Christliche Nachrichtenagentur im Universellen Leben e.V.

 CNA-Meldung vom 28.September.2001:

 

Brandenburg:

Millionen Staatsgelder für die Verherrlichung des Judenmords

 

Wurde er hinters Licht geführt? Oder deckte er den Mantel des peinlichen Schweigens darüber? Bundespräsident Johannes Rau, für fromme Bibelsprüche bekannt, ließ sich im Klosterstift zum Heiligengrabe bei Pritzwalk in Brandenburg „über Geschichte, Aufgabe und Zukunftspläne“ des Klosters informieren – und darüber, dass in die Renovierung der Anlage bereits über sechs Millionen von Bund, Land und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz geflossen sind. 30 Millionen sind veranschlagt.
Der Hammer dabei: Ein wesentlicher Teil der Klosteranlage, die „Blutkapelle“, wurde 1512 nach einem Pogrom gegen die in Berlin ansässigen Juden errichtet, die dabei alle umgebracht worden waren. Sie waren gefoltert worden hatten „zugegeben“, Christenkinder zu rituellen Zwecken „geschlachtet“ zu haben. Alle Juden wurden daraufhin aus dem Kurfürstentum vertreiben, ihr Vermögen eingezogen – und unter anderem zum Bau der prächtigen „Wunderkapelle“ verwendet.

Irgendwelche Hinweise auf diese blutige Vorgeschichte sind bei der Renovierung offenbar nicht vorgesehen. Wie wäre es, wenn der Staat nur einen Bruchteil der hier verbauten Summe für ein Mahnmal für die Opfer der Kirche ausgeben würde, z.B. in Berlin-Mitte vor der Marienkirche, wo die Juden damals verbrannt wurden?

 

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