, den Christus, verbreitet wird, richtigzustellen. Es ist an
der Zeit, Jesus, den Christus, zu rehabilitieren. Und dazu sind wir
angetreten.
Man vergegenwärtige sich: Jesus von Nazareth verlangte von den Menschen
nicht, Verrücktheiten zu glauben – und Gott, der Allgeist, ist die
Weisheit, die Freiheit und die Einheit. Deshalb ist es auch nicht
denkbar, daß ein Glaube an Gott von einer Absurdität zur anderen
schreiten muß. Jesus von Nazareth lehrte z.B. nicht, die Frau müsse ihr
Haupt verhüllen, weil sie nicht das Ebenbild Gottes sei, sondern Er
lehrte, daß alle Menschen Kinder Gottes sind, daß das Reich Gottes
inwendig in jedem Menschen ist. Dennoch hat der Kirchenlehrer Ambrosius
diesen Unsinn verkündet: „Die Frau muß das Haupt verhüllen, weil sie
nicht das Ebenbild Gottes ist.“ (Zitatensammlung Markus Gänsel,
Webring deutschsprachiger Atheisten, 10.4.2003)
In der Kirchengeschichte hat die Mißachtung der Frau jahrhundertelang
Schule gemacht, bis zum heutigen Tag. Wer den Papst besucht und
weiblichen Geschlechts ist, der wird, wie immer wieder zu beobachten
ist, auf seinem Haupt einen Schleier tragen müssen, meist einen
schwarzen Schleier. Die wenigsten wissen, warum dies eigentlich so ist.
Liest man, was Ambrosius vor 1700 Jahren anordnete, „Die Frau muß ihr
Haupt verhüllen“, dann erkennt man, was in der Kirche Tradition
bedeutet. Auch der größte Unsinn läßt sich 1700 Jahre durchhalten, wie
dieses Beispiel zeigt.
Mißachtung und Unterdrückung der Frau –
Tradition von Paulus bis heute
Begonnen haben die Diffamierungen des Weiblichen, die Verdrehungen und
Bösartigkeiten mit Paulus, über den wir bereits in unseren Sendungen
gesprochen haben. Ein paar Sätze von Paulus, zur Erinnerung:
Paulus war derjenige, der gesagt hat, die Frauen sollten in den
Gemeindeversammlungen schweigen, denn es könne ihnen nicht gestattet
werden, zu reden, sondern sie hätten sich unterzuordnen. Paulus war es
auch, der an die Epheser schrieb: „Der Mann ist das Oberhaupt des
Weibes, wie Christus das Oberhaupt der Kirche.“ (Eph. 5, 23) An die
Korinther schrieb er: „Der Mann ist das Ebenbild und der Ruhm Gottes und
die Frau der Ruhm des Mannes.“ (1 Kor 11, 7)
Wohlgemerkt: Das steht noch heute in der Bibel, und die Bibel gilt
nachweislich, laut Katechismus, als das wahre Wort Gottes.
Diese abwertende Haltung gegenüber Frauen zieht sich wie ein roter Faden
durch die gesamte Kirchengeschichte. Man kann fast von einer
„Frauen-Mißachter-Kaskade“ sprechen – so, wie wir in einer unserer
zurückliegenden Sendungen von einer Verbrecher-Kaskade der Päpste
gesprochen haben. Auch hier sind es Abkömmlinge von Abkömmlingen von
Abkömmlingen. Alle sind „Abkömmlinge“ von Paulus – aber nicht von Jesus.
Einer dieser Paulus-Abkömmlinge ist auch der Kirchenlehrer Johannes
Chrysostomos, der sagte: „Die Weiber sind hauptsächlich dazu bestimmt,
die Geilheit der Männer zu befriedigen.“ (Markus Gänsel, a.a.O.) Wie bereits erwähnt, ist das
besonders in den Klöstern häufig der Fall gewesen.
Führen wir uns noch einige der abartigen Sichtweisen hoher kirchlich
Würdiger vor Augen: Hieronymus, der von 347 bis 420 lebte, meinte: „Wenn
sich die Frau ihrem Mann, der ihr Haupt ist, nicht unterwirft, sei sie
desselben Verbrechens schuldig wie ein Mann, der sich nicht seinem Haupt
(Christus) unterwirft.“ (Markus Gänsel, a.a.O.) Oder Augustinus, der
Kirchenlehrer, der von 354 bis 430 lebte: „Das Weib ist ein
minderwertiges Wesen, das von Gott nicht nach seinem Ebenbilde
geschaffen wurde. Es entspricht der natürlichen Ordnung, daß die Frauen
den Männern dienen.“ (Karlheinz Deschner, „Das Kreuz mit der
Kirche“, S. 209)
Wir gehen weiter ins 13. Jahrhundert. Albertus Magnus, ebenfalls ein
Kirchenlehrer, um 1200, behauptet: „Damit das Werk der Natur nicht
gänzlich zunichte wird, formt sie ein Weib“ (Karlheinz Deschner,
a.a.O., S. 210), denn eigentlich dürften
nur vollkommene Menschen, d.h. Männer, geboren werden. Der Höhepunkt ist
die Aussage des von uns schon mehrfach erwähnten Thomas von Aquin;
wörtlich: „Das Weib verhält sich zum Mann wie das Unvollkommene und
Defekte zum Vollkommenen.“ Und in einer seiner weiteren,
kirchlicherseits hoch geschätzten „Weisheiten“ verkündet er, die Frau
sei ein Mißgriff der Natur, eine Art verstümmelter, verfehlter,
mißlungener Mann.
Machen wir uns bewußt, welche Namen hier genannt werden: Paulus,
Chrysostomus, Hieronymus, Augustinus, Thomas von Aquin. Es handelt sich
um Berühmtheiten, anerkannte „Größen“ der römisch-katholischen Kirche,
die die Geistesgeschichte des sogenannten christlichen Abendlandes
maßgeblich prägten. Die Frauenunterdrückung, die über 2000 Jahre die
abendländische Kultur in Mißkredit brachte und pervertierte, hat ihre
Wurzeln in der römisch-katholischen Institution.
Und wenn diese Kirche heute vorgibt, als sei sie selbstverständlich für
die Gleichheit von Mann und Frau, ist dies total unglaubwürdig, solange
sie sich nicht von diesen gespenstischen „Ahnherren“ namens Augustinus
oder Thomas von Aquin befreit. Es ist im Grunde genommen ähnlich wie bei
der evangelisch-lutherischen Kirche, die immer noch das Ansehen und die
Tradition Luthers hochhalten will, der u.a. einer der größten
Antisemiten war. Und die römisch-katholische Kirche will eben die
Tradition eines Augustinus und eines Thomas von Aquin hochhalten, die
die größten Frauenfeinde waren, die es je in der abendländischen
Geschichte gab.
Jetzt müßte man nur noch die Frage stellen: Und sind nicht ausgerechnet
diese alle heiliggesprochen?
Antwort: Selbstverständlich! Thomas von Aquin gilt als der größte
Kirchenlehrer und wird natürlich als der „heilige“ Thomas von Aquin hoch
verehrt; ebenso ist es mit dem heiligen Augustinus. Und all dies
Bösartige und Frauenverachtende, ja Menschenverachtende, das diese
Kirchenlehrer und sogenannten Heiligen aufgeschrieben haben, wird heute
noch im katholischen Religionsunterricht und in den Priesterseminaren an
junge Katholiken weitergegeben, und all dies vergiftet letztlich auch
heute noch das menschliche Bewußtsein.
„Sind Frauen Menschen?“
Frauen, rettet
euer Leben! „Tretet aus aus ihr ...!“
Frage: „Nach alledem wäre es wohl logisch, anzunehmen, im ewigen Reich,
im Himmel, gäbe es nur eine Frau – Maria – als die Heilige, alles andere
sind heilige Männer?“
Antwort: Diese Frage hat man sich früher allen Ernstes gestellt. Im 6.
Jahrhundert verhandelte man auf der Synode von Mâcon (585) die Frage,
„ob verdienstvolle Frauen bei der Wiederauferstehung des Fleisches nicht
zuerst in Männer verwandelt werden müßten, ehe sie das Paradies betreten
könnten“ (Karlheinz Deschner, a.a.O., S. 209). Und bei dieser Synode brillierte ein Bischof mit der
Erklärung, „Weiber seien keine Menschen“ (Karlheinz Deschner,
a.a.O., S. 209). Also, wer nicht in einen
solchen „Himmel“ möchte, der kann nur eine Konsequenz ziehen: aus dieser frauenverachtenden Institution sofort auszutreten. Dann ist er sicher,
daß er dem katholischen „Heil“ entkommt und nicht in einem solchen
„Himmel“ landet, wo es nur Männer oder umgebildete Frauen gibt.
Demnach hätte Gott im ewigen Reich nur eine reine Männerwirtschaft? –
Das zeigt einmal mehr, wie wenig der Stuhl Petri von Gott, dem wahren
All-Einen, weiß.
Und spätestens hier wäre es angebracht, besonders unseren Mitschwestern
die Worte aus der Offenbarung des Johannes in Erinnerung zu rufen:
„Gehet hinaus aus ihr“ – in Worten von heute gesagt: Tretet aus aus ihr
–, „auf daß ihr nicht teilhaftig werdet an ihren Sünden und nichts
empfangt von ihren Plagen“. (Off 18,4)
Und wer sich – z.B. als junge Frau – heute vielleicht fragt: „Wie geht
der Kirchenaustritt?“, dem sei eine neue Internet-Seite
empfohlen. Dort findet sich auch eine kurze
Anleitung zum Kirchenaustritt, der sehr einfach vonstatten geht.
Eine Zuschrift paßt recht gut zu dem, was dargelegt wurde. Eine Hörerin
schrieb: „Beim Anhören Ihrer Sendung kam mir ein Vergleich. Wenn eine
Frau Mitglied der Kirche ist, ist es, wie wenn eine Kuh Mitglied in der
Metzger-Innung ist oder ein Reh Mitglied im Jagdverband.“ Deutlicher
kann man es nicht ausdrücken, und wie viele andere hat auch diese
Zuhörerin uns mitgeteilt, daß sie in der Woche nach dem Hören unserer
Sendung aus der Kirche ausgetreten ist.
Eine weitere Frage lautet:
„Hat sich diese Frauenfeindlichkeit eigentlich nur im Mittelalter so
drastisch geäußert, oder wie ist es denn geschichtlich weitergegangen?“
Antwort: Im 17. Jahrhundert strotzten die „christlichen“ Predigten nur
so von Verleumdungen der Frau. Z.B. sagte der Bayerische Hofkanzlist,
Egidius Albertinus, über die Frau, sie sei „ein ganz besonderes
Instrument des Teufels“, und der Augustiner-Eremit Ignatius Ertl
fragt: „Was ist blöder von Kopf und schwächer von Herzen als ein
Weib?“ (nach Karlheinz Deschner, a.a.O., S. 212)
Angesichts all dieser Zitate und Ausführungen fragt sich nun so mancher:
Warum verlangen eigentlich die Frauen in der katholischen Kirche nicht
längst, daß sich der Papst gegenüber allen Frauen, die seine Institution
jahrhundertelang mit Füßen getreten hat, entschuldigt? Ein Mea Culpa
gegenüber den Frauen ist längst überfällig. Allerdings müßte es
aufrichtig sein ...
Auch im 18. Jahrhundert ging es mit der kirchlichen Frauenverachtung
weiter. Da verunglimpfte der sprachgewaltige Kanzelredner Abraham à
Santa Clara die Frau mit den Worten, „daß ein schön aufgeputztes Weib
ein Tempel sei, der über einer Kloake aufgebauet. Wer wird den Koth für
einen Gott anbeten wollen?“ (Zitatensammlung Markus Gänsel, Webring
deutschsprachiger Atheisten, 10.4.2003) Und noch im frühen 19. Jahrhundert
erschienen Schriften zu dem berüchtigten scholastischen Disput „Hat das
Weib eine Seele?“.
Nehmen wir nach diesen Zitaten und Lehrmeinungen von Kirchenlehrern doch
noch einmal die Bibel her, die schließlich immer noch verbindlich als
das wahre Wort Gottes gilt. Was ist darin noch über die Frauen zu lesen?
Einiges wurde bereits ausgeführt. Im ersten Timotheus-Brief steht:
„Einem Weibe gestatte ich nicht, daß sie lehre, denn Adam ist am ersten
gemacht, danach kommt Eva.“ (1 Tim 2, 12) Entsprechend im 1. Brief an
die Korinther: „Denn der Mann kommt nicht von der Frau, sondern die Frau
vom Mann. Auch wurde der Mann nicht um der Frau willen erschaffen,
sondern die Frau um des Mannes willen.“ (1 Kor 11, 8)
Ebenfalls im Timotheus-Brief heißt es: „Das Lehren aber gestatte ich
einer Frau nicht, auch nicht, daß sie über den Mann herrscht, sondern
sie soll sich still verhalten.“ (1 Tim 2, 12) Und im 1. Korinther-Brief:
„Eure Frauen sollen in der Gemeinde schweigen, denn es ist ihnen nicht
gestattet zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie es auch das
Gesetz sagt.“ (1 Kor 14, 34)
Was in der vorigen Sendung als Ausspruch von Papst Johannes Paul II.
zitiert wurde, orientiert sich also direkt an diesen fatalen
Bibelstellen. – Vergegenwärtigen wir uns immer wieder: Diese Bibel gilt
kirchlicherseits heute nach wie vor als das authentische Wort Gottes. (Detaillierte
Ausführungen dazu in „Nur für kluge Köpfe und gute Analytiker. Wer sitzt
auf dem Stuhl Petri?“ Band 1,u.a. S. 76 ff)
Man hat sich also von diesen frauenverachtenden Textstellen nicht
distanziert, sondern sie sind für einen Katholiken bis heute zu glauben.
Verpflichtend!
Viele Hörer und Leser denken sich vielleicht: „Das ist alles Schnee von
gestern. Heute sieht es doch ganz anders aus.“ Leider ist es nicht so!
Wir finden diese Einstellung unverändert noch im 20. Jahrhundert, z.B.
in der Drohung des Jesuiten Wild, der verkündet: „Mädchen, die Miniröcke
tragen, kommen in die Hölle.“ (Zitatensammlung Markus Gänsel,
Webring deutschsprachiger Atheisten, 10.4.2003) Papst Pius X. veröffentlichte 1910 ein
Dokument, das Frauen das Singen in der Kirche untersagt und die stille
Teilnahme der Frauen am Gottesdienst befiehlt.
Gehen wir noch weiter in die Gegenwart: Papst Johannes Paul II. tat
kund, der Ausschluß der Frauen vom Priesteramt stünde in Übereinstimmung
mit Gottes Plan für seine Kirche. Wörtlich: „Die Sendung der Frau ist
das Dasein als Frau und Mutter. Wir danken euch, heroische Mütter.“ Für
Papst Johannes Paul II. ist die Rolle der Frau also ganz klar: zu Hause
am Herd und Kinder zur Welt bringen. Was von seinen Dankesworten zu
halten ist, mag jeder selbst entscheiden.
Ein Hörer faßte seine Gedanken zum Thema „die Frau in der Kirche“ in
folgende Worte: „Frauen, rettet euer Leben! Tretet aus der Kirche aus!“
Dazu noch die Frage einer Hörerin:
„Wenn es denn der Kirche heute mit der Gleichberechtigung der Frauen
ernst wäre, könnte man dann nicht Frauen für das Priesteramt zulassen?“
Antwort: Man kann sich zwar nicht vorstellen, daß das eine Frau
unbedingt möchte, aber sollte das tatsächlich vorkommen, so muß sie wohl
oder übel die Antwort der Kirche akzeptieren, die z.B. Kardinal Meisner,
Köln, folgendermaßen formuliert: „In der römisch-katholischen Kirche
wird es keine Weihe von Frauen zu Priestern geben, solange diese Welt
besteht.“ Und wer für die Priesterweihe von Frauen ist, der sei dann
eben nicht mehr katholisch, heißt es. Das sollten besonders alle Frauen
bedenken, die immer noch hoffen, die Kirche ändere sich, und alles würde
irgendwann noch einmal besser. Der bereits verstorbene Fuldaer
Erzbischof Düba bezeichnet übrigens Mitmenschen, die die Priesterweihe
von Frauen befürworten, als „katholische Abfälle“. Nach all dem Gesagten
erübrigt sich ein Kommentar.
Hexenwahn, produziert und hochgespielt
durch die Kirche – die Basis für Inquisition und Exorzismus
Wir haben einige Fragen, besonders von Zuhörerinnen, zum Thema
Hexenverfolgung erhalten. Eine Frage lautet:
„Sie haben in Ihrer Sendung erwähnt, daß die Hexenverfolgung in den
lutherischen Gebieten ebenso schlimm war wie in den katholischen. Woran
lag das?“
Antwort: Luther berief sich auf das Alte Testament und forderte die
Todesstrafe für Hexen. Im Alten Testament – das zu Unrecht in allen
Teilen für das authentische Wort Gottes ausgegeben wird – steht: „Die
Frau, die Zauberin ist, sollst du nicht leben lassen.“ (2 Mose 22, 7)
Daher heißt es wörtlich in Martin Luthers Schriften: „Mit Hexen und
Zauberinnen soll man keine Barmherzigkeit haben. Ich wollte sie selber
verbrennen.“
Hinzu kommt noch, daß die Landesherren in den lutherischen Gebieten
zugleich die obersten Landesbischöfe ihrer Kirchen waren. Luther hatte
also sozusagen eine Staatskirche gegründet, in der der Filz zwischen
Staat und Kirche noch stärker ausgeprägt war als in den katholischen
Gegenden. Da der lutherische Landesherr zugleich der oberste
Landesbischof war, standen die sogenannten Hexengelder, die von diesen
Opfern konfisziert wurden, ihm allein zu. In den katholischen Gebieten
mußte das Vermögen liquidierter, das heißt ermordeter angeblicher Hexen
noch zwischen Kirche und Staat aufgeteilt werden; hier aber konnte der
Landesbischof diese Einnahmen ganz allein für sich verwenden. Er mußte
sich bei seinen Entscheidungen auch nicht mit dem Klerus abstimmen, weil
er selber als der oberste Kleriker fungierte. Auf diese Weise war es den
lutherischen Landesherrn besonders leicht möglich, jegliche Opposition
auszuschalten, indem sie die aufmüpfigen Menschen schlichtweg als
„Zauberer“ bzw. „Hexen“ verleumden und kurzerhand aus dem Weg räumen
ließen.
Daß der Hexenwahn nicht der Vergangenheit angehört, zeigt eine weitere
Frage:
„In einer Zeitung habe ich neulich gelesen, daß ein Mann aus religiösem
Wahn eine Frau angezündet hat, weil er dachte, sie sei der Teufel. Ist
das nicht auch eine Folge der kirchlichen Lehre?“
Antwort: Woher sonst sollte dieser Mann eine solche Vorstellung wohl
haben? Man kann davon ausgehen, daß die kirchliche Lehre, in der über
Jahrhunderte hinweg die Frauen verteufelt wurden, im Bewußtsein der
Gläubigen ihre Spuren, ihre Prägung hinterlassen hat. Bis zum Ende des
18. Jahrhunderts starben durch den Hexenwahn in Europa nach vorsichtigen
Schätzungen zwischen 40.000 und 100.000 Menschen, überwiegend Frauen. So
lautete eine Angabe in der Zeitung „Main-Echo“ im Jahr 1999. Andere
Schätzungen gehen von bis zu 1.000.000 Frauen aus. Man kann sich
durchaus vorstellen, daß all diese Taten als energetische Speicherungen
auch noch in der Atmosphäre stehen und vielleicht so manchen
beeinflussen, etwas Ähnliches zu tun wie damals. Es ist erschreckend,
daß so etwas im Jahre 2005 vorkommt. Zeigt es doch, wie nachhaltig die
teuflischen Lehren sich auswirken. Der Artikel, von dem die Fragende
geschrieben hat, ist übrigens im „Spiegel Online“ am 14. Juli 2005
erschienen. Die Überschrift: „45jähriger wollte Bekannte als Hexe
verbrennen“.
Noch eine Frage:
„Ich finde die ganze Hexenverfolgung auch schrecklich und daß die Kirche
daran teilhatte – aber ist es nicht ungerecht, ihr dafür die ganze
Schuld zu geben? Waren der Aberglaube und die Grausamkeit nicht
überhaupt eine Erscheinung der damaligen Zeit?“
Antwort: Hier muß man ganz klar sagen: Eben nicht! Denn bis Ende des 12.
Jahrhunderts galt der Hexenglaube sogar als Aberglaube. Hexen gab es
nach damaliger allgemeiner Vorstellung gar nicht wirklich, also konnten
Hexen auch keinen realen Schaden „zaubern“; strafbar war nur der Glaube
an die Hexerei. Erst die katholische Kirche erfand entsprechende
theologische Begründungen für die Existenz von Hexen und setzte die
Hexenverfolgung mit all ihren grausamen – und für die Kirche
einträglichen – Auswüchsen in Gang. Von 1258 bis 1526 gab es nicht
weniger als 57 päpstliche Erlasse, die sich gegen das „Zauber- und
Hexenwesen“ wandten. Es war Papst Innozenz VIII., der 1484 die Hexerei
offiziell zu einem besonderen Verbrechen erklärte, das der Untersuchung
durch die Inquisition bedürfe.
Bei der Hexenverfolgung ging es weniger um die Ahndung von Vergehen
gegen Menschen und menschliche Ordnungen, sondern „um die Verfolgung
einer gegen Gott und sein Gesetz gerichteten Tat“, oder, um mit George
Orwell („1984“) zu sprechen, ein „Gedankenverbrechen“. Eine reale
Schadenswirkung, wie sie nach dem damaligen weltlichen Gesetzbuch als
Voraussetzung für die Todesstrafe gegeben sein mußte, brauchte hier
nicht nachgewiesen werden: Mit oder ohne landeten die „Hexen“ auf dem
Scheiterhaufen. Die Hexenverfolger beriefen sich auf ihr Gebot „Die
Zauberer sollst du nicht leben lassen“ – Widerspruch wäre Atheismus
gewesen und damit wiederum ein todeswürdiges Verbrechen.
Beispiel eines Hexenprozesses.
Was Ratzinger als „Fortschritt“ rühmte ... – ein ungeheuerlicher
Skandal!
Die nächste Frage bringt uns etwas in Verlegenheit. Wir haben uns bei
den Berichten über die Behandlung der Hexen sehr zurückgehalten, um die
Nerven unserer Zuhörerinnen und Zuhörer nicht zu sehr zu strapazieren.
Jetzt kommt die Frage:
„Aus welchen Gründen wurden Frauen als Hexen angeklagt? Habt ihr ein
praktisches Beispiel eines Prozesses?“
Antwort: Im Folgenden also einige Details aus einem dieser Prozesse.
Frauen – doch nicht nur Frauen, sondern auch Männer, Greise und sogar
Kinder! – wurden von den katholischen Inquisitoren angeklagt, mit dem
Teufel im Bunde zu stehen. Die Indizien und Hinweise waren oft
lächerlich und ganz offensichtlich erfunden. Es genügte aber durchaus,
wenn man im Verdacht stand, den falschen Glauben zu haben.
Bewußt haben wir kein besonders blutiges Beispiel gewählt, aber dennoch
einen Fall, der die Brutalität der kirchlichen Inquisition aufzeigt. Es
handelt sich um den Fall der jungen, schwangeren Spanierin Elvira del
Campo.
Elvira wurde verhaftet unter dem Verdacht, sie sei eine Jüdin. Im Kerker
brachte die junge Frau ihr Kind zur Welt, bevor sie im darauffolgenden
Jahr vor das Tribunal von Toledo gestellt wurde. Zwei in ihrem Haus zur
Untermiete wohnende Handwerker traten als Zeugen gegen sie auf und
behaupteten, Elvira habe kein Schweinefleisch gegessen und habe samstags
frische Unterwäsche angezogen. Für die Meldung eines derart
„verdächtigen“ Verhaltens an die Inquisition wurden diese Männer
übrigens mit 3 Jahren Sündenablaß belohnt ...
Elvira beteuerte ihre Unschuld: Sie sei Christin, ihr Mann sei Christ,
auch ihr Vater sei Christ. Anscheinend hatte ihre Mutter allerdings
jüdische Vorfahren, denn seit ihrem 11. Geburtstag mochte sie kein
Schweinefleisch mehr. Wenn sie nur davon kostete, wurde ihr sofort übel.
Ihre Mutter hatte Elvira dazu erzogen, samstags die Unterwäsche zu
wechseln, worin sie jedoch keinerlei tiefere religiöse Bedeutung zu
erkennen vermochte. Das Tribunal drohte ihr mit der Folter, wenn sie
nicht die Wahrheit sagte. Sie hatte ihrer Aussage aber nichts
hinzuzufügen.
Elvira wurde nackt ausgezogen, und man fesselte ihre Arme. Die Stricke
wurden zusammengedreht, bis sie schrie, sie brächen ihr die Knochen. Bei
der 16. Drehung rissen sogar die Stricke. Dann wurde sie auf einen Tisch
gebunden, über den scharfkantige Sprossen verliefen. Die Seile, mit
denen sie gefesselt war, wurden wieder angezogen. Vor Qualen und
Verzweiflung schrie sie das „Geständnis“ heraus, sie habe gegen das
Gesetz verstoßen. „Welches Gesetz?“, wurde sie gefragt. Als sie nicht
genauer benennen konnte, welche von Gottes Regeln sie gebrochen hatte,
wurde sie der Wasserfolter unterzogen.
Bei der Wasserfolter wird dem Opfer die Nase zugehalten und gleichzeitig
mit einem Trichter literweise Wasser in den Mund eingeflößt. Der Bauch
bläht sich auf, auf ihn wird noch draufgeschlagen. Bei dieser Tortur
ersticken viele Opfer, oder sie platzen regelrecht auf.
Nachdem die Wasserfolter vorüber war, konnte Elvira nicht mehr sprechen.
Also setzte man die Folter für 4 Tage aus, die sie in Einzelhaft
verbrachte. Bei der nächsten „Sitzung“ konnte Elvira nur noch darum
betteln, man möge ihre Nacktheit bedecken, ehe sie völlig zusammenbrach.
Schließlich „gestand“ sie, Jüdin zu sein, und flehte um Gnade – und die
Richter waren gnädig! Sie ließen sie am Leben, beschlagnahmten ihren
gesamten Besitz und verurteilten sie zu 3 weiteren Jahren Kerkerhaft. 6
Monate später ließ man sie frei, nachdem sie wahnsinnig geworden war. –
Über das weitere Schicksal ihres Kindes ist nichts bekannt. (Nach Henry
Charles Lea, „History of the Inquisition of Spain“, 4. Band, New York,
1906-1907, S. 174)
So und schlimmer verfuhr die spanische Inquisition mehr als 300 Jahre
lang mit ihren unglücklichen Opfern. Noch im Jahr 1808, beim Einmarsch
Napoleons, betrieb sie ihr grausiges Geschäft. Unter dem
Dominikaner-Kloster in Madrid fanden die Franzosen Folterkammern voller
Gefangener, alle nackt und die meisten von ihnen wahnsinnig. Das drehte
selbst den schlachterprobten und gewiß nicht zimperlichen französischen
Soldaten den Magen um. Sie räumten die Verliese, ließen die Leute frei
und sprengten das Kloster in die Luft.
Vielleicht sollte man dieses Beispiel dem jetzt regierenden Papst
Benedikt XVI. schicken, der, wie schon erwähnt, in einem Interview kurz
vor seiner Wahl zum Papst die Inquisition als „Fortschritt“ rühmte, weil
sie ja vor der Verurteilung eine Anhörung des Delinquenten voraussetzte.
So und ähnlich, oft noch weit ärger, sah also diese „Anhörung“ aus, die
der jetzt regierende Papst als Fortschritt preist. – Was ist dies
anderes als ein ungeheuerlicher Skandal?
Und nun erneut die Frage: Wer sitzt auf dem Stuhl Petri?
Liebe Hörer, liebe Leser, die Antwort fällt Ihnen jetzt sicher nicht
mehr schwer. Wir können Ihnen versichern: Es gibt noch unzählige Fakten,
von denen wir Ihnen einige in unseren nächsten Sendungen unterbreiten
werden. Noch einmal sei deutlich gesagt: Es geht uns nicht darum, die
unsäglichen Machenschaften dieser Institution aufzudecken, sondern es
liegt uns daran, klarzumachen, daß all dies nichts mit Jesus, dem
Christus, zu tun hat. Mittlerweile dürften Sie auch gemerkt haben, daß
es gerade das Gegenteil von dem ist, was Jesus, der Christus, gelehrt
hat und heute wieder lehrt.
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